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ProSieben wirft Elton bei "Schlag den Star" raus: Moderator reagiert

Elton moderiert seit Jahren die ProSieben-Show "Schlag den Star".
Elton moderiert seit Jahren die ProSieben-Show "Schlag den Star".Bild: Prosieben
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ProSieben wirft Elton bei "Schlag den Star" raus: Moderator reagiert

10.04.2024, 16:3810.04.2024, 17:31
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Seit Staffel acht moderierte Elton die ProSieben-Show "Schlag den Star". Das ist nun vorbei. Der 53-Jährige muss seinen Posten abgeben. Über die Gründe für die Entscheidung kann derzeit nur spekuliert werden.

Elton hatte vor Kurzem auch wegen der Comeback-Ankündigung seines Förderers Stefan Raab im Scheinwerferlicht gestanden. Zudem war er immer häufiger für den Konkurrenzsender RTL tätig. Unter anderem moderiert er im Sommer eine EM-Show bei dem Sender – produziert von Stefan Raab.

"Schlag den Star"-Nachfolger schon bekannt

Wer Elton bei "Schlag den Star" ersetzen wird, steht bereits fest. Ein bekanntes Gesicht kehrt zurück: So folgt "The Masked Singer"-Moderator Matthias Opdenhövel auf Elton. Opdenhövel war bei den Gründungsjahren der Show dabei, er moderierte die ersten Ausgaben der Mutter-Show "Schlag den Raab".

06.04.2024, Nordrhein-Westfalen, Köln: Moderator Matthias Opdenhövel steht in der Prosieben-Show "The Masked Singer" auf der Bühne. Foto: Thomas Banneyer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Matthias Opdenhövel kehrt zurück ins "Schlag den..."-Universum.Bild: dpa / Thomas Banneyer

Bei "Schlag den Raab" trat Stefan Raab in Sport,- Geschicklichkeits- und Wissensspielen regelmäßig gegen "Normalos" an. Das Konzept war so beliebt und so erfolgreich, dass es später ausgerollt wurde und auch nach dem TV-Rücktritt Raab in verschiedenen Formen weiterlief. So spielen bei "Schlag den Star" prominente Persönlichkeiten gegeneinander, jedoch stets unterschiedliche. Zwischenzeitlich hatte sich TV-Koch Steffen Henssler als ständiger Kandidat und Raab-Ersatz zur Verfügung gestellt. 2018 endete Kooperation aber.

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Mit Matthias Opdenhövel kehrt das erfolgreichste "Schlag den Raab"-Spin-off teilweise zu seinen Wurzeln zurück. "DWDL" zitiert den Elton-Nachfolger so: "Es ist mir eine Ehre und ein Heimkommen zugleich. Ich kann es kaum erwarten, nach 13 Jahren wieder in meinem alten Wohnzimmer zu stehen und freue mich auf alle prominenten Paarungen und verrückten Spiele."

Elton ist mittlerweile eher ein RTL-Gesicht

Es ist inzwischen vollkommen normal, dass Moderator:innen zwischen verschiedenen großen Sendern springen. Stammgesichter beziehungsweise Stammsender gibt es kaum noch. Elton jedoch hatte sich zuletzt immer mehr Richtung RTL orientiert, was auch daran lag, dass der Kölner Sender immer mehr alte Raab-Formate neu auflegte – etwa das "Turmspringen" und "Blamieren oder Kassieren".

Außerdem belebte RTL das zweite "Schlag den Raab"-Spin-off neben "Schlag den Star" wieder: das Format "Schlag den Besten", in dem ebenfalls Prominente gegeneinander spielen, aber in einer Art Turniermodus. Auch hier heißt der Moderator: Elton.

Elton meldet sich nun selbst zu seinem Show-Aus zu Wort

Auf Instagram meldet sich Elton jetzt mit einem ausführlichen Statement zu Wort. Nachdem er in seiner Story zunächst schreibt, dass er das erst einmal sacken lassen müsste, folgt ein ausführlicher Post. Der Moderator betont: "Um eins klarzustellen: Ich gebe diese wundervolle Sendung nicht freiwillig ab. Ich habe es heute erst erfahren, nachdem mein Management beim Pro7-Chef angerufen hatte, was denn an Gerüchten stimmen würde, dass ich nicht mehr 'Schlag den Star' moderieren darf."

Zudem wettert er: "Pro7 ist es scheinbar zu viel, dass ich bei RTL arbeite. Auf einmal! 'Schlag den Besten' und auch 'Blamieren oder kassieren' wurde erst Pro7 angeboten. Nachdem es hieß, man hätte kein Geld und keinen Sendeplatz, hat eben RTL zugeschlagen. Der Senderchef von Pro7 hielt es nicht für nötig, mich mal anzurufen und zu fragen, was Sache ist oder um eine Lösung zu finden."

Elton sei "echt sprachlos, wütend, aber vor allem extrem traurig" über diese Vorgehensweise. Nicht mal eine Abschiedsshow werde ihm nach 23 Jahren ProSieben gegönnt, sagt er und fügt abschließend hinzu: "Ohne Worte! Ich kippe mir jetzt paar Bierchen rein. Mal sehen, wer sich hier traut, zu kommentieren. Nochmal: Enttäuschung pur." Ein weiteres Statement dazu werde es nicht mehr von ihm geben.

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Travis Scott zählt zu den erfolgreichsten Rappern überhaupt. Seit 2015 veröffentlichte er vier Alben. Seine jüngste Platte "Utopia" sicherte sich in Österreich, Schweiz, England und den USA den ersten Platz in den Charts. In Deutschland verfehlte er damit nur knapp die Spitzenposition. Durch die Beziehung mit Kylie Jenner, die beiden haben zwei gemeinsame Kinder, rückte sein Privatleben ebenfalls in den Fokus.

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