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Wenn du eines dieser 6 Symptome spürst, solltest du ganz schnell was trinken! 

07.08.18, 11:25

Unser Körper besteht zu rund 70 Prozent aus Wasser und braucht daher viel Flüssigkeit. Besonders, wenn es warm ist, sollte man viel trinken. Doch manchmal vergisst man das einfach. Unser Körper rächt sich prompt. Das sind die sechs häufigsten Anzeichen, dass man zu wenig getrunken hat.

Durst ist ein Alarmsignal

Das deutlichste Warnzeichen ist Durst. So signalisiert der Körper, dass er dringend Nachschub braucht und ihm Experten zufolge bereits 0,5 Prozent Flüssigkeit fehlen. Grundsätzlich sollte man nicht erst warten, bis sich das Durstgefühl einstellt, sondern über den Tag verteilt immer wieder trinken, damit der Körper ausreichend versorgt ist und leistungsfähig bleibt. Wasser, ungesüßte Tees, aber auch (in Maßen) Apfelsaftschorle sind gute Flüssigkeitslieferanten.

Bei älteren Menschen ist Durst als Warnsignal oft nicht vorhanden. Denn im Alter nimmt das Durstgefühl ab, viele trinken dann zu wenig. Im Alter ist es daher besonders wichtig, an regelmäßiges Trinken zu denken.

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Fehlt uns Flüssigkeit, bekommen wir Kopfschmerzen

Trinken wir nicht genug, sendet uns der Körper neben dem Durstgefühl noch weitere unmissverständliche Signale. Wer plötzlich Kopfschmerzen verspürt, sollte nicht sofort zu Schmerzmitteln greifen, sondern langsam ein großes Glas Wasser trinken. In vielen Fällen werden die Kopfschmerzen danach besser. Denn: Trinken wir zu wenig, verdickt sich unser Blut und kann dadurch nicht mehr genügend Sauerstoff ins Gehirn transportieren. Am besten ist es aber, wenn man den Kopfschmerzen vorbeugt – und nicht erst trinkt, wenn der Kopf bereits pocht.

Trinken wir zu wenig, können wir uns nicht mehr konzentrieren

Rund drei Viertel unseres Gehirns besteht aus Wasser. So ist es nicht verwunderlich, dass wir uns nicht mehr richtig konzentrieren können, wenn wir zu wenig getrunken haben. Wir werden nervös, die Aufmerksamkeit schwindet und auch Müdigkeit ist eine häufige Begleiterscheinung. Viele klagen zudem über Schwindelgefühle. Regelmäßiges Trinken, eine Handvoll Nüsse, eine Banane oder ein Stück Traubenzucker helfen uns aus dem Tief schnell wieder heraus.

Für einen guten Witz muss man sich konzentrieren:

Dunkler Urin durch Flüssigkeitsmangel

Und auch am Urin können wir Flüssigkeitsmangel erkennen. Ist der Urin nicht hellgelb sondern dunkel gefärbt, steckt nicht gleich eine Erkrankung dahinter. Denn auch wer zu wenig Flüssigkeit aufnimmt, kann die Verfärbung bei sich beobachten. Der Harn ist dann nicht verdünnt, sondern stark konzentriert – und das erkennen wir an der dunklen Farbe. Zum Arzt sollte man dann gehen, wenn trotz ausreichender Flüssigkeitszufuhr der Urin dunkel gefärbt bleibt.

Wenn Haut und Lippen austrocknen

Nicht immer sind trockene Heizungsluft oder falsche Pflegeprodukte schuld an trockener, juckender und schuppiger Haut. Hat unser Körper zu wenig Wasser, bekommt das auch unsere Haut zu spüren. Denn der Körper versorgt zuerst die Organe, die die Flüssigkeit wesentlich dringender brauchen. Rissige Lippen können ebenfalls entstehen. Auch hier gilt: Ausreichend trinken und bei Bedarf die Haut mit einer Feuchtigkeitslotion pflegen.

Auch unangenehme Verstopfung droht

Doch nicht nur unsere Haut wird in Mitleidenschaft gezogen. Flüssigkeitsmangel wirkt sich auch negativ auf unsere Verdauung aus. Dann nimmt das Stuhlvolumen ab und der Stuhl wird hart. Das führt dazu, dass sich dieser nur schwer ausscheiden lässt. Flüssigkeit und Ballaststoffe bringen den Darm wieder in Schwung. Durch die Flüssigkeit quellen die Ballaststoffe auf, der Stuhl wird lockerer und weicher, und auch die Darmtätigkeit wird angeregt.

Männer müssen mehr trinken

Männer brauchen mehr Flüssigkeit als Frauen, da sie mehr schwitzen, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Auch die Ernährungsgewohnheiten spielen bei der richtigen Trinkmenge eine Rolle. Wer viel Obst und Gemüse isst, nimmt auch darüber Flüssigkeit zu sich. Und: Wer viel Sport treibt, hat grundsätzlich einen höheren Flüssigkeitsbedarf.

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de

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