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Neu bei Amazon Prime: Kult-Film mit Twist, der Geschichte schrieb

Dieser Film wurde zu einem Phänomen.
Dieser Film wurde zu einem Phänomen.bild: 20th Century Fox
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Neu bei Amazon Prime: Einer der größten Kult-Filme mit Twist, der Geschichte schrieb

Ein herausragendes Ende sorgt dafür, dass ein Film lange im Gedächtnis bleibt. Manchmal verhilft es ihm sogar zum Kultstatus – so wie hier.
27.04.2025, 08:2127.04.2025, 08:21

Es gibt Kult-Filme, und dann gibt es "Fight Club". Mittlerweile hat der Film 26 Jahre auf dem Buckel, doch an Beliebtheit hat er keineswegs eingebüßt. Das Gegenteil ist der Fall.

Gute Nachrichten für alle Fans: Amazon Prime nimmt den Mindfuck-Thriller ins Programm auf.

"Fight Club": Darum geht es

Ein namenloser Protagonist (Edward Norton) führt ein monotones Leben als Angestellter in einem Großkonzern. Er leidet unter schwerer Schlaflosigkeit und fühlt sich zunehmend entfremdet von der Konsumwelt, in der er lebt.

Um sich besser zu fühlen, besucht er Selbsthilfegruppen – obwohl er gar nicht betroffen ist – und entdeckt dabei einen seltsamen Trost im Leid anderer. Hier lernt er Marla Singer (Helena Bonham Carter) kennen, ebenfalls eine Simulantin.

Sein Leben ändert sich schlagartig, als er Tyler Durden begegnet: einem extrovertierten, unkonventionellen Seifenverkäufer mit radikalem Weltbild.

Die beiden gründen gemeinsam den sogenannten Fight Club – einen geheimen Treffpunkt für Männer, die sich in illegalen Kämpfen gegenseitig die Frustration aus dem Körper prügeln.

Was zunächst wie ein Ventil für unterdrückte Wut erscheint, entwickelt sich rasch zu einer subversiven Bewegung, die die Regeln der Gesellschaft infrage stellt.

Das legendäre Ende von "Fight Club"

Achtung, es folgen massive Spoiler zum Ende von "Fight Club"!

Im dramatischen Schlussakt erkennt der Erzähler, dass er Tyler Durden selbst erschaffen hat. Er schießt sich – in einer symbolischen Geste – selbst in den Kopf, um sich von dieser inneren Figur zu lösen.

Tyler verschwindet. Doch während er mit Marla Hand in Hand dasteht, explodieren im Hintergrund mehrere Gebäude.

Brad Pitt spielt Tyler Durden.
Brad Pitt spielt Tyler Durden.bild: 20th Century Fox

Obwohl Tyler nicht mehr da ist, lässt sich der bereits gestartete Plan von "Project Mayhem" nicht mehr aufhalten. Das deutet darauf hin, dass sein Einfluss weit über den Protagonisten hinausgeht.

Der Film legt nahe, dass der Erzähler die Kontrolle über sich zurückgewonnen hat. Doch die Frage bleibt: Kann man eine gedankliche Manifestation wie Tyler wirklich "töten"?

Da Tyler nie physisch existierte, ist sein Verschwinden eher Ausdruck des mentalen Willens des Erzählers, sich von dieser Seite seiner selbst zu trennen. In diesem Moment gewinnt er seine Autonomie zurück – durch eine Handlung, die gleichzeitig Selbstaufgabe und Selbstermächtigung darstellt.

"Fight Club" endet nicht mit klaren Antworten, sondern mit einer Situation, in der Realität und Wahrnehmung verschwimmen. Die Explosionen sind real, doch was sie bedeuten – und ob der Erzähler wirklich geheilt ist – bleibt offen.

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Sicher ist nur: Das Finale markiert den Versuch eines Menschen, sich von einem Teil seiner selbst zu befreien, um neu beginnen zu können.

Ab dem 27. April steht "Fight Club" bei Amazon Prime Video als Stream zur Verfügung.

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