Donald Trump hat laut CNN die Verlängerung des Secret-Service-Schutzes für Kamala Harris aufgehoben. Laut US-Gesetz erhalten ehemalige Vizepräsident:innen sechs Monate nach Amtsende noch Personenschutz – für Harris endete diese Frist am 21. Juli. Kurz zuvor hatte Joe Biden jedoch per bislang nicht öffentlicher Anordnung eine Verlängerung um ein weiteres Jahr verfügt. Dieses geheime Memorandum wurde nun von Trump mit Wirkung zum 1. September widerrufen.
Die Entscheidung fällt wenige Wochen vor Harris’ geplanter Buch-Tour für ihr Memoir "107 Days", das am 23. September erscheint. Kritiker:innen sehen laut CNN dadurch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko, da der Schutz nicht nur die physische Begleitung, sondern auch die kontinuierliche Bedrohungsanalyse durch den Secret Service umfasste. Harris’ Büro erklärte, man sei dem Secret Service für den bisherigen Einsatz dankbar, kommentierte die politische Dimension der Entscheidung jedoch nicht.
Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj nahe der ostukrainischen Stadt Pokrowsk "bis zu 100.000" Soldaten zusammengezogen. "Dort findet eine Aufstockung und Konzentration des Feindes statt", sagte Selenskyj am Freitag vor Journalisten. "Sie bereiten in jedem Fall Offensivmaßnahmen vor", sagte Selenskyj.
Unterdessen kündigte die US-Regierung neue Waffenlieferungen an: Mehr als 3000 Abwehrraketen im Wert von 825 Millionen Dollar sollen in die Ukraine gehen. Die Finanzierung übernehmen Dänemark, die Niederlande und Norwegen. US-Außenminister Marco Rubio genehmigte das Geschäft, das nun noch vom Kongress bestätigt werden muss.
Die Lieferung ist Teil einer Vereinbarung zwischen Präsident Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte, wonach die USA Waffen bereitstellen, die Kosten jedoch von europäischen Partnern getragen werden.
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben die Leichen zweier Geiseln im Gazastreifen geborgen. Angehörige der Streitkräfte hätten "die Leiche von Ilan Weiss und die sterblichen Überreste einer weiteren Geisel" geborgen, erklärte die Armee am Freitag. Zur Identität des zweiten Opfers wurden zunächst keine Angaben gemacht.
Die Hamas hatte bei ihrem gewaltsamen Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 nach israelischen Angaben 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.
Die Lose sind gefallen – und für den SC Freiburg geht es in der Europa League einmal quer durch Europa. Die Breisgauer starten mit einem Heimspiel gegen RB Salzburg, danach wartet die Auswärtsreise ins französische Lille. In der Gruppe folgen Partien gegen Maccabi Tel-Aviv, Viktoria Pilsen, den FC Basel, OGC Nizza, den FC Utrecht und zum Abschluss ein Auswärtsspiel beim FC Bologna. Ein sportlich wie logistisch anspruchsvolles Programm.
Auch RB Salzburg hat es nicht gerade leicht erwischt. Zum Auftakt empfangen die Österreicher den FC Porto, ehe ein Auswärtsspiel bei Aston Villa ansteht. In den folgenden Wochen geht es gegen Ferencvaros Budapest, Olympique Lyon, den FC Basel und Freiburg, dazu gegen Go Ahead Eagles Deventer sowie den FC Bologna. Für Salzburg eine knifflige, aber durchaus reizvolle Gruppe.
Die deutschen Basketballer sind ihrer Favoritenrolle auch im zweiten EM-Vorrundenspiel gerecht geworden. Der Weltmeister, dem der erkrankte Bundestrainer Àlex Mumbrú erneut fehlte, schlug Schweden in Tampere/Finnland 105:83 (59:42).
Die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) liegt in der Sechserstaffel B damit voll im Soll, nachdem es bereits zum Turnierauftakt am Mittwoch einen klaren Sieg über Montenegro gegeben hatte (106:76). Vier Teams kommen ins Achtelfinale.
Die Zahl der Arbeitslosen ist im August über die Schwelle von drei Millionen geklettert. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) verzeichnete im Vergleich zum Vormonat einen Anstieg von 46.000 auf insgesamt 3,025 Millionen arbeitslose Menschen, wie die Behörde am Freitag mitteilte.
BA-Chefin Andrea Nahles begründete dies mit der Sommerpause und erklärte, der Arbeitsmarkt sei "nach wie vor von der wirtschaftlichen Flaute der vergangenen Jahre geprägt". Zuletzt war im Februar 2015 ein Wert jenseits der Drei-Millionen-Marke erreicht worden.
Übereinstimmenden Medienberichten der "Daily Mail" und des "Kicker" zufolge geht der seit Wochen vom FC Bayern umgarnte Stuttgart-Stürmer Nick Woltemade nach England. Der VfB sei sich demnach mit Newcastle United über einen Transfer für eine Ablösesumme von 85 Millionen Euro einig. Der Betrag kann sich mit Boni auf 90 Millionen Euro summieren.
Damit wird der Wechselwunsch des 23 Jahre alten Offensivspielers doch noch erfüllt – allerdings ging man zuletzt davon aus, dass Woltemade nur zum deutschen Rekordmeister Bayern München wechseln wollte. Dieser war aber nicht bereit, die vom VfB geforderten 75 Millionen Euro zu zahlen, sodass ein Wechsel zumindest für diesen Sommer vom Tisch war.
(mit Material von dpa und afp)