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Shirin David hielt sich in ihrem neuen Youtube-Video vor allem zu Shindy zurück. Bild: Screenshot / Youtube / Shirin David

In neuem Youtube-Video: Shirin David stellt sich Fragen ihrer Fans – beim Thema Shindy-Versöhnung zögert Rapperin

Es war wohl eine der größten Überraschungen, die das Deutschrap-Business in diesem Jahr bislang zu bieten hatte: Shirin David und Shindy haben sich nach einem erbitterten Streit vermeintlich plötzlich wieder vertragen. An Shirins 26. Geburtstag präsentierte die ehemalige Youtuberin auf einmal ein hochpreisiges Geschenk ihres ehemaligen Widersachers: Ein Louis-Vuitton-Lautsprecher, aus dem ihr zwischenzeitlich gelöschtes Feature "Affalterbach" schallte. Die Umstände ihrer Versöhnung behielten die beiden bislang aber noch für sich.

Wie kam es zum Streit der Rap-Stars? 2019 erschien "Affalterbach" auf Shindys Comeback-Album "Drama" zunächst mit Musikvideo auf Youtube. Zu hören ist im Refrain eine Frauenstimme, doch weder in den Credits, noch im dazugehörigen Clip war die betreffende Frau zu sehen und zu lesen. Fans reimten sich aber schnell zusammen, dass es sich dabei um Shirin handeln musste.

Kurze Zeit später meldete sie sich auch prompt dazu zu Wort und behauptete, die Freigabe für ihren Part nicht erteilt zu haben. Der Grund: Differenzen bei der Umsetzung des Musikvideos. Shirin habe nicht nur das Beiwerk von Shindy sein wollen, sondern auf Augenhöhe mit ihm performen wollen.

Das wiederum habe der nicht gewollt und wies sie fortan auch nicht als Feature-Partnerin aus. Die Konsequenz: Der Song wurde neu hochgeladen, mit einer anderen Sängerin. Auch auf dem Album war die alternative Version zu hören.

Doch damit noch nicht genug, Shirin gab auf Instagram auch einen Einblick in die Zusammenarbeit mit Michael Schindler, wie Shindy mit bürgerlichem Namen heißt. Demnach habe er ihr nach der nachträglichen Absage zum Song gesagt: "Alles klar Beyoncé, bleib besser zu Hause, du Spinnerin."

Shirin mit erstem vagen Statement zur Shindy-Versöhnung

Wieso das alles jetzt vergeben und vergessen und "Affalterbach" nun doch zwei Jahre später mit Shirins Stimme und ihrem Namen in den Credits zu finden ist, wollte ein Großteil ihrer Fans in einem geplanten Frage-und-Antwort-Video von ihr wissen.

Aber ganz so einfach fiel der "Brillis"-Interpretin die Antwort dann doch nicht, obwohl sie zuvor angekündigt hatte, alle Fragen ganz offen und ehrlich beantworten zu wollen. Zunächst stellte sie im Youtube-Clip klar:

"Ich glaube, anhand dessen könnt ihr sehen, dass man sich gerade in diesem ganzen Game vertragen kann. Es sind ja auch bei uns keine Beleidigungen gefallen, es wurden keine Mütter beleidigt oder Familien. Man war sich halt uneinig.

Beleidigungen sind bei Shirin offenbar Auslegungssache, immerhin behauptete sie seinerzeit noch, herablassend durch Shindy behandelt worden zu sein. Weiter erklärte sie: "Ich möchte auch ehrlich gesagt nicht so viel dazu erzählen, ich möchte euch nur mitgeben, dass wenn man wirklich will, kann man sich vertragen."

Zumindest verriet sie noch, dass sie das Geburtstagsgeschenk von Shindy "unglaublich Zucker" gefunden habe – aber auch sie habe an ihn an seinem Ehrentag gedacht: "Ihr habt meine Geschenke an ihn nicht gesehen, aber ich würde jetzt auch mal behaupten, dass meine Geschenke zu seinem Geburtstag auch sehr Zucker waren." Da Shindy bereits im September Geburtstag hatte, scheint klar, dass die beiden schon seit Längerem wieder miteinander sprechen.

