Marcel Halstenberg  steht seit sechs Jahren bei RB Leipzig unter Vertrag.
Marcel Halstenberg steht seit sechs Jahren bei RB Leipzig unter Vertrag.
Bild: IMAGO / Nordphoto

Gespräche wieder aufgenommen: DFB-Star könnte doch zum BVB wechseln

27.07.2021, 16:11

Immer wieder hat es RB Leipzig in seiner kurzen Bundesliga-Historie geschafft, Spieler, die kaum jemand auf dem Schirm hatte, zu gefragten Profis im Spitzenfußball zu machen. Dazu gehört auch Marcel Halstenberg, der vor sechs Jahren zu den Sachsen wechselte und sich zum Nationalspieler entwickelte.

Doch der Vertrag des 29-jährigen EM-Teilnehmers läuft im kommenden Sommer aus und bisher sieht es nicht so aus, als würde der Außenverteidiger über den 30. Juni 2022 hinaus bei RB bleiben. Zwar hatten ihm die Leipziger ein Angebot zur Vertragsverlängerung gemacht, doch zu denselben Konditionen wie bisher will er nicht verlängern.

Halstenberg pokerte mit Vertragsverlängerung

In der Hoffnung auf bessere Konditionen und das Interesse konkurrierender Vereine, hatte er das Angebot seines Arbeitgebers abgelehnt. Immer wieder gab es Gerüchte, dass Borussia Dortmund an einer Rückholaktion des Defensivmanns interessiert sein soll. Von 2011 bis 2013 spielte Halstenberg bereits bei den Schwarz-Gelben – allerdings vorrangig in der zweiten Mannschaft.

Doch wie der "Kicker" am vergangenen Donnerstag berichtete, blieben die Gespräche zwischen Halstenberg und dem BVB bisher ergebnislos. Die Dortmunder hätten sich bei RB auch noch nicht nach einer möglichen Ablösesummer erkundigt, um Halstenberg schon in diesem Sommer zu verpflichten. Zumal die Westfalen dazu erst den hoch bezahlten Dauerreservisten Nico Schulz verkaufen müssten, der noch bis 2024 unter Vertrag steht.

Doch laut Informationen des TV-Senders Sky haben die Verhandlungen nun wieder Fahrt aufgenommen. Der BVB sei weiterhin interessiert und RB will Halstenberg verkaufen, um noch eine Ablösesummer zu kassieren. Im kommenden Sommer würde er den Verein ablösefrei verlassen.

RB ist durch die finanziellen Corona-Folgen nicht bereit, das Jahresgehalt von geschätzten vier Millionen Euro zu erhöhen, daher ist ein Abschied wohl sehr wahrscheinlich und laut Sky werede ein Vollzug "erwartet" – doch dieser hängt weiterhin an der Personalie Nico Schulz.

Erst wenn der BVB für den 28-Jährigen findet, kann die Verpflichtung von Halstenberg finalisiert werden. Bisher meldete jedoch noch kein Team konkretes Interesse Außenverteidiger an.

(vdv/lgr)

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