Diverse Kreditkarten, EC-Karten und Sparkassenkarten liegen auf einem Haufen Kleingeld, Kundenkarten der Banken 1822 direkt, Frankfurter Sparkasse, Postbank, VISA, Mastercard und DKB, Kreditkarte, EC- ...
Bankkund:innen müssen auf der Hut sein. Betrüger:innen versuchen immer wieder, an ihr Geld zu kommen. Bild: imago images/foto2press
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DKB-Kunden müssen sich vor Betrug durch perfide Masche in Acht nehmen

20.01.2023, 13:3520.01.2023, 13:36

Betrüger:innen haben es auf das Geld anderer abgesehen und offenbar keine Skrupel, andere Menschen übers Ohr zu hauen. Dafür lassen sie sich regelmäßig neue perfide Maschen einfallen. Eine der beliebtesten Methoden ist im Zeitalter der Digitalisierung das Pishing – also der Versand gefälschter E-Mails. Sie sollen Menschen dazu verleiten, ihre Daten zu teilen.

Zu den beliebtesten Opfern solcher Pishing-Angriffe gehören vor allem Bankkund:innen. Die Verbraucherzentrale gibt regelmäßig Warnungen zu neuen, bekannten Betrugsfällen heraus. Die neueste Meldung vom 16. Januar betrifft insbesondere Kund:innen der Deutschen Kreditbank (DKB), wie die Verbraucherzentrale schreibt.

Falsche Mails im Namen der DKB sind im Umlauf – mit perfider Masche

Demnach sind derzeit Pishing-Mails im Umlauf, durch die auf besonders perfide Weise versucht wird, an das Geld der Empfänger:innen zu kommen.

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Es kursiert eine Betrugsmasche, die es auf das Geld von DKB-Kund:innen abgesehen hat. Bild: imago stock&people / Steinach

Der Absender behauptet in der Mail – angeblich im Namen der DKB – dass die jeweilige Kredit- oder Debitkarte ab dem 12. Januar 2023 nicht mehr funktioniere. Als Grund wird angegeben, dass zur Freischaltung zunächst die Daten aktualisiert werden müssten. Die Betrüger:innen präsentieren in der Mail eine schnelle Lösung: Über einen Link in der Mail sei dies unkompliziert möglich.

Betrug durch angebliche DBK-Mail: Das sollten Empfänger tun

Um weiter Druck aufzubauen, betonen die Betrüger:innen die angebliche Dringlichkeit der Aktualisierung. Es sei von Vorteil, diese schnellstmöglich vorzunehmen. Ansonsten drohe eine komplette Kontosperrung.

Wer solch eine Mail in seinem Posteingang findet, sollte es allerdings tunlichst vermeiden, der Aufforderung zu folgen. Die Betrüger:innen haben es auf die sensiblen Daten und das Geld der Opfer abgesehen.

Die Pishing-Mail, die derzeit kursiert, ist eine Fälschung.
Die Pishing-Mail, die derzeit kursiert, ist eine Fälschung. Bild: Verbraucherzentrale

Unabhängig davon, wie echt eine Mail auf den ersten Blick aussieht: Es wird dringend davon abgeraten, auf die Links zu klicken. Denn das kann teils schwerwiegende Folgen haben: Teilweise kommen dadurch sogenannte Trojaner zum Einsatz. Das sind Programme, die durch das Öffnen unbemerkt auf den Rechner oder das Smartphone geladen werden. Sie können beispielsweise Daten ausspähen oder Tastatureingaben mitlesen.

Im Zweifel empfiehlt sich ein Anruf bei der Bank oder die Verwendung der eigenen App, um die Behauptungen aus der Mail abzuklären.

Betrugsmaschen bei der Bank sind keine Seltenheit

Die DKB aktualisiert regelmäßig auf ihrer offiziellen Webseite neue Betrugsmaschen, um die eigene Kundschaft davor zu warnen. Demnach häufen sich derzeit neben Pishing-Mails auch Fake-Anrufe von angeblichen Mitarbeitenden der Bank, die persönliche Daten erfragen oder um Transaktionen bitten. Die DKB teilt dazu mit:

"Eine Behörde wird dich niemals am Telefon um persönliche Daten (wie PIN, Passwörter und TANs) bitten – auch nicht deine Bank, selbst wenn unsere Nummer angezeigt wird (Call-ID Spoofing)."
Großer Rückruf bei Netto – bei Verzehr von TK-Pizza schwere Verletzungen möglich

Was neben Tomatensoße und Käse auf eine Pizza gehört, darüber scheiden sich seit jeher die Geister. Die Fraktion der Fleischesser:innen schwört auf Salami oder Schinken, wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, auf Pilze, Brokkoli, Oliven oder ähnliches. Sogar Obst ist in Form von Ananas erlaubt – auch wenn das bekanntermaßen immer hitzig diskutiert wird.

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