Günther Jauch ist hier während seines Sturzes zu sehen.
Günther Jauch ist hier während seines Sturzes zu sehen.
Bild: screenshot rtl

Günther Jauch stürzt in RTL-Show: Moderator sagt, wie es ihm nun geht

20.09.2021, 16:46

Nach einer Pause ging es bereits vergangenen Samstag mit der beliebten RTL-Show "Denn sie wissen nicht, was passiert!" rund um die Entertainer Thomas Gottschalk, Barbara Schöneberger und Günther Jauch weiter. Letzterer äußerte vor Beginn der neuen Ausgabe aufgrund der Spiele Bedenken. Vorab sagte er nämlich dem Sender: "Ich spiele schon gerne, aber habe mich tatsächlich schon manchmal gefragt, ob einige Spiele unbedingt gesundheitsfördernd sind. Lassen wir uns überraschen."

Die Auftaktfolge vor einer Woche meisterte er jedoch mit Bravour: Er setzte sich gegen Gottschalk und Schöneberger durch, die als Team antraten. Damit holten sich die drei sogar den Primetime-Sieg. Im Schnitt erreichte die Sendung stolze 15,3 Prozent Marktanteil. Nun galt es wieder, mit neuen Spielen nicht nur die Herzen des Publikums zu gewinnen, sondern vor allem, sich den teils fiesen Herausforderungen zu stellen. Wie in jeder Sendung wussten sie auch dieses Mal nicht, was auf sie zukommt, wer überhaupt moderieren wird und wer spielen soll.

Mussten sich wieder überraschen lassen: Thomas Gottschalk, Barbara Schöneberger und Günther Jauch.
Mussten sich wieder überraschen lassen: Thomas Gottschalk, Barbara Schöneberger und Günther Jauch.
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Zuschauer wettern gegen Moderator

Die große Überraschung gleich am Anfang: Erstmals traten Schöneberger, Jauch und Gottschalk gemeinsam gegen ihre Herausforderer an. Als Moderator setzte der Sender Komiker und Moderator Martin Klempnow alias Dennis aus Hürth ein, der acht Prominente ins Studio rief, die im Laufe der Sendung ihr Gesicht enthüllten, das mit einer Maske verdeckt war. Angekündigt wurden sie allesamt als Champions aus den Bereichen Sport, Musik oder Gastronomie.

Dass sich RTL diesmal mit dem Einsatz eines unabhängigen Moderators für eine neue Idee entschied, kam bei vielen Fans der Sendung nicht gut an. Besonders die Wahl der Radio-Legende stieß dabei nicht auf Begeisterung und wurde bei Twitter viel diskutiert. Zudem ging die Sendung bis etwa 1 Uhr, sodass nicht zuletzt die Zuschauer und das Publikum im Studio lange durchhalten mussten. Auch für die Spielteilnehmer sollte der Abend noch die eine oder andere Überraschung bereithalten.

Barbara Schöneberger macht sich über Günther Jauch lustig

Das erste Spiel lautete "Heul doch". Thorsten Schorn, der stets in der Sendung für die Spielanleitungen zuständig ist, verkündete am Anfang des ersten Duells: "Wir werden eine Premiere erleben. Herr Jauch und die anderen werden jetzt das erste Mal im Fernsehen weinen." Dazu kam es zwar nicht, die Stars mussten allerdings trotzdem um ihren Sieg hart kämpfen, denn Nelson Müller trat gegen sie an. Als sich Schöneberger ihre Schürze anzog, die bedruckt war mit einer Frau im Bikini, witzelte sie: "Kann ich die höher machen? Die sitzen tiefer als meine eigenen." Auch über Jauchs Kochmütze amüsierte sie sich mächtig:

"Ziehen Sie bitte die Mütze über die Ohren, sonst kann kein Mensch Sie ernst nehmen."
Barbara Schöneberger trug diese Schürze.
Barbara Schöneberger trug diese Schürze.
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Nachdem das Problem gelöst war, ging es an die Arbeit, denn die vier mussten Zwiebelringe schneiden und diese danach auf einer Stange platzieren. Dabei zählten nur ganze Ringe. Jauch hatte wohl das Spiel nicht ganz verstanden, denn er legte seine halben Zwiebelringe dazu. Schöneberger dazu:

"Herr Jauch, das ist das Armeseligste, was ich je gesehen habe. Das ist auch das Lustigste, was ich je gesehen habe."

Auch, wenn er sich selbst als "Gastronom des Jahres" feierte, hieß es zunächst, dass die drei das Spiel mit 85 zu 86 Zwiebelringen verloren haben. Doch Nelson Müller hatte sich zu früh gefreut, denn nach einer Werbeunterbrechung war klar, dass sich Dennis aus Hürth mächtig verzählt hatte. Tatsächlich schaffte Nelson in der vorgegebenen Zeit nur 76. Bei den Showgiganten stimmte hingegen die Zahl von 85. Der Moderator sagte dazu: "Das tut mir sehr leid."

