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Heidi und Günther Klum

2015 zeigte sich Heidi Klum mit Papa Günther auf dem roten Teppich. Bild: Alexander Koerner/Getty Images for AIGNER

Heidi Klum halb nackt auf Instagram? Das hält Papa Günther davon

Es ist zwar Heidi Klums Show, aber nach dem Finale von "Germany's next Topmodel" ist Papa Günther Klum derjenige, der die Strippen zieht. Denn ihm gehört die Modelagentur OneEins, bei der die Gewinnerin und einige andere Kandidatinnen nach der Show unter Vertrag stehen. Dementsprechend interessiert verfolgte auch er das Finale in der vergangenen Woche – und natürlich auch den freiwilligen Ausstieg von Lijana. Die hatte während der Live-Show völlig überraschend das Handtuch geworfen. Für Günther Klum eine nicht wirklich nachvollziehbare Handlung.

Im Gespräch mit der "Bild" sagte er: "Lijana hat entschieden, dass sie aufhört. Das muss man respektieren. Wenn aber einer drei Monate Topmodels macht, dann sagt man nicht am Finaltag: Ich höre jetzt auf."

Vor allem für Tamara, die im Halbfinale als fünfte die Sendung verlassen musste, tut es ihm leid. "Sie hätte vielleicht eine Chance gehabt, nachzurücken", meinte er, wenn sich Lijana früher für diesen Schritt entschieden hätte.

HANDOUT - 21.05.2020, Berlin: Lijana, Kandidatin der Castingshow Germany's Next Topmodel, geht im Finale

Lijana stieg im "GNTM"-Finale freiwillig aus. Bild: dpa / Richard Hübner

Günther Klum: Schwierig, Models vor Mobbing zu schützen

Dass Lijana das Mobbing gegen sie als Grund für ihren Ausstieg angab, lässt der Agenturchef nur bedingt gelten. "Das Problem haben andere Sender auch. Es scheint ja en vouge zu sein, dass man Leute im Internet bespuckt oder beschimpft. Das ist dem geschuldet, das sich Leute unter einem fremden Namen äußern können. Das können wir nicht ändern, daher muss man auch damit ein bisschen gelassener umgehen", sagte er.

Es sei einfach schwierig, die Models vor Mobbing zu schützen. "Es ist ein Manko der sozialen Medien. Die Heidi wurde natürlich früher auch immer mal wieder beschimpft, aber nicht so sehr wie die Kandidaten heute. Aber wenn ich höre, dass Giftköder ausgelegt werden, das gab es früher nicht", empörte sich der 74-Jährige.

Aber früher war nicht alles besser. Vor allem die heutigen Kommunikationswege haben für Günther Klum heute einen deutlichen Vorteil. Das zeigt sich vor allem jetzt in der Corona-Krise. Nun wird eben auf Video-Chats zurückgegriffen, anstatt sich in den Flieger zu setzen. Er selbst habe davon zwar wenig Ahnung, seine Frau hingegen schon. Und so wird regelmäßig mit Heidi und den Enkelkindern in Los Angeles Video-konferiert.

Und dabei erfährt Opa Klum auch durchaus mal sehr Interessantes:

"Dann kommt die Leni und sagt 'Hallo Opa!' und zeigt mir dann ihren ersten Freund. Daran sehen sie: Sie werden immer älter und die Enkel immer größer, wie zum Beispiel die Leni, die jetzt merkt, dass sie eine Frau wird."

So sieht Günther Klum die Aktivitäten seiner Tocher auf Instagram

Damit bestätigte Günther Klum das, was in den Medien schon lange spekuliert wurde: Die 16-jährige Leni ist verliebt. Den Opa-Test hat Lenis Freund übrigens auch bestanden. Zumindest optisch, denn Günther Klums Englischkenntnisse sind nicht besonders gut, wie er im Gespräch weiter gestand.

Lenis Freund wurde zwar für gut befunden, aber nicht alles, was seine Enkeltochter macht, findet bei Günther Klum Anklang. So findet er es nicht optimal, dass sie bereits so aktiv auf Instagram ist. Seine Kritik richtet sich in dieser Sache aber eher gegen seine Tochter Heidi, denn auch sie zeigt mittlerweile deutlich mehr von Leni im Netz als früher. "Für meine Verhältnisse ein bisschen früh, aber das ist die Zeit", erklärte er.

Immerhin: Halbnackte Fotos, wie Heidi Klum sie von sich selbst häufiger postet, gibt es von Leni nicht. Das wäre für den Großvater wohl ein größeres Problem, denn auch bei seiner Tochter ist er von der Zeigefreudigkeit auf Instagram wenig begeistert. Das fände er "nicht oft" gut, betonte Klum im Gespräch mit der "Bild" auf die Frage, wie er die offenherzigen Bilder seiner Tochter denn sehen würde.

Allerdings nutze er selbst kein Instagram und so bliebe ihm einiges erspart. Er wisse durch seinen Job aber sehr genau, wie sich Influencer im Netz zeigen, nämlich gerne mal in Bikinis, die nicht richtig sitzen. "Das ist der Zeitgeist. Ich finde es oft nicht gut, aber irgendwann ist es so", zeigte er sich resigniert.

(jei)

Heidi Klum shoppt im Fetisch-Laden in Berlin – in Begleitung von Bill Kaulitz

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