News Bilder des Tages Logo des chinesischen Technologiekonzerns Huawei auf einem Smartphone und Smartphone mit WhatsApp App *** Logo of the Chinese technology group Huawei on a smartphone and smartpho ...
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Digital

Auf Smartphones von Huawei droht das Whatsapp-Aus

28.05.2019, 09:15

Huawei hat derzeit mit US-Sanktionen zu kämpfen, nun könnte dem chinesischen Technologiekonzern auch der Zugang zu bestimmter Software erschwert werden. Womöglich müssen Nutzer mit Huawei-Geräten künftig auf US-Dienste wie Whatsapp verzichten.

Bis Anfang 2020 will Huawei ein eigenes Betriebssystem für Smartphones und Notebooks fertig gestellt haben, um Android und Windows zu ersetzen. Richard Yu, Geschäftsführer von Huaweis Privatkunden-Sparte, sagte am Donnerstag, dass eine Version des Betriebssystems bis zum ersten oder zweiten Quartal 2020 für den internationalen Markt bereit sein könnte.

Kein Whatsapp mehr auf Huawei-Smartphones?

Wenn es wirklich so kommt, dass Huawei-Geräte ein eigenes Betriebssystem, inklusive App-Store, bekommen, könnte das problematisch werden. Die US-Regierung will nämlich weder nicht, dass Huawei US-Produkte kauft, noch nicht, dass der Konzern amerikanische "Kommunikationstechniken und Services" installiert. (chip.de)

Bald könnte also keine US-Software mehr auf Huawei-Geräten zur Verfügung stehen, sprich Apps wie Whatsapp, Facebook, Instagram und Uber.

Hintergrund:

Die USA hatten Huawei vergangene Woche auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. US-Präsident Donald Trump begründete seine Schritte mit Sicherheitsbedenken gegen Technik aus China. Am Donnerstag wiederholte Trump die pauschalen Anschuldigungen. Huawei sei "sehr gefährlich".

Da die US-Regierung die Vorwürfe gegen den chinesischen Technologiekonzern bislang nicht konkret belegt hat, hatten viele Experten die Sanktionen schon vor den aktuellen Trump-Äußerungen im Kontext des Handelskonfliktes zwischen den USA und China gesehen.

Gegen die Sanktionen der USA hat die chinesische Regierung offiziell Beschwerde bei den USA eingelegt. Der Sprecher des Handelsministeriums in Peking sprach von "wirtschaftlicher Schikane". (spiegel.de)

(as/dpa)

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