Helene Fischer bei ihrem Auftritt bei "Wetten dass..?".
Helene Fischer bei ihrem Auftritt bei "Wetten dass..?".Bild: Getty Images Europe / Andreas Rentz

Vorverkauf für Helene Fischers "Rausch"-Tour 2023 gestartet: Mit dieser Vorsichtsmaßnahme müssen sich Fans abfinden

22.11.2021, 16:46

Auf diesen Tag haben sich Fans von Helene Fischer schon seit Langem gefreut: Ab dem 19. November 2021 startet der Vorverkauf für ihre XXL-Tour zu ihrem neuen Album "Rausch". 70 Konzerte sind in verschiedenen Städten geplant, beispielsweise möchte die Schlagersängerin sieben Abende knapp hintereinander in der Lanxess-Arena in Köln füllen.

Für diese Events gab es schon einen Tag früher Karten zu erwerben und es lässt sich feststellen: Die Fans haben bereits zugeschlagen. An den meisten Köln-Tagen im März und April 2023 sind die Tickets für den sogenannten "Golden Circle", die mit 154,90 Euro zu Buche schlagen, schon ausverkauft. Die Preisspanne reicht für Köln von rund 55 Euro, bis hin zu Premium-Bereichs-Karten für rund 287 Euro. Letztere Kategorie ist noch für alle Tourstopps in der Rheinmetropole verfügbar.

Doch die ersten Käufer stellten bereits einen Wermutstropfen fest. Die Konzerte werden erst übernächstes Jahr stattfinden, sicherlich auch in der Hoffnung, dass das mit der Corona-Pandemie dann vereinbar sein wird. Der Veranstalter, Live Nation Entertainment, setzt jedoch schon jetzt auf eine Vorsichtsmaßnahme, die nicht allen Helene-Fans gefällt.

Helene-Fischer-Tickets landen erst 2023 im Briefkasten

Vielen Ticketkäufern ist ein gelbes Hinweisfeld bei der Buchung aufgefallen. Demnach werden die jetzt erstandenen Konzertkarten "deutlich verzögert" versandt, allerdings "rechtzeitig vor dem Event". In der Zwischenzeit gibt es eine E-Mail im Tourdesign, die man ausdrucken und beispielsweise zu Weihnachten verschenken könnte. Mit dem Ausdruck wird man allerdings nicht in die Laxness-Arena kommen, wenn Helene 2023 spielt. Dafür braucht man dann die Tickets.

Rund eineinhalb Jahre wollen die Fans von Helene Fischer aber nicht auf ihre Tickets warten. Auf Twitter häufen sich Kommentare wie dieser zu dem Vorgehen des Veranstalters:

Die Handhabung mit dem Ticketversand soll allerdings die Kunden schützen, wie Konzertveranstalter und einer der Geschäftsführer von Live Nation, Marek Lieberberg, auf Anfrage von watson erklärte: "Die Tickets werden wie bei anderen großen Acts deshalb zeitlich verzögert versandt, um einen Weiterverkauf über nicht zugelassene Ticketplattformen zu verhindern." Auch aus diesem Grund ist die maximale Anzahl an Konzertkarten, die man erstehen kann, auf sechs beschränkt.

Immerhin soll sich das Warten auch auszahlen, der Veranstalter verspricht in einer Ankündigung "nie zuvor gesehene Bilder, ein überwältigendes Bühnendesign, mitreißende Choreografien und Herzschlagmomente, die einem den Atem rauben." Fischer fügte hinzu: "Tourneen waren schon immer Meilensteine in meiner Karriere und live ist nun mal der ultimative Test für einen Künstler." Und weiter: "Gemeinsam mit dem Cirque du Soleil wollen wir echtes Neuland betreten und den Fans ein Erlebnis bieten, dass es so vorher noch nicht gab."

Vermeintlich größerer Andrang bei Tour 2023, als bei Einzelkonzert 2022

Der Andrang scheint kurz nach dem Verkaufsstart schon einmal gigantisch zu sein: Auf Eventim landet man als Käufer mittlerweile in einer digitalen Warteschlange (10.15 Uhr). Das war bei dem Konzert, das Helene Fischer im August 2022 in München spielen wird, nicht der Fall. Die Fans störten sich hier an den hohen Ticketpreisen: Die preiswerteste Kategorie kostet hier rund 70 Euro, das teuerste VIP-Ticket stolze 600 Euro.

Zudem gibt es hier Karten für die Aftershow-Party zu kaufen, die trotz der Abwesenheit der Schlagerqueen noch einmal rund 90 Euro kosten sollen. Mittlerweile kann man sich hier auch den verfrühten Einlass zur Sonderfreifläche Messe München für 30 Euro holen, um dann schon um 14 Uhr das Gelände betreten zu dürfen.

Drei von sieben Preiskategorien sind nach rund zwei Monaten ausverkauft. Der Veranstalter, der für das Event zuständig ist, die Leutgeb Entertainment Group, gab gegenüber watson am 9. September über die Ticketpreise zu verstehen: "Jeder kann ab 69,99 Euro bestens live dabei sein, niemand muss teurere Karten kaufen und niemand wird ausgeschlossen – auch der ganz kleine Geldbeutel nicht (das ist uns wichtig)!" CEO Klaus Leutgeb äußerte zudem, der Vorverkauf laufe schon "bombastisch."

(cfl)

Rap-Journalist Rooz bestellte schon Notar für Testament ins Krankenhaus: So geht es ihm jetzt mit schwerer Corona-Erkrankung

Der Rap-Journalist und Youtuber Rooz Lee hält momentan die Deutschrap-Szene in Atem. Der 42-Jährige erkrankte trotz doppelter Impfung im November so schwer an einer Corona-Infektion, dass er für mehrere Wochen auf der Intensivstation landete und beatmet werden musste. Mit offenbar letzter Kraft updatete er seine Instagram-Community dennoch regelmäßig über seinen Krankheitsverlauf. Etliche Rapper und Wegbegleiter sprachen ihm Mut zu und dachten an ihn.

Zur Story