René Casselly (3. v.l.) gehört zu de Finalisten der 15. "Let's Dance"-Staffel.
René Casselly (3. v.l.) gehört zu de Finalisten der 15. "Let's Dance"-Staffel. Bild: Andreas Rentz/Getty Images

"Für mich hätte es nicht emotionaler sein können": "Let's Dance"-Tanzpaar reagiert auf immer gleiche Llambi-Kritik

16.05.2022, 18:28

Die Finalisten der diesjährigen "Let's Dance"-Staffel stehen fest: Mathias Mester, Janin Ullmann und René Casselly treten mit ihren jeweiligen Profi-Tanzpartnerinnen und -Partnern an – und hoffen neben vielen Anrufen auch auf eine gute Bewertung der Jury. Der Zirkusartist René sorgte auf dem Weg zur letzten Ausgabe der RTL-Show schon für besonderes Aufsehen: Mit Kathrin Menzinger legt er immer wieder spektakuläre Stunts auf die Bühne und ergänzt so die Choreos.

Dennoch musste sich der 25-Jährige immer wieder eine ähnliche Kritik an seiner Leistung von Knallhart-Juror Joachim Llambi nach seinen Performances anhören: Geht es nach ihm, zeige Casselly schlichtweg zu wenig Persönliches auf dem Parkett, es fehle an Emotion bei den nahezu perfekten Tänzen. Auch im Halbfinale war es Llambi noch immer nicht genug Gefühl. Jetzt reagiert René auf die immer gleichen Anmerkungen – und scheint auch ein Stück weit ratlos zu sein.

René Casselly will noch mehr Gefühl zeigen und Llambi überzeugen

Im Interview mit RTL fasst der ehemalige "Ninja Warrior Germany"-Kandidat zunächst seine Leistung zusammen. Mit Kathrin tanzte er im Halbfinale einen Charleston und einen Contemporary – der eigentlich, so möchte man meinen, besonders emotional und persönlich war, immerhin widmete René den Tanz seinem verstorbenen Großvater.

Auf die Show angesprochen, zeigte er sich erleichtert: "Ich bin glücklich und stolz, dass ich es geschafft habe, diesen Knoten platzen zu lassen und dass ich meinen Emotionen freien Lauf lassen darf." Dennoch sind auch die Bemerkungen von Llambi nicht spurlos an ihr vorbeigegangen. Über die Jurorenwertung sagte Casselly:

"Nun ist es halt so: Ich konnte ihn nicht ganz überzeugen. Das finde ich schade, ich bin aber mega-glücklich, dass alle außer ihm es sehen und fühlen konnten."

Tatsächlich sei er auch optimistisch, in der kommenden und letzten Ausgabe des "Let's Dance"-Wettkampfs sogar noch eine Schippe drauflegen zu können, was die Gefühlsebene anbelangt: "Ich bin sehr optimistisch und denke, dass wir im Final-Freestyle noch ein bisschen mehr Emotion reinsetzen können."

Einfach ist es nicht, den Knallhart-Juroren Joachim Llambi zu überzeugen.
Einfach ist es nicht, den Knallhart-Juroren Joachim Llambi zu überzeugen. Bild: dpa / Rolf Vennenbernd

Renés Tanzpartnerin widerspricht Llambi

Auch seine Tanzpartnerin wurde auf die ständig ähnlich klingende Kritik von Llambi angesprochen und wie sie die Tanzleistung ihres Schützlings einschätze. Sie widersprach Llambi: "Meine Meinung ist, dass es sehr emotional war. Ich habe mit dir direkt getanzt, ich habe es gespürt. Aber ich kann natürlich nicht sagen, wie es von außen gewirkt hat, das ist ein Unterschied. Aber für hätte es nicht emotionaler sein können."

Sie sei sehr stolz auf René und fügte letztlich doch relativierend an: "Man kann nicht alle Menschen gleich berühren. Es wird immer den einen oder anderen geben, der es nicht so empfindet und das war eben Herr Llambi. Vielleicht können wir ihn im Finale überzeugen."

(cfl)

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