Schwerer Unfall mit 4 Toten auf der A81 – Ursache weiter unklar

21.07.2018, 18:5622.07.2018, 09:12

Vier Menschen sind tot, vier weitere schwer verletzt: Auf der A81 zwischen Ahorn und Boxberg nahe Heilbronn waren am Samstag mindestens zehn Autos ineinander gefahren. Noch ist unklar, wie es zu dem schweren Unfall auf der A81 bei Heilbronn kommen konnte. 

Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass nicht alle Fahrzeuge auf einmal in einander gefahren sind. "Das waren mehrere Komplexe", sagte ein Sprecher der Polizei in Heilbronn am Sonntag. In welchem zeitlichen Abstand die zehn Fahrzeuge, darunter drei Kleintransporter, zusammenkrachten, ist noch unklar. 

Die Fahrbahn war nass

Spezialisten der Verkehrspolizei sollen Hergang und Unfallursache nun ermitteln. Sicher ist: Die Fahrbahn war zum Zeitpunkt der Karambolage am Samstagnachmittag nass.

Die Vollsperrung der Autobahn zwischen Ahorn und Boxberg (Main-Tauber-Kreis) war am frühen Sonntagmorgen wieder aufgehoben. Unterdessen hat die Polizei die Zahl der Verletzten aktualisiert. Demnach wurden bei dem Unglück fünf Menschen schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Zunächst war die Polizei von mindestens vier Schwerverletzten ausgegangen. Ein Leichtverletzter wurde von Rettungskräften an der Unfallstelle ambulant versorgt. Bei den vier Toten handelt es sich laut Polizei um zwei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 43 und 59 Jahren.

Die Polizei war gegen 16 Uhr zum Unfallort gerufen worden, insgesamt waren demzufolge rund 100 Kräfte von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr im Einsatz. Drei Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber waren am Ort. Die A81 sollte voraussichtlich in Fahrtrichtung Heilbronn noch mehrere Stunden gesperrt bleiben.

(czn/dpa)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Beschluss der Schiedskommission: Altkanzler Schröder darf in SPD bleiben

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder hat mit seinem Engagement für russische Staatskonzerne nicht gegen die Parteiordnung der SPD verstoßen. Ein Verstoß könne Schröder nicht nachgewiesen werden, entschied die Schiedskommission des SPD-Unterbezirks Region Hannover am Montag in erster Instanz. Gegen die Entscheidung kann binnen zwei Wochen Berufung eingelegt werden.

Zur Story