Verona Pooth beim Photocall f

Verona Pooth hatte vor 20 Jahren ein traumatisches Erlebnis in der Vorweihnachtszeit. Bild: www.imago-images.de / APress

Verona Pooth spricht über fatalen Abend: "Das war mein ganzes Geld"

Brennende Kerzen gehören zur Vorweihnachtszeit dazu und verbreiten Gemütlichkeit – sie können aber auch gefährlich sein. Das musste Verona Pooth am eigenen Leib erfahren. Vor zwanzig Jahren brannte ihre Luxuswohnung in Hamburg aus. Der Grund war ein Adventskranz, an dem eine Kerze brannte.

Die dramatische Geschichte erzählt Verona in ihrem Podcast "Poothcast". Die Werbe-Ikone holt erstmal weit aus. In den 90er Jahren habe sie zum ersten Mal richtig viel Geld verdient, erzählt sie ihrem Sohn Diego. Also habe sie beschlossen, in eine Immobilie an einer Topadresse zu investieren. Ihre Wahl sei nach langer Suche auf einen Neubau an der schicken Hamburger Elbchaussee gefallen: Eine Penthouse-Wohnung mit Blick auf die Elbe

"Das war mein ganzer, ganzer Stolz", hebt Verona hervor. "Eine absolute Luxusimmobilie". Sie habe nicht nur ihr gesamtes Geld in die Wohnung gesteckt, sondern auch Zeit und Mühen. Die gesamte Ausstattung und Einrichtung stamme von ihr selbst, das Gebäude sei damals noch ein Rohbau gewesen, fährt sie fort.

Verona Pooth ließ Kerze am Adventskranz brennen

Dann, in der Vorweihnachtszeit im Jahr 2000, sei endlich der erste Abend in der fertigen neuen Wohnung gekommen. Mit ihrem Mann Franjo habe sie die erste Kerze am Adventskranz angezündet. Allerdings sei es ihr an diesem Tag aber gesundheitlich nicht gut gegangen. "Ich hatte starke Halsschmerzen." Ihr Mann habe sie zu einer Notapotheke gefahren. Die Lichter sowie die Kerze am Adventskranz ließen sie dabei brennen – mit fatalen Folgen.

Nach einer knappen Dreiviertelstunde seien sie zurückgekommen. Schon von unten sei ihr aufgefallen, dass in den Fenstern der Wohnung kein Licht mehr zu sehen gewesen sei. Sie habe zuerst einen ganz anderen Verdacht gehabt:

"Ich wäre nie in meinem Leben auf Feuer gekommen. Ich habe irgendwie an Einbrecher gedacht."

Doch beim Betreten der Wohnung dann der Schock: "Alles abgefackelt!" Schon beim Öffnen der Tür sei ihr heftiger Rauch entgegengekommen. Sie und Franjo riefen die Feuerwehr. Das Erlebnis geht ihr heute noch nah. "Das war mein ganzes Geld, mein Ein und Alles! Das war ja unser erster Tag. Es war alles neu", sagt sie. Sie habe nicht mal weinen können: "Ich war einfach nur so geschockt und Franjo auch."

Trauma: Keine Kerzen mehr

Seit diesem Vorfall hat Verona ein Trauma. Diego dürfe bis heute keine Kerzen im Haus anzünden, erzählt er selbst. Die Wohnung hat sie übrigens heute noch – die Feuerwehr leiste ganze Arbeit und rettete, was zu retten war.

Dann erwähnt Verona noch ein rührendes Detail der Geschichte: Ihren Hund Pepino hätten sie zunächst in der Wohnung lassen wollen, doch dann hätten sie ihn spontan mitgenommen. "Dann wäre der arme kleine Schatz gestorben." Stattdessen erreichte er noch ein stolzes Alter von 15 Jahren.

(om)

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