Mit dieser Strategie erhofft sich die Branche Entlastung.
Mit dieser Strategie erhofft sich die Branche Entlastung. Bild: imago/ rheinmainfoto

Rossmann und Müller streichen Rabatte und Werbeangebote

27.03.2020, 10:49

In Zeiten von Corona kann selbst der Ausflug in den Supermarkt zum Erlebnis werden. Das dachten sich auch einige Familien, die den Besuch im Baumarkt als Ausflugsmöglichkeit nutzten. Dergleichen soll aber jetzt ein Riegel vorgeschoben werden. In den ersten Bundesländern sind Baumärkte geschlossen, andernorts versuchen sie, mit Einlasskontrollen oder anderen Maßnahmen einen Kunden-Andrang zu vermeiden.

Der Verzicht auf Werbeangebote soll nun dabei helfen. So informiert die Baumarktkette Globus gerade über Radio- und Online-Werbung, dass alle Angebote und Rabatte nicht mehr gelten, um in der "aktuellen Ausnahmesituation Menschenansammlungen oder Warteschlangen in unseren Märkten zu vermeiden". Auch dabei helfen soll das Aussetzen spezieller Service-Angebote, wie die Farbberatung oder Bad-Planung.

Kein Rabatt mehr bei Rossmann und Müller

Ähnlich wie die Baumarktkette sehen es auch die Drogerien. Sie bleiben zwar offen, haben aber Einlassbeschränkungen. Ab Ende März gibt es dann auch keine Werbe-Prospekte mehr bei Müller.

Selbiges gilt für Rossmann. Voraussichtlich bis Mitte April wird diese Beschränkung gelten, schreibt die "Lebensmittel Zeitung". Das ist für Kunden vor allem auch relevant, weil in Rossmann-Prospekten Gutscheine mit abgedruckt sind. Bisher Gutscheine können in diesem Zeitraum so auch nur noch online eingelöst werden. Die geplanten Werbeaktionen werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

In einem Brief an seine Mitarbeiter begründet der Firmenchef von Rossmann nochmals das Vorgehen. So habe eine verstärkte Nachfrage "unseren Mitarbeitern im Vertrieb einiges abverlangt".

"Die Schulschließungen und daraus resultierende Personalengpässe haben die Situation zusätzlich verschärft."

Deshalb sei der Verzicht auf Werbeangeboten zurzeit sinnvoll.

(joey)

Whatsapp entfernt wichtige Funktion – für mehr Privatsphäre

Ständig kommen bei Apps wie Instagram, Whatsapp, Facebook oder Telegram neue Funktionen hinzu. Oft führt das dazu, dass die Apps immer weiter miteinander verschmelzen – wie beispielsweise im vergangenen Jahr bei Whatsapp. Hier führte Meta die Funktion ein, für die einst Snapchat bekannt war: Fotos nur einmal öffnen zu können. Nun entschied sich der Messengerdienst allerdings, einen Teil dieser Funktion wieder zu streichen.

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