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"Stern TV": Schlagerstar Ikke Hüftgold überrascht mit Fake-"Sommerhit"

Moderator Steffen Hallaschka
+++ Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf RTL+ gestattet. +++
Steffen Hallaschka und sein Team wollen mit KI einen musikalischen "Sommerhit" erschaffen. Bild: rtl+
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"Stern TV": Ikke Hüftgold sorgt für Fake-"Sommerhit" im Studio von Steffen Hallaschka

18.04.2024, 09:07
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In der neuesten Ausgabe von "Stern TV", moderiert von Steffen Hallaschka, geht es zunächst um die Umweltkatastrophe rund um Fast Fashion. Laut Greenpeace ist die Textilbranche immerhin für zehn Prozent der globalen Treibhausemissionen verantwortlich. Hallaschka sorgt gleich für ein einprägendes Bild zu Sendungsbeginn und lässt einen LKW voll Altkleider ins Studio fahren. Mit Blick darauf sagt er: "Das ist der Textilmüll für ein ganzes Leben."

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Strafgebühr in Frankreich für Fast Fashion

Über eine Tonne Altkleider produziert jeder Mensch in Deutschland im Schnitt über sein ganzes Leben, sogar 15 Kilogramm im Jahr. Günstige Kleidung wird so zum Umweltproblem. Deswegen diskutiert Frankreich nun eine Strafgebühr für die Hersteller von Fast Fashion. Bis zu zehn Euro pro verkauftem Artikel sollen die Unternehmen zahlen, je nachdem wie hoch die Umweltkosten sind.

Das Team von "Stern TV" befragt Passanten in der Fußgängerzone von Leipzig, wie sie die Preiserhöhungen auf ihre eben gekauften Klamotten finden würden. Dabei begeht die Redaktion zumindest einen Formfehler und bürdet den Fast-Fashion-Konsumenten die in Frankreich geforderte Strafgebühr für Unternehmen komplett darauf. Die meisten Befragten würden durch die Preiserhöhung wesentlich weniger kaufen.

Das TV-Team trifft Charlotte und Nea, beide machen gerade ein FSJ und können sich keine teuren Klamotten leisten, wie sie sagen. Umso mehr sind sie aber interessiert daran, was mit Fast Fashion im Nachgang passiert und begleiten "Stern TV" zu einer Firma in Thüringen, welche Altkleider verwertet. Dort sitzen die beiden jungen Frauen inmitten von Stoffballen bei den Sortieranlagen und merken erst so, was Fast Fashion für Folgen hat.

Aktivistin Viola Wohlgemuth klärt im Studio noch über die Tricks der Textilbranche auf und zeigt Kleidungsstücke, von denen behauptet wird, zu 100 Prozent aus Baumwolle zu sein, aber letztendlich doch Mischgewebe mit Polyester sind. "Sie sehen hier nichts anderes als PET-Flaschen" legt Wohlgemuth auf den Klamottenhaufen blickend nach. Auch Moderator Hallaschka wundert sich, dass es so wenige Regeln für die Textilbranche gibt.

"Stern TV" zeigt auch Bilder von Märkten in afrikanischen Ländern und Hallaschka betont: "Das gute Gefühl Altkleider für Afrika zu spenden sollte man sich abgewöhnen." Denn auch Wohlgemuth schließt daran an, dass teilweise schon kaputte Klamotten exportiert werden und damit nutzlos sind für die Leute vor Ort. Zugleich werden auch sinnlose Textilstücke wie Winterjacken nach Afrika exportiert.

Schäuble-Tochter erzählt über letzte Tage ihres Vaters

Am 2. Weihnachtsfeiertag 2023 starb Wolfgang Schäuble im Alter von 81 Jahren. Nun sind seine Memoiren erschienen, seine Tochter ist deswegen zu Gast bei "Stern TV" und erzählt vom emotionalen Abschied von ihrem Vater. Christine Strobl beschreibt zunächst, wie der ehemalige Bundesfinanzminister als Vater war und dass er trotz seiner häufigen beruflichen Abwesenheit ein wichtiger Begleiter und Ratgeber für sie in ihrem Leben war.

Strobl war auch bei einem einschneidenden Moment für die gesamte Familie mit dabei. Dabei handelt es sich um das Attentat auf Wolfgang Schäuble 1990. Der Politiker war danach querschnittsgelähmt. Seine Tochter war für die Junge Union bei einem Stand und erlebte das Chaos danach live mit. Sie erzählt: "Ich habe schnell ein Telefon gesucht, um meine Mutter anzurufen, ich wollte nicht, dass sie es aus den Nachrichten erfährt."

Auch vom Ableben ihres Vaters berichtet die ARD-Programmdirektorin und empfindet es als ein Geschenk, dass Wolfgang Schäuble noch ein letztes Weihnachten mit der ganzen Familie verbringen konnte. "Ihm war es wahnsinnig wichtig, nochmal Weihnachten zu feiern, es war eine schöne gemeinsame Zeit."

Die Sendung kreiert mit Ikke Hüftgold und KI einen "Sommerhit"

Zum Abschluss der Sendung wird es fröhlicher, denn "Stern TV" möchte dank einer KI den neuen Sommerhit schaffen. Hallaschka und Tobias Schrödel, bekannt als IT-Experte bei "Stern TV", tüfteln mittels künstlicher Intelligenz an mehreren Songs herum. So gibt es mal schnell eine Hymne für Bayer Leverkusen, die etwas verdächtig wie die Toten Hosen klingen. "Da wird Campino wohl schon hellhörig", witzelt Hallaschka.

Generell werden Musiker gerade mit neuen Technologien konfrontiert, betont auch Christian Solmecke, Anwalt für Medienrecht im Studio. "Viele Musiker wehren sich gegen Songs, die mit KI erstellt wurden und ihre Kunst detailliert imitieren." Rechtlich wird es dabei noch einiges zu klären geben, wie der Fall bei Drake und zuletzt Depeche Mode zeigt.

"Stern TV" möchte nicht imitieren, sondern für Spaß sorgen. So setzt sich Reporter Stefan Uhl mit Schlagersänger Ikke Hüftgold zusammen, um die ultimativen Kriterien für den neuen Sommerhit zu bestimmen. Der Ballermann-Künstler entgegnet: "Sommer, Sonne, Bratwurst und Geschlechtsverkehr." Im etwas ernsteren Ton spricht der Sänger aber über die KI, welche für Musiker inzwischen ein großes Thema sei. Zum Glück sind seiner Ansicht nach die Texte aber noch grottenschlecht.

Der nach den von Ikke Hüftgold bestimmten Kriterien generierte Song "Sommer, Sonne, Stern TV" wird dann live von Cheerleadern im Studio begleitet und ist wirklich ein sehr generischer Sommersong. Ein wirklicher Sommerhit wird das wohl nicht. Aber es ist erstaunlich, wie schnell die KI Songs komponieren kann. Innerhalb weniger Minuten schafft es "Stern TV" neben einem Sommerhit noch eine Metal-Ballade und einen Lovesong zu fabrizieren.

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