Tom Kaulitz' Wortschatz ist seinem Zwillingsbruder Bill oft zu veraltet.
Tom Kaulitz' Wortschatz ist seinem Zwillingsbruder Bill oft zu veraltet. Bild: dpa / Gerald Matzka

"Das ist so ein oldschool Macho-Gehabe": Bill Kaulitz weist Bruder Tom wegen seines Wortschatzes zurecht

24.03.2022, 07:0924.03.2022, 07:10

Bill und Tom Kaulitz sind seit August vergangenen Jahres unter die Podcaster gegangen – in ihrer Spotify-Show "Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood" verraten sie teils ziemlich intime Details über ihr Leben zusammen mit Heidi Klum und deren Kindern und sagen sich manchmal auch ganz offen ins Gesicht, was sie am anderen stört.

In der aktuellen Folge ging es allerdings weniger um Toms Frau Heidi, sondern vielmehr um die beiden Tokio-Hotel-Musiker. Unter anderem kündigte Bill in der vergangenen Podcast-Episode scherzhaft an, seine Unterwäsche verkaufen zu wollen – bekam nun allerdings ernstgemeinte Angebote dazu. Außerdem spielte noch Toms altbackener Wortschatz eine Rolle, der Bill manchmal ziemlich gegen den Strich zu gehen scheint.

Kaulitz-Brüder streiten sich über das Wort "Schminke"

Zunächst philosophierten die Zwillingsbrüder darüber, dass sie als Teenies schlechte Haut hatten – wie die meisten in dieser Altersgruppe. Aber auch Hautärzte und Beauty-Treatments hätten daran nichts ändern können. Tom hatte dazu eine besondere Theorie anzubieten: "Das lag natürlich daran, dass wir jeden Tag in irgendeiner TV-Show saßen und irgendein billiges Puder ins Gesicht bekommen haben."

Das wiederum brachte Bill gleich auf die Idee, seine Wimperntusche anzusprechen, die er extra für die Podcast-Aufzeichnung aufgelegt hatte – dafür hat sein Bruder allerdings kein Auge und meinte, dass ihm "Schminke" im Gesicht eh kaum auffallen würde. Das war genau das richtige Stichwort für Bill. Der beschwerte sich lautstark:

"Du sagst ja auch zu Make-up Schminke. Keiner sagt dazu Schminke!"

Auch Heidi soll der Gitarrist schon des Öfteren gefragt haben, ob sie "Schminke trage". Das Wort bringe Bill jedes Mal zum Lachen, wie er zugab. "Das ist ein Synonym! Ich sage Schminke und ich sage auch Hackenschuhe", erwiderte Tom. Hackenschuhe statt High Heels zu sagen – das bestätigte Bill nur noch mehr: "Das ist so ein oldschool Macho-Gehabe!", schimpfte er lachend.

Als Begründung für seine belustigte Entgleisung gab er schließlich an: "Hackenschuhe – das ist total veraltet. Ich kenne niemanden, der dazu Hackenschuhe sagt. Du solltest dich mal weiterentwickeln und dazulernen." Tom ließ sich das aber nicht sagen, er wolle weiterhin Schminke und Hackenschuhe sagen und sehe darin überhaupt nichts Verwerfliches.

Bill Kaulitz will anonymen Usern getragene Unterwäsche verkaufen

Später kamen die Kaulitz-Brüder auf Onlyfans zu sprechen. In der vergangenen Woche machten sich die beiden noch darüber lustig, Bill bot sogar an, seine Unterhosen verkaufen zu wollen. Potenzielle Käufer sollten aber nicht denken, dass das ein Schnäppchen werden würde, der 32-Jährige wolle für getragene Unterwäsche nämlich eine halbe Million Euro haben. Nun erfolgte das Update, Bill erzählte:

"Ich habe Angebote bekommen in meinen Privatnachrichten. Aber wie kriegen wir raus, ob das seriös ist?"

Schließlich meldeten sich die Interessenten stets mit anonymen, privaten Accounts bei Bill. Sollte er jedoch einen Kaufwilligen finden, so riet ihm Tom direkt, die Chance zu nutzen. Doch es ergaben sich weitere Probleme bei der möglichen Abwicklung des Geschäfts, beispielsweise beim Stichwort Bezahlung: "Ich würde sagen, im Geldkoffer. Ich würde meinen Assistenten schicken. Aber was würde ich sagen, wofür das Geld ist? Man müsste ihn einweihen...", überlegte Bill weiter.

"Hier ist meine Unterwäsche, da hab ich ein bisschen reingepullert" – mit diesen Worten müsste der Sänger schließlich die angebotene Ware an seinen Assistenten übergeben. "Du legst auch noch einen Fußnagel rein, als Zeichen des guten Willens", ergänzte Tom lachend.

Über ihre Erfahrungen wollen die Brüder ihre Podcast-Hörer selbstverständlich auf dem Laufenden halten. Die Identität des Käufers würden sie aber in jedem Fall trotzdem nicht preisgeben, versprachen sie abschließend, um die Interessenten nicht abzuschrecken: "Wir machen das geheim, wir halten die Person anonym." Ob das Vorhaben tatsächlich in die Tat umgesetzt wird, bleibt abzuwarten – immerhin war schon das Angebot in der Vorwoche eigentlich nur ein Witz gewesen.

(cfl)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Todeszeitpunkt von Queen Elizabeth wurde enthüllt – einige Royals kamen zu spät

Am 8. September ist Queen Elizabeth II. im Alter von 96 Jahren verstorben. Diese Nachricht hat viele Menschen in Großbritannien und über die Landesgrenzen hinaus in Schock und Trauer versetzt. Seither ist viel passiert. Mit Charles gibt es einen neuen britischen König. Die Bürger:innen hatten die Chance, am Sarg der Queen von ihrer Majestät Abschied zu nehmen. Am 19. September wurde sie auf Schloss Windsor bestattet.

Zur Story