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Bild: Getty Images/Imago/Montage

"'Harry Potter' zu filmen war ein großes Opfer": Rupert Grint über den ewigen Ron

Elisabeth Kochan
Elisabeth Kochan

Dieses Gesicht kennen wir alle – sogar diejenigen, die nie einen "Harry Potter"-Film gesehen haben: Rupert Grint ist Ron Weasley, und Ron Weasley ist Rupert Grint. Die beiden jungen Männer, der Schauspieler und seine Rolle, sind für viele im Geiste zu einer Person verschmolzen. Das liegt wohl vor allem daran, dass Rupert Grint außerhalb der "Harry Potter"-Welt auch nur wenige große Schauspielrollen hatte – im Gegensatz  zu Emma Watson, die die Rolle der Hermine inzwischen weitestgehend hinter sich gelassen hat.

Viele Kinderschauspieler haben Schwierigkeiten, ihre Rolle endlich abzuschütteln – auch Rupert Grint.

PASADENA, CA - JANUARY 13:  Actor Rupert Grint of the series 'Snatch' speaks onstage during the Crackle portion of the 2017 Winter Television Critics Association Press Tour at the Langham Hotel on January 13, 2017 in Pasadena, California.  (Photo by Frederick M. Brown/Getty Images)

Bild: Frederick M. Brown/Getty Images

So wird auch zum Beispiel Macaulay Culkin wohl für immer Kevin, der mehrmals allein zu Hause war, bleiben. In einem Interview mit der britischen Zeitung The Guardian hat Rupert Grint jetzt aber erzählt, dass es ihm gar nicht so viel ausmacht, der ewige Ron zu sein – obwohl er während der Dreharbeiten große Schwierigkeiten damit hatte...

"Mein Leben hat eine sehr deutliche Vorher-Nachher-Linie."

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Bild: Giphy

Vor den Filmen – nach den Filmen: Nicht nur für Rupert Grint, sondern wohl auch für seine Co-Stars Daniel Radcliffe (Harry Potter) und Emma Watson (Hermine Granger) ein Unterschied wie Tag und Nacht. "Als ich die Rolle des Ron Weasley bekam, verließ ich direkt die Schule und danach war nichts mehr so wie zuvor", erzählt er. Und obwohl ihm die ersten Jahre in der "Potter"-Blase vorkamen, als "lebte [er] den Traum", fühlte sich die Rolle irgendwann gar nicht mehr traumhaft an.

Alle "Potter"-Herzen in 3... 2... 1...: 💔

"Ich bewarb mich, weil ich die Bücher liebte. Als ich aber beim dritten oder vierten Film ankam, fing ich an, ein überwältigendes Gefühl der Verantwortung zu bekommen, weil sie so unglaublich beliebt waren. Dieses ganze Presse- und Roter-Teppich-Ding war wie ein Angriff auf meinen Geist. [...]
Es gab definitiv Zeiten, in denen ich darüber nachdachte, auszusteigen. 'Harry Potter' zu filmen war ein riesiges Opfer; ich arbeitete von einem so jungen Alter an, über so lange Zeit hinweg, und ich kann mich daran erinnern, dass ich während einer langen Drehpause dachte: 'Das Ganze verschlingt alles, will ich wirklich dahin zurück? Vielleicht ist das einfach nichts für mich.'"

Rupert grint gegenüber the guardian

... was!?

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Bild: Giphy

Er blieb aber, wie wir wissen, trotzdem dabei – zum Glück! Und das sieht er inzwischen wohl auch selbst so, denn die Rolle des Ron war zweifellos seine bisher erfolgreichste, womit er aber keine Probleme hat:

"Ich habe ziemlich früh meinen Höhepunkt gehabt, aber das finde ich okay. Es wäre lächerlich zu glauben, man könnte mehrmals dermaßen erfolgreich sein. Das wird immer eine Herausforderung bleiben, aber das gefällt mir irgendwie. Es macht Spaß, die Leute zu überraschen."

rupert grint gegenüber the guardian

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Bild: Giphy

Aber wie sehr hat ihn Ron eigentlich beeinflusst?

"Die Grenze zwischen Ron und mir wurde mit jedem Film schmaler und ich glaube, wir wurden quasi zur selben Person. Es steckt viel von mir in Ron und es war eine große Umstellung, das hinter mir zu lassen, weil es so lange eine Konstante in meinem Leben gewesen war. Ich will es nicht damit vergleichen, aus dem Gefängnis entlassen zu werden, denn es war kein Gefängnis, aber es fühlte sich doch so an, als hätte man eine geschlossene Abteilung verlassen. Es war schön, die frische Luft einzuatmen, und jetzt genieße ich es, mich weiter von dieser Blue-Screen-Welt zu entfernen." 

rupert grint gegenüber the guardian

... und dabei stehen wir alle hinter ihm! ⚡👑

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Bild: Giphy

Der Partychat zwischen Harry Potter, Luna Lovegood und Co...

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Video: watson/Marius Notter, Julia Dombrowski

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