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"Wer wird Millionär?": Günther Jauch beichtet Gefängnis-Aufenthalt

Moderator Günther Jauch berichtete von einem Aufenthalt in einem ägyptischen Gefängnis.
Moderator Günther Jauch berichtete von einem Aufenthalt in einem ägyptischen Gefängnis.Bild: rtl
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"Wer wird Millionär?": Günther Jauch beichtet Gefängnis-Aufenthalt

23.01.2024, 05:56
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Mit Suzanne Muller hatte am Montagabend bei "Wer wird Millionär?" eine Kandidatin ganz nach dem Geschmack von Günther Jauch auf dem Quizstuhl Platz genommen. Denn die angehende Theatertherapeutin aus Berlin quizzte nicht nur souverän, sondern hatte auch eine ganze Sammlung unterhaltsamer Anekdoten mitgebracht.

Ihre dritte Tochter hatte Muller auf einer Parkbank zur Welt gebracht, weil sie es nicht mehr ins Krankenhaus geschafft hatte. Ihren Telefon-Joker Kay Schröder hatte sie noch nie persönlich getroffen oder gesprochen, die beiden kannten sich lediglich aus jahrelangen Duellen in der App "Quiz-Duell". Und im Gefängnis hatte die seit 27 Jahren in Deutschland lebende Niederländerin auch schon mal gesessen. Als Studentin war sie mit dem Fahrrad bei Rot über eine Ampel gefahren und hatte sämtliche Zahlungsbescheide ignoriert ...

... bis schließlich die niederländische Polizei vor ihrer Tür stand und 200 Gulden verlangte. Anstatt zu zahlen, entschied sich Muller dafür, eine Nacht im Gefängnis zu verbringen. "Ich habe mir gedacht, da kann ich doch auch studieren", erzählte die sympathische Kandidatin.

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Auch Jauch saß kurzzeitig im Gefängnis

Die Geschichte inspirierte Jauch dazu, eine Anekdote aus seinem Leben zu erzählen. Als er Anfang der 1980er für die längst vergessene ARD-Spielshow "Rätselflug" in Ägypten drehte, wurde er selbst verhaftet.

Mit einem Hubschrauber war das Drehteam in der Nähe der Pyramiden unterwegs, als etwas schief ging und der Helikopter versehentlich in einem militärischen Sperrgebiet landete. "Der Hubschrauber-Pilot kannte sich nicht richtig aus. Da waren dann sofort ägyptische Soldaten, die mich zwei Stunden in so eine Zelle eingesperrt haben", erzählte der Moderator.

In seinem roten Anzug habe er nicht wie der klassische Terrorist ausgesehen, ergänzte Jauch, nach zwei Stunden habe sich dann alles aufgeklärt und er wurde wieder freigelassen. Spuren hat die Kurzzeithaft bei dem Moderator nicht hinterlassen. "Es war recht schattig dort", beschrieb er seine Gefängniszelle.

Kommissar Rex hilft als Zusatz-Joker

Ähnlich unterhaltsam ging es weiter, als Muller bei der 32.000-Euro-Frage den Zusatz-Joker zur Hilfe zog.

Im Rahmen der Laufdisziplinen bei einem olympischen Zehnkampf muss ein Leichtathlet insgesamt wie viele Meter absolvieren?

  • A: 1010
  • B: 1410
  • C: 2110
  • D: 4010

Aus dem Publikum stand ein Mann auf, der sich als der Polizeibeamter Rico Rex vorstellte und souverän erklärte, warum "C" die richtige Lösung ist.

Beim Zehnkampf müssen nämlich ein 1500-Meter-Lauf, ein 400-Meter-Lauf, ein 100-Meter-Lauf und ein 110-Meter-Hürdenläuf absolviert werden. Für Jauch waren damit aber noch nicht alle Fragen beantwortet.

"Ich muss nochmal fragen… Rico Rex. Sind Sie Kommissar?", hakte der Showmaster nach. Als der Zusatz-Joker die Frage bejahte, mussten die Kandidatin, Jauch, das Publikum und auch Kommissar Rex selbst herzhaft lachen. "Das wurde ich schon so oft gefragt. Aber die alte Sendung mit dem Hund kennt ja kaum noch jemand", erklärte Rex. "Das gibt 500 Euro für Kommissar Rex", sagte Jauch und bellte kurz.

Der Telefon-Joker soll auf die Hochzeit kommen

Als es um 64.000 Euro ging, sprach Muller dann erstmals persönlich mit ihrem Telefon-Joker Kay Schröder. Und ihr Quiz-Duell-Freund konnte sie auf die richtige Spur bringen.

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  • A: Bruce Lee
  • B: James Dean
  • C: Heath Ledger
  • D: Paul Walker

Der Telefon-Joker tippte auf die richtige Lösung "Bruce Lee". Mit 64.000 Euro stieg Muller dann aus, das Geld soll in die Hochzeitsfeier mit ihrem Verlobten Martin investiert werden. Dann wird auch Kay Schröder eingeladen, einem ersten persönlichen Treffen steht also nichts mehr im Wege.

Kandidat spielte den Kölner Haien einen Streich

Eine spannende Geschichte hatte auch Thomas Meinders zu erzählen, der mittlerweile Referent für Presse und Marketing an einer privaten Hochschule ist, früher aber in der Presseabteilung des Eishockey-Clubs Düsseldorfer EG arbeitete.

Dort spielte Meinders vor einigen Jahren gemeinsam mit Kollegen dem Erzrivalen Kölner Haie einen Streich. "Wir haben die Zeit ausgenutzt, als sie bei uns gespielt haben. Und haben während des Drittels ein überdimensionales DEG-Logo auf den Bus geklebt", erzählte er. Der Aufkleber wurde auf dem Dach angebracht und war deshalb nicht direkt ersichtlich.

Der Bus der Haie fuhr mehrere Tage mit dem Aufkleber durch Köln und wurde fotografiert, bis die Aktion schließlich bemerkt wurde.

"Wer ist 'wir'?", fragte Jauch nach. "Kollegen und die Toten Hosen, die mitgemacht haben", offenbarte Meinders. Woraufhin ein Bild des Hosen-Sängers Campino und des Bassisten Andi Meurer mit dem beklebten Bus gezeigt wurde. Obwohl die Sendung in Hürth bei Köln aufgezeichnet wurde, blieben Proteste aus dem Publikum aus.

Meinders gewann 16.000 Euro, Überhangkandidatin Natascha Kapfer ging mit 32.000 Euro nach Hause. Am nächsten Montag darf Sarah Schilder weiterspielen, die bei 16.000 Euro steht.

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