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Bier kühlen: Mit welchem Trick wird es im Kühlschrank am schnellsten kalt?

Mit einer Methode lässt sich das Bier besonders schnell kühlen.
Mit einer Methode lässt sich das Bier besonders schnell kühlen.bild: imago images / Zoonar
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Bier kühlen – wie und wo geht das am schnellsten?

26.05.2024, 09:42
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Egal ob Pils, Kölsch, Weizen oder Export. Ein Großteil in Deutschland trinkt gerne Bier – am liebsten ganz kalt. Was aber, wenn der Durst ganz groß ist, und das Bier noch lauwarm?

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Oft muss Bier stundenlang im Kühlschrank aufbewahrt werden, damit du beim Trinken einen erfrischenden Effekt spürst. Es gibt allerdings einige Tricks, die dir dabei helfen, dein lauwarmes Bier in kürzester Zeit auf die perfekte Trinktemperatur (sechs bis acht Grad) herunterzukühlen.

Salz, Wasser, Eis macht dein Bier nicht heiß

Wenn es ganz schnell gehen muss, ist ein Gemisch aus Wasser, Eiswürfel und Salz die Lösung.

Dazu befüllst du einen Kübel, Eimer oder eine Wanne mit der gleichen Menge an Eiswürfel, kaltem Wasser und Kochsalz. Anschließend solltest du das Gemisch kräftig umrühren. Danach legst du die Bierflaschen hinein und rührst weiter um.

Für ein paar Minuten lässt du das Bier ruhen, um es danach für ein allerletztes Mal umzurühren. Nach etwa zehn Minuten ist das Bier so kalt wie vom Späti nebenan.

Das Salz macht hier den entscheidenden Unterschied. Der Kristall verändert den Gefrierpunkt, sodass das Kühlwasser deutlich unter null Grad herabsinkt.

Der einzige Nachteil an dieser Methode: für mehrere Flaschen benötigst du kiloweise Salz.

Irrglaube: Mithilfe eines feuchten Tuchs wird das Bier schneller kalt

Wenn du dir jeglichen Mehraufwand ersparen möchtest, kannst du dein Bier auch im Gefrierfach abkühlen. Dafür brauchst du deine Flaschen nicht unnötig in feuchtes Küchenpapier einwickeln.

Denn: der Trick, der im Internet kursiert, funktioniert nicht. Das Kühlfach muss mehr Energie aufwenden, um dem Tuch zusätzlich Wärme zu entziehen.

Der Studententrick: (Badewanne) voll laufen lassen

Dafür hält ein anderer Trick das, was er verspricht. Auf WG-Partys sehen wir häufig das Phänomen, dass sich die Leute im Bad aufhalten und dort stundenlang verweilen. Sehr selten liegt es am perfekt abgestimmten "Interior Design" oder an dem coolen Klodeckel, auf dem ein Bild einer überdimensionalen Muschel prangt.

Nein, der Grund ist die Badewanne. Dort schwimmen nämlich 20 Bierflaschen im kalten Wasser herum und warten nur darauf, getrunken zu werden. Tatsächlich ist Bier in der Badewanne besser aufgehoben als im Kühlschrank. Denn im Gegensatz zur Luft können die Flaschen ihre Wärme im Wasser 20 Mal schneller abgeben.

Je nachdem wie viele Bierflaschen du kühlen musst, solltest du das Leistungswasser in regelmäßigen Abständen ablassen und die Badewanne erneut mit frischem Wasser auffüllen. Dann bleibt das Bier richtig kalt. Alternativ kann die Temperatur mit Eiswürfeln niedrig gehalten werden.

Wenn du weder Eiswürfel, Salz, ein Gefrierfach noch eine Badewanne hast, bleibt dir wohl oder übel keine andere Wahl, als dein Bier im Kühlschrank zu lagern.

Doch aufgepasst: Mit der richtigen Technik wird dein Bier auch im Kühlschrank schneller kalt.

Bier im Kühlschrank richtig kühlen

Beim Einräumen des Kühlschranks wird oftmals einfach drauflos gestapelt. Fünf Flaschen nebeneinander, dann folgt die nächste Reihe. Und wenn dann das erste Fach fast überquillt, ist das Fach darüber dran. Genau hier liegt der Fehler!

Damit das Bier schneller kalt wird, sollten zwischen den Flaschen ein paar Zentimeter Abstand gelassen werden. Hintergrund ist: Wenn die Bierflaschen auf einer möglichst großen Fläche frei liegen, können sie ihre Wärme besser an die kältere Kühlschrank-Luft abgeben. Das erklärt Martin Buchholz, Dozent am Institut für Thermodynamik an der TU Braunschweig, im Interview mit "Süddeutsche Zeitung Magazin".

Für einen gegebenen Platzhalter eignen sich vor allem Gitterböden, die mit den klassischen Glasunterflächen ausgetauscht werden können.

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Meine Güte, es nimmt einfach kein Ende. Wer regelmäßig Ordnung im E-Mail-Postfach halten will, muss in den vergangenen Jahren zunehmend frustriert sein. Denn es gibt neben nerviger Werbung und Newslettern vor allem einen schier unendlichen Quell an unnötigem Spam: sogenannte Phishing-Mails.

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