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Harry und Meghan bei der Bekanntgabe ihrer Verlobung im November 2017.

Harry und Meghan bei der Bekanntgabe ihrer Verlobung im November 2017. Bild: imago stock&people / PA Images

"Beängstigend": Buch beschreibt Training, das Meghan vor Hochzeit absolvieren musste

In den vergangenen Wochen hatten Royal-Fans gleich mehreren Enthüllungsbüchern entnehmen können, wie wenig sich Herzogin Meghan in die royale Familie eingebracht haben soll, wie egoistisch sie sich verhielt oder dass sie gar die Angestellten von Schwägerin Kate harsch angefahren haben soll. Autorin Lady Colin Campbell ließ in ihrer Biografie "The real Story" kein gutes Wort an der einstigen Schauspielerin, gleiches gilt für das Werk "Royals at War" des australischen Investigativjournalisten Dylan Howard.

Nun aber ist mit "Finding Freedom" am 11. August eine (unautorisierte) Biografie erschienen, die Verlobung, Hochzeit und "Megxit" aus Harrys und Meghans Sicht beleuchten soll. Auch wenn nicht belegt ist, dass die Verfasser Omid Scobie und Carolyn Durand persönlich mit den Sussexes gesprochen haben, sollen doch zumindest viele ihrer engen Vertrauten in Gesprächen positiven Einfluss auf die Ausrichtung des Werkes genommen haben. Sprich: Die Ex-Vollzeit-Royals dürften mit der Veröffentlichung des Buches nichts zu befürchten haben und generell in einem positiven Licht dargestellt werden.

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"Finding Freedom" von Omid Scobie und Carolyn Durand erschien am 11. August. Bild: HQ

Auf den 358 Seiten berichten die Autoren auch von Harrys und Meghans ersten Verpflichtungen als "offizielles" Paar. Zur Erinnerung: Im November 2017 hatten die beiden im Garten des Kensington Palastes vor einigen wenigen Reportern ihre Verlobung bekannt gegeben. Und nachdem die Verbindung der beiden somit besiegelt war, ging es für Meghan, salopp gesagt, ans Eingemachte.

Nach Verlobung trafen sich Harry und Meghan mit William und Kate

Wie die "Finding Freedom"-Autoren berichten, trafen sich die Frischverlobten dann zeitnah mit Mitarbeitern des Kensington Palastes sowie Kate und William (mit denen sie zu diesem Zeitpunkt noch unter einem Dach lebten) im edlen Member-Club "Hurlingham Club" in Fulham, um auf die guten Neuigkeiten anzustoßen und Pläne zu schmieden, welche wohltätigen Organisationen man gemeinsam mit den Cambridges unterstützen könnte.

"Es gab mehrere Treffen um sicherzugehen, dass sie [Meghan, Anm. d. Red.] darin unterstützt würde, ihre Rolle innerhalb der Familie zu formen, und auf Themen einzugehen, die ihr wichtig waren, wie Empowerment, sodass sie die richtigen Mittel zur Unterstützung bekäme", wird ein Palastmitarbeiter in dem Buch zitiert.

Anschließend hätte Meghan erwartet, dass sie, wie Kate nach ihrer Verlobung mit William 2010, einen Etikette-Kurs hätte besuchen sollen, der ihr allerdings nie angeboten worden sein soll. Stattdessen sei sie mit zahlreichen Experten vernetzt worden, die sie auf ihre zukünftige Rolle als Frau an der Seite eines Prinzen vorbereiten sollten. Dazu gehörte dann nicht nur Oberflächliches wie der perfekte Knicks. Sondern auch ein "zweitägiger Security-Kurs mit der SAS, dem elitärsten Regiment des britischen Militärs."

Meghan musste ihre eigene Entführung üben

Teil des Trainings, so heißt es in "Finding Freedom", war das Üben von "Hochsicherheits-Szenarien wie Entführungen, Situationen als Geisel und terroristische Angriffe." Und weiter:

"Meghan nahm an einer inszenierten Entführung teil, in der sie von einem 'Terroristen' in einen Kofferraum verfrachtet und an einen anderen Ort gebracht wurde und dann von Einsatzkräften 'gerettet' wurde, die falsche Waffen abfeuerten, um das Ganze echt wirken zu lassen."

Während dieser Fake-Entführung soll Meghan sogar beigebracht worden sein, eine Beziehung zu den Kidnappern aufzubauen. Außerdem soll sie ein spezielles Fahrtraining genossen haben, das sie auf eine Verfolgungsjagd vorbereiten sollte. Ein Insider erklärte den Autoren, dass das Sicherheitstraining für Meghan "sehr intensiv und beängstigend" war. Am Ende sei sie aber dankbar gewesen, das Training absolviert haben zu dürfen.

Tatsächlich hatte Meghan mit diesem Spezial-Kurs ihrer späteren Schwägerin Kate einiges voraus. Denn die musste ihn erst absolvieren, als sie schon längst mit Prinz William verheiratet war. Der Grund: "Seit sie anfing, Harry zu daten, wurden absolut erschreckende Drohungen gegen Meghan ausgesprochen, bei denen sich einem der Magen umdreht." Man habe eben auf Nummer sicher gehen wollen.

(ab)

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