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Paris, France- November 20, 2017:golden bitcoin (virtual coins) isolated on white background. Conceptual image for worldwide cryptocurrency and digital payment system. Bitcoin (from the English bit: binary information unit and

Instagram-, WhatsApp- und Facebook-App: Facebook plant angeblich eine eigene Kryptowährung. Bild: iStock Editorial

Ihr sollt euch Geld mit WhatsApp schicken können: Aber Facebook hat Probleme

Facebook plant angeblich eine eigene Kryptowährung für seinen Messengerdienst WhatsApp. Nutzer sollen sich so gegenseitig Geld schicken können. Doch die Technik dahinter ist stark umstritten.

Laut eines Berichts des US-Wirtschaftsmagazins "Bloomberg" arbeitet Facebook  als Teil seiner Blockchain-Strategie an einer eigenen Kryptowährung. Die Technologie soll es unter anderem WhatsApp-Nutzern ermöglichen, sich gegenseitig Geld per Messenger-App zu schicken. Die Funktion soll zunächst in Indien getestet werden, dem größten Markt für WhatsApp mit 200 Millionen Nutzern.

Facebooks eigene Digitalwährung soll - anders als beispielsweise die Kryptowährung Bitcoin - an den US-Dollar gekoppelt sein. Damit will das Unternehmen starke Währungsschwankungen vermeiden. Der Bitcoin-Kurs war 2018 nach seinem Höhenflug im Vorjahr massiv eingebrochen. Experten führen den Absturz auf Spekulationsgeschäfte zurück. Auch dioe Kurse anderer Kryptowährungen wurden davon nach unten gezogen.

Kritiker sehen das Problem in der Technologie, die fast allen Kryptowährungen zugrunde liegt. Zehn Jahre nach ihrer Erfindung gebe es trotz aller Forschungsbemühungen und Milliarden-Investitionen immer noch keine sinnvolle Anwendung für die sogenannte Blockchain. Stattdessen kristallisieren sich mehr und mehr die Nachteile der Bitcoin-Technologie heraus, wie beispielsweise der hohe Stromverbrauch.

Auch Facebook sei noch weit davon entfernt, eine alltagstaugliche, stabile Kryptowährung zu erschaffen, berichtet der US-Nachrichtendienst Bloomberg und bezieht sich auf ungenannte Quellen. Der Konzern wolle zunächst Strategien zum Schutz des Digitalgeldes ausarbeiten. Kryptowährungen gelten als riskante Geldanlage, da sie schnell an Wert verlieren können. Außerdem gibt es zahllose Beispiele, wie durch Hackerangriffe, Betrug und technische Pannen bei Krypto-Börsen mit einem Schlag riesige Vermögen vernichtet werden können.

Facebook verspricht sich offenbar viel von einem Konzept namens "Stablecoin". Allerdings ist es bisher noch keinem Startup gelungen, eine solche stabile und alltagstaugliche Kryptowährung zu entwickeln, merkt der Bloomberg-Bericht an. Mehrere Versuche seien gescheitert oder liefern zumindest keine Belege für ihren Erfolg.

Dieser Text erschien zuerst auf t-online.de.

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