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Das sind die vier neuen Gesichter von "Aldi Gaming". bild: aldi

Aldi steigt mit Twitch-Kanal in die Gaming-Szene ein

Bei Aldi wird jetzt gezockt, denn die Discounterkette ist in die Gaming-Szene eingestiegen. Dafür wurden bekannte Gesichter von Twitch angeheuert, die unter dem Logo von "Aldi-Gaming" Computerspiele spielen. Damit zieht das Unternehmen gleichauf mit dem Konkurrenten Lidl, der vor einigen Wochen als Sponsor beim deutschen E-Sports-Team SK Gaming eingestiegen ist.

Zur neuen Aktion sollen besondere Gaming-Produkte angeboten werden. Das Herzstück ist aber der Twitch-Kanal von Aldi Gaming, auf dem regelmäßig angesagte Spiele gezockt werden sollen. Dafür hat Aldi mehrere Twitch-Persönlichkeiten unter Vertrag genommen. Mit dabei sind Frederik "NoWay" Hinteregger, der Echtzeitstrategiespiele wie "League of Legends" spielt. Stefan und Erné von "Feelfifa" werden – wieder Name schon sagt – ordentlich Fifa zocken. Außerdem ist noch Gustav Gabel mit dabei, dem man meistens beim Shooter spielen zuschauen kann.

Lidl ist seit ein paar Wochen Sponsor von SK Gaming

Eine Sprecherin von Aldi Nord sagte in einem Statement: "Wir wollen mit ALDI Gaming ein Förderer der deutschen Gaming-Szene werden und einen echten Beitrag für die Community leisten. Unser ALDI Gaming Kanal auf Twitch ist für uns die ideale Plattform, um mit dieser für uns neuen, sehr spezifischen Zielgruppe auf Augenhöhe zu interagieren."

Der Fokus für den Kunden soll vor allem bei Turnieren und Gewinnspielen liegen, sagte Lars Klein, der Manager für Kundeninteraktion bei Aldi Süd. Der Discounter war schon in der Vergangenheit dafür bekannt, günstige Gaming-Computer im Angebot zu haben.

Die Erschließung des neuen Geschäftsbereiches könnte eine Reaktion auf die Strategie von Lidl sein, denn die Neckarsulmer sind vor ein paar Wochen eine Partnerschaft mit SK Gaming eingegangen. Das Kölner E-Sports-Team ist wohl eines der bekanntesten deutschen Organisationen in Sachen Gaming. Ihre Erfolge feiern sie vor allem bei "League of Legends", "Clash Royale" und "Fifa".

(lfr)

Edeka wendet sich in offenem Brief gegen Aldi und Lidl

Hauptsache billig! Oder lieber doch nicht? Beim Preiskrieg der Discounter meldet sich jetzt die Supermarktkette Edeka zu Wort. In einem offenen Brief kritisiert sie Lidl und Aldi für ihren Kampf um den günstigsten Preis. Laut Edeka liegt durch die rücksichtslose Preispolitik der Discounter "ein besonderer Druck auf der gesamten Wertschöpfungskette mit allen bekannten Vorzügen sowie Herausforderungen". Die Supermarktkette kritisiert außerdem die Werbekampagnen von Aldi und Lidl.

Seit der Senkung …

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