ARCHIV - 01.08.2015, Nordrhein-Westfalen, H

Daniel Hartwich und Sonja Zietlow werden die "Dschungelshow" 2021 moderieren. Bild: dpa / Marius Becker

"Dschungelshow" 2021: Die wichtigsten Änderungen beim Dschungelcamp-Ersatz

2021 wird bei RTL keine reguläre Ausgabe des Dschungelcamps über die Bühne gehen. Für Ersatz ist aber mit der sogenannten "großen Dschungelshow" gesorgt, die am 15. Januar startet. Der Name ist also schon mal ein anderer, doch wie genau sehen die inhaltlichen Änderungen am Format aus?

Da nicht wie gewohnt in Australien gedreht werden kann und später auch Wales als potenzieller Ersatzort ausschied, mussten die Macher der Sendung erneut umdenken. Die Show wird nun in einem Studio im Kölner Stadtteil Ossendorf über die Bühne gehen – und das ist nicht die einzige Umgewöhnung für Teilnehmer und Fans.

"Dschungelshow": Diese Änderungen stehen an

Eine gute Nachricht vorweg: Das bestens aufeinander eingestimmte Dschungelcamp-Moderatorenduo Sonja Zietlow und Daniel Hartwich schwingt auch bei der "Dschungelshow" das Zepter. Vorab verrieten die beiden schon ein paar Details zum Ablauf.

2021 wird kein Dschungelkönig und keine Dschungelkönigin gekrönt. Vielmehr geht es darum, einen Kandidaten für die Jubiläumsstaffel 2022 zu finden, der schon jetzt das "goldene Ticket" lösen kann. Im nächsten Jahr soll dann wieder planmäßig nach Australien übergesiedelt werden. Daniel Hartwich fasste das Konzept der Ersatz-Show vorab wie folgt zusammen:

"Eine Mischung aus Rückblicken, vielen Gesprächen von ehemaligen Kandidaten, vielleicht Begleitpersonen und dann gibt es aber auch schon ein bisschen Action."

Sonja Zietlow stellte außerdem klar: "Auf die Dschungelprüfung muss man verzichten, aber nicht auf die Prüfung." Ohne den mutmaßlich besten Teil der Sendung müssen die Zuschauer somit nicht auskommen. Dieses Mal heißt es eben nur "Dschungelshowprüfung". Kakerlaken und Co. stehen offenbar weiterhin auf dem Speiseplan.

In diesem Zusammenhang unverzichtbar ist natürlich Dr. Bob, der für die "Dschungelshow" extra nach Deutschland eingeflogen wird. RTL ist es also trotz allen Widrigkeiten gelungen, alle Gesichter zu engagieren, die für das Original essenziell sind.

RTL-Chef Jörg Graf will aus der Not ohnehin eine Tugend machen und scherzte bereits: "Wir machen jetzt das, was eigentlich immer schon alle dachten: dass der Dschungel heimlich hier in Ossendorf im Studio produziert wird. Jetzt produzieren wir wirklich im Studio."

Neu ist außerdem noch: Laut Informationen der "Bild" werden die Stars in kleine Wohngruppen eingeteilt. Nähere Details zu diesem Konzept und wie streng es vollzogen wird, sind aber bislang nicht bekannt.

Wer sind die Kandidaten der "Dschungelshow"?

Die "Bild" brachte frühzeitig schon It-Girl Djamila Rowe, "Love Island"-Teilnehmer Mike Heiter und "Bachelor"-Kandidat Oliver Sanne für die "Dschungelshow" ins Spiel. Diese Namen bestätigte RTL dann auch später. Daneben stellen sich Bea Fiedler, Christina Dimitriou, Filip Pavlović, Frank Fussbroich, Lars Tönsfeuerborn, Nina Queer, Xenia Prinzessin von Sachsen, Lydia Kelovitz und Zoe Saip der Herausforderung.

Henrik Stoltenberg, der wie Heiter durch "Love Island" bekannt wurde, soll derweil einen Rückzieher gemacht und "Promis unter Palmen" den Vorzug gegeben haben.

Wer dann wirklich um den Einzug ins Dschungelcamp 2022 kämpft, erfahren wir dann in den nächsten Tagen. Dem Sieger oder der Siegerin winkt übrigens ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro. Wer die Sendung verlassen muss, entscheiden die Zuschauer.

(ju)

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