Robert Lewandowski hat für Dortmund und Bayern 333 Pflichtspieltore erzielt.
Robert Lewandowski hat für Dortmund und Bayern 333 Pflichtspieltore erzielt.Bild: imago images / nordphoto GmbH

In letzter Minute umentschieden: Fast wäre Lewandowski nicht in der Bundesliga gelandet

29.12.2021, 14:10

Ob Cristiano Ronaldo zum FC Arsenal, Kaká zu Bayer Leverkusen oder Gareth Bale zum Hamburger SV – die Fußballwelt ist voller verrückter Beinah-Transfers. Legt ein Spieler eine Weltkarriere hin, schauen Medien und Fans gerne zurück und fragen sich: "Was wäre wenn...?" Das ist auch im Fall von Robert Lewandowski so.

Seit 11 Jahren spielt der Pole in der Bundesliga, erst vier Jahre für Borussia Dortmund, dann für den FC Bayern. In Deutschland wurde Lewandowski zum besten Stürmer der Welt. Doch beinahe wäre er gar nicht in der Bundesliga gelandet.

Sogar der Medizincheck war schon absolviert – dann grätschte Dortmund dazwischen

2010 – Lewandowski war damals 21 Jahre alt und kickte in der polnischen Liga für Lech Posen – lag ihm ein Vertragsangebot vom italienischen Erstligisten FC Genua vor. Und Lewandowski war bereit zu unterschreiben. Sogar den Medizincheck hatte er schon absolviert, verriet der Torjäger des FC Bayern am Rande der "Globe Soccer Awards" in Dubai.

"Ich besuchte bereits das Stadion und sah mir das Derby gegen Sampdoria an", sagte der 33-Jährige gegenüber Sky Sport Italia. Doch dann grätschte der BVB dazwischen, der damals im Gegensatz zu Genua international vertreten war. In der Saison davor hatten sich die Dortmunder nämlich für die Europa League qualifiziert. Für Lewandowski war das der ausschlaggebende Grund, warum er sich dann doch in letzter Minute umentschied.

Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Der Topstürmer kann sich ein Engagement in der italienischen Profi-Liga durchaus vorstellen. "Ich mag Italien und verbringe im Sommer viel Zeit dort. Ich mag das Essen und die Leute. Italiener sind exzellente Menschen, vor allem im Umgang mit Kindern. Mal gucken, was in der Zukunft passiert."

Bei den Bayern hat der Pole noch einen Vertrag bis 2023. Er sei zufrieden in München, betonte Lewandowski, der aber auch sagte, dass das Ende seiner Karriere noch lange nicht in Sicht sei. Ob er dann immer noch in München spielen oder sich einen neuen Arbeitgeber suchen wird, das wird sich zeigen.

(nik)

"Drohkulisse" wurde aufgebaut: Handball-Spielervertreter kritisiert EHF und verteidigt Spieler-Absagen wegen Angst vor Infektion

15 positive Corona-Fälle musste Handball-Bundestrainer Alfreð Gíslason während der Europameisterschaft unter seinen Spielern hinnehmen. Zum Vergleich: 19 Akteure hatte Gíslason vor Turnierbeginn nominiert. Aufgrund der Fälle kamen immer wieder neue Spieler nach Bratislava nach.

Zur Story