FC Bayern verzichtet auf Pokal-Rotation – und Manuel Neuer auf seinen Schnauzer
Manuel Neuer lässt sich seinen Platz im Tor nicht nehmen. Während Bayern München die nächste Runde im DFB-Pokal ansteuert, bleibt der Posten im Kasten fest in der Hand des Kapitäns.
Trainer Vincent Kompany machte vor dem Achtelfinale bei Union Berlin unmissverständlich klar, dass es keine Experimente geben wird. "Manu ist wieder im Tor", sagte er. Gespräche über einen "möglichen Pokaltorwart"? Fehlanzeige.
Dabei hatte in den ersten beiden Runden noch Jonas Urbig überzeugt: beim 3:2 in Wiesbaden und beim 4:1 in Köln. Neuer fehlte damals wegen einer Rotsperre, und Urbig wurde als potenzieller Nachfolger auserkoren, der in dieser Saison dringend Spielpraxis sammeln sollte.
Manuel Neuer kündigt optische Veränderung an
Doch kaum ist der Kapitän zurück, rückt auch die Perspektive des Youngsters wieder ein Stück in den Hintergrund. Am Mittwochabend (20.45 Uhr) steht der Stammkeeper wieder zwischen den Pfosten – mit einer optischen Veränderung.
Denn: Der Schnauzer, der Neuer zuletzt begleitete, verschwindet wieder. Nach dem 3:1 gegen den FC St. Pauli verkündete der 39-Jährige, der Oberlippenbart bleibe "bis Montag".
Gemeint ist der 1. Dezember – das Ende des weltweiten "Movember", also jener Aktion, bei der Männer im November einen Schnurrbart tragen, um auf Erkrankungen wie Prostata- und Hodenkrebs sowie psychische Gesundheitsprobleme aufmerksam zu machen.
Die Kampagne ist längst zu einem popkulturellen Marker geworden. Neuers Bart – eher zaghafte Hommage als radikale Typveränderung – fügte sich da nahtlos ein.
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Neuer und Irvine: Bart-Gespräch unter Kapitänen
Im Duell mit St. Pauli traf Neuer auf jemanden, der den Schnauzer schon etwas länger trägt: Jackson Irvine. Der australische Nationalspieler ist seit Jahren ein bekennender Bartträger und verkörpert jene Lässigkeit, die ein Oberlippenbart manchmal braucht, um nicht nach Mottoparty auszusehen.
"Er hat mich auch darauf angesprochen", erzählte Neuer nach dem Spiel bei Sky. Anders als der Bayern-Torwart trage Irvine den Schnauzer, so Neuer selbst, aber "mit etwas mehr Coolness".
Auch auf Social Media blieb Neuers optische Veränderung nicht unbemerkt. Nach dem 1:3 gegen Arsenal in der Champions League diskutierten Fans ausgiebig über die Frage, ob der Schnauzer zu Neuer passt – und die Antwort fiel überwiegend kritisch aus. Ein User bezeichnete den Schnauzer sogar als "Milchbart".
Wann spielt der FC Bayern und wo kann man die Partie sehen?
Am Mittwoch, dem 3. Dezember, fahren die Münchener in die Hauptstadt. Dort treffen sie im Achtelfinale des DFB-Pokals auf Union Berlin. Anstoß ist um 20.45 Uhr. Das ZDF und Sky übertragen die Partie.