Den Grund für die Geheimniskrämerei ließ die gebürtige Hamburgerin aber auch noch durchblicken: "Vielleicht kommt da auch was auf euch zu, deswegen möchte ich das noch offen lassen. Es reicht gar nicht, in diesem einen Video darüber zu reden. Das ist alles, was ihr bekommt."

Shirin: Disses gingen schon vor ihrer Rap-Karriere los

Aber auch weitere Rap-Beefs aus der Vergangenheit fanden bei Shirin jetzt Erwähnung. Demnach bekommt sie Disses von bekannten Rappern schon seit 2015 ab, als sie noch gar nicht selbst als Rapperin in Erscheinung getreten war, sondern noch mit Youtube ihr Geld verdiente. Seit nunmehr sechs Jahren folgt ihren Angaben nach mindestens ein verbaler Seitenhieb im Jahr auf ihre Person:

"Irgendwie hab ich das Gefühl, immer da stattgefunden zu haben. Also wer hat mich nicht gedisst? Farid Bang, Kollegah, Fler, Bushido jetzt vor Kurzem, Kurdo, Majoe."

Aber auch positive Erfahrungen mit ihren männlichen Kollegen habe sie in der Vergangenheit sammeln können. So habe PA Sports ihr beispielsweise einen Liebessong geschrieben. Auch Milo, Nimo und auch Farid Bang haben sie unterstützt und das, obwohl sie sie in Songs gefrontet haben.

Schließlich fasste Shirin zusammen: "Ich hab auch das Gefühl, dass ich sehr viel mehr Akzeptanz aus dieser Szene bekommen habe, wofür ich echt dankbar bin. Aber wie gesagt, ich wurde auch gebasht." Sie selbst wolle auf ihrem neuen Album übrigens niemanden von sich aus dissen, sondern höchstens auf Angriffe in Songs reagieren: "Wenn du gegen mich schießt, dann schieße ich auch mal zurück, aber ich fronte nicht. Alles, was ihr auf dem Album hört, sind Antworten."

Ist Shirin tatsächlich mit ihrem Manager verlobt?

Ein letztes gewichtiges Thema im neuen Youtube-Video der ehemaligen Webvideo-Produzentin war schließlich noch ein hartnäckiges Gerücht, das unter anderem der Moderator Rooz in die Welt setzte. Der Journalist behauptete wiederholt, dass Shirin mit ihrem Manager Taban zusammen und sogar verlobt sei.

Den Gerüchten versuchte die Rapperin nun den Wind aus den Segeln zu nehmen und stellte klar: "Punkt Nummer eins: Wenn ich verlobt wäre, wisst ihr, was ich für eine Welle machen würde? Und Punkt Nummer zwei: Ich bin gar nicht ready für irgendwie sowas wie Verlobung oder heiraten oder Kinder."

Das könne sich in naher Zukunft selbstverständlich ändern, derzeit passen die Themen allerdings nicht in ihren Kosmos. Über Taban verlor sie noch ein paar Worte, dementierte eine mögliche Beziehung aber nicht vollends: "Mit Taban hab ich jemanden gefunden, der wirklich meine Vision gecheckt hat, verstanden hat, was ich möchte, mich so krass gepusht hat. Deswegen, Taban und ich sind nicht verlobt, Taban macht mein Management."

Die Gelegenheit nutzte Shirin aber noch dazu um festzustellen, wie unfair sie es findet, dass solche Gerüchte über sie verbreitet werden: "Stellt euch mal vor, ich wäre wirklich verlobt, es wären Kinder geplant, es wären Familien involviert. Vielleicht würde ich gar nicht wollen, dass es jemand weiß", gab sie zu bedenken. Bei männlichen Rappern würde man schließlich auch nicht über solche Themen spekulieren.

(cfl)


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