Elon Musk haut auf Twitter den nächsten Gag raus.
Elon Musk haut auf Twitter den nächsten Gag raus. Bild: Flashpic / Jens Krick

Coca-Cola als nächstes Ziel? Elon Musk haut (fast) erfolgreichsten Tweet aller Zeiten raus

29.04.2022, 10:52

Die Nachricht schlug am Montag ein wie eine Bombe: Elon Musk übernimmt Twitter. Dass der Milliardär damit nun die Aufmerksamkeit der Nutzer auf der Kurznachrichtenplattform verstärkt auf sich zieht, dürfte klar sein. Dass sie so durch die Decke geht, ist allerdings überraschend. Einer seiner Tweets ist am Freitagmorgen (deutscher Zeit) regelrecht explodiert.

Sein Beitrag sammelte bisher (Stand Freitagvormittag) über 4,3 Millionen Likes und wurde fast 850.000 Mal retweetet. Damit ist der Tweet der (fast) erfolgreichste aller Zeiten. Elon Musk liebt offenbar die Extreme.

Musk will Kokain in die Cola zurückbringen

Bleibt die Frage: Was gab der reichste Mann der Welt von sich, um eine so große Welle der Resonanz auszulösen? Wer etwas Weltveränderndes erwartet, der irrt sich. Stattdessen zeigt Elon Musk, dass selbst Spaß-Tweets enorme Wellen schlagen können.

"Das tritt Red Bull in den Arsch!"
Milliardär Elon Musk

Seine Aussage auf Twitter war nämlich alles andere als ernst gemeint. Obwohl man sich bei Elon Musk – was das angeht – nicht allzu sicher sein kann. Zumindest der Kokain-Teil seines Tweets offenbart jedoch die Ironie, die sich in seiner Aussage verbirgt. Er twitterte: "Als Nächstes kaufe ich Coca-Cola, um wieder Kokain reinzupacken".

Darunter ergänzte er: "Das tritt Red Bull in den Arsch!" und machte damit wohl eine Anspielung auf die wach machende Wirkung des Energy-Getränks.

Tatsächlich bestätigt das US-Institut für Drogenmissbrauch, dass in Coca-Cola Ende des 19. Jahrhunderts für einige Jahre Kokain enthalten war. In den USA soll das Getränk damals auch als Allheilmittel gegen Kopfschmerzen und Melancholie vermarktet worden sein. Koks war zu dieser Zeit noch völlig legal. Der Brause-Konzern hat in der Vergangenheit allerdings immer wieder bestritten, dass die heutige Droge in Coca-Cola enthalten war.

Nur ein Tweet sammelte in der Twitter-Geschichte mehr Likes

Jedenfalls hat Musk mit seinem Tweet anscheinend völlig ins Schwarze in Sachen Humor der Twitter-Community getroffen. Der Tweet ist mit seinen 4,3 Millionen Likes super-erfolgreich. Nur ein Tweet stieß in der Geschichte von Twitter auf mehr Resonanz.

Den ersten Platz in Sachen Likes belegt ein Beitrag vom 29. August 2020, der allerdings alles andere als lustig war: Damals hatte jemand auf dem Account von Chadwick Boseman dessen Tod verkündet. Die Nachricht über den Tod des US-Schauspielers (Black Panther) verbreitete sich damals wie ein Lauffeuer und sammelte auf Twitter 7,2 Millionen Likes.

Elon Musk hat Barack Obama von seinem Platz verdrängt

Platz 3 im Twitter-Ranking belegt jetzt übrigens Ex-US-Präsident Barack Obama mit einem emotionalen Statement nach einem rassistischen Attentat in der Stadt Charlottesville in Virginia.

Bei dem Anschlag war eine Person getötet worden, 35 weitere wurden verletzt. Nach dem Anschlag meldete sich Obama in einem Tweet zu Wort. Obama zitierte dabei aus der Biografie von Freiheitskämpfer Nelson Mandela: "Niemand wird geboren, um einen anderen Menschen wegen seiner Hautfarbe, seiner Herkunft oder seiner Religion zu hassen …" Zu dem Zeitpunkt des Tweets war bereits Donald Trump US-Präsident.

Bevor Elon Musk ihn mit seinem Coca-Cola-Plänen überholt hat, war Barack Obamas Tweet der zweiterfolgreichste.

(ast)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
"Bridgerton"-Fans in Aufregung: Netflix geht ungewöhnlichen Weg mit Staffel 3

Erst seit Ende März ist zweite Staffel von "Bridgerton" auf Netflix verfügbar, doch schon jetzt ist die kommende dritte Staffel in aller Munde. Bislang folgte die Handlung der Serie ihrer literarischen Vorlage, genauer gesagt den "Bridgerton-"Romanen von Julia Quinn. Nun aber steht fest: In Staffel drei wird es erstmals eine große Abweichung vom Original geben. Dies verkündete die Penelope-Featherington-Darstellerin Nicola Coughlan auf ihrem Instagram-Account.

Zur Story