Thomas Gottschalk amüsiert mit Schaumkopf

Beim nächsten Spiel "Tischtennis-Schaumkopf" wurde es besonders für Thomas Gottschalk bitter, denn er musste sich auf allen Vieren vor Jauch und Schöneberger positionieren. Auf dem Kopf trug er eine Mütze, die komplett eingeschäumt wurde, sodass Tischtennisbälle, die abwechselnd geworfen wurden, daran haften konnten. Bei dem Anblick konnte sich Schöneberger einen fiesen Kommentar nicht verkneifen:

"Wie genau kann man jemanden noch komplett verunstalten? Das ist dermaßen erniedrigend."
Bei diesem Spiel traten Dennis aus Hürth und Thomas Gottschalk gegeneinander an.
Bei diesem Spiel traten Dennis aus Hürth und Thomas Gottschalk gegeneinander an.
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Gottschalk fand das offenbar auch nicht so witzig und bat: "Kann man das von einer anderen Seite aufnehmen?" Gespielt wurde gegen Tischtennisprofi Timo Boll, der übrigens genauso viele Bälle wie die anderen versenkte, sodass es nach dem Match galt, eine Schätzfrage zu beantworten: "Wie viel Prozent der deutschen Männer ab 14 Jahren sind, so wie Thomas Gottschalk, größer als 1,90 m?" Das Trio entschied sich für 15 Prozent, richtig wäre allerdings acht Prozent gewesen. Da Timo sich für weniger entschied, gewann er.

Günther Jauch stürzt beim siebten Duell

Besonders bitter wurde es schließlich beim siebten Spiel. Die Promis mussten mit Schwimmflossen an den Füßen einen Parcours umrunden und anschließend mit einem Wasserstrahl Bälle abschießen. Nachdem Skilangläuferin Evi Sachenbacher-Stehle auf dem nassen Boden ausrutschte, musste auch kurz danach Günther Jauch daran glauben. Er fiel auf sein Steißbein und auch leicht auf seinen Hinterkopf. Sein Handgelenk bekam ebenfalls etwas ab, Jauch zeigte, wie es leicht blau wurde.

Gottschalk versuchte den Sturz mit Humor zu nehmen: "Der geht viral." Schöneberger sagte: "Das ist das erste Mal, dass wir keinen Helm aufhaben. Wenn Jauch ausfällt, dann sind 50 Prozent des RTL-Programms kaputt." Der "Wer wird Millionär?"-Moderator sah das Ganze so: "Das wäre für RTL sehr teuer geworden." Und weiter: "Ich habe eine Handverletzung davongetragen, das hat ein Nachspiel."

Günther Jauch versucht sich kurz nach dem Sturz wieder aufzurichten.
Günther Jauch versucht sich kurz nach dem Sturz wieder aufzurichten.
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Gottschalk fragte, ob er denn schon mal einen Anwalt anrufen wolle. Seine Antwort lautete überraschend: "In Amerika wären das schon 25 Millionen." In jedem Fall war klar, dass die drei dieses Spiel gegen die Sportlerin verloren hatten. Jauch verletzte sich glücklicherweise nicht ernsthaft und machte direkt beim nächsten Spiel weiter, wo er sich so lange wie möglich an einer Stange halten musste.

Trotz des Sturzes machte Jauch bis zum Schluss weiter.
Trotz des Sturzes machte Jauch bis zum Schluss weiter.
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Das sagt er zu dem Sturz nach der Show

RTL sprach mit Günther Jauch nach der Show und wollte von ihm wissen, wie er den Sturz wahrgenommen habe. Der 65-Jährige meinte schließlich dazu: "In meinem Alter stürzt man schon mal. Das war alles nass und mit diesen komischen Flossen legt man sich sofort hin. Erst auf den Hintern, dann auf den Rücken, dann auf den Kopf und dann versucht man sich noch halb abzustützen. Das geht dann noch ein bisschen in die Finger."

Bereits in der Sendung klagte er über sein Handgelenk und einen Finger. Nun sagte er dazu: "Der Finger ist ein bisschen geschwollen und ein bisschen blau. Aber na ja, macht nichts." Somit hatte Jauch Glück im Unglück. Für ihn war das Thema schnell erledigt. Als der Sender zum Schluss meinte "abgehakt und weiter" stimmte Jauch zu und fügte hinzu: "Ja, sowieso."

Gewinner des Abends

Das letzte Spiel entschied übrigens, welche Seite des Publikums jeweils 250 Euro mit nach Hause nehmen durfte. Jauch und Steffi Noppinger, die besonders aus "Ninja Warrior" bekannt ist, hingen an der Wand. Die anderen Promis mussten jeweils Fragen beantworten. Bei jeder falschen Antwort schoben sich die Blöcke nach vorne. Auch, wenn es zum Schluss gar keine mehr gab, hielt sich Steffi noch tapfer an der Außenwand fest. Zum Schluss konnte sie sich allerdings nicht mehr halten und verlor gegen Jauch, sodass er, Gottschalk und Schöneberger die Ausgabe gewannen.

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