Unterhaltung
Streaming

Amazon Prime löscht sehr gutes Horror-Sequel, das den Vorgänger toppt

Der Film bietet 90 Minuten voller Action und Nervenkitzel.
Der Film bietet 90 Minuten voller Action und Nervenkitzel.Bild: Concorde Film
Streaming

Brutaler Kampf ums Überleben: Amazon löscht Horror-Sequel, das seinen Vorgänger toppt

In der Mediathek von Amazon Prime Video verschwinden diesen Monat wieder einige Titel. Diesmal trifft es mitunter einen Horror-Film aus dem Jahr 2019, dessen spannungsgeladenes Szenario beim Publikum punkten konnte.
16.07.2025, 13:1816.07.2025, 13:18
Mehr «Unterhaltung»

Hai-Horror hat sich als Sub-Genre in der Filmwelt längst etabliert, wobei viele Vertreter eher trashig daherkommen und den Spaß in den Vordergrund stellen.

Doch es gibt auch Produktionen, die das Publikum nervös auf dem Sofa umherrutschen lassen. Eine beliebte Produktion der letzten Jahre ist dabei "47 Meters Down: Uncaged".

Der Survival-Schocker übertrumpft seinen Vorgänger "47 Meters Down" nicht nur in Sachen Tempo und Spannung, sondern auch, was das Standing beim Publikum betrifft.

Nur noch kurze Zeit ist der Film bei Amazon Prime enthalten, danach verschwindet er vorerst aus dem Abo.

"47 Meters Down: Uncaged": Darum geht es

Mia ist neu an ihrer Schule und kämpft mit dem Verhältnis zu ihrer Stiefschwester Sasha. Als ihr Vater, ein Unterwasserarchäologe, an einem abgelegenen Maya-Ausgrabungsort arbeitet, nutzen die Mädchen gemeinsam mit zwei Freundinnen die Gelegenheit für einen riskanten Tauchgang.

Ziel ist ein sagenumwobenes, halb versunkenes Höhlensystem mitten im Dschungel von Yucatán. Was zunächst nach einem harmlosen Abenteuer klingt, wird rasch zur tödlichen Falle: Die Gruppe verliert die Orientierung in den engen, dunklen Gängen der unterirdischen Stadt.

Das Labyrinth aus zerfallenen Tempeln, Gängen und eingestürzten Kammern lässt keinen klaren Fluchtweg zu und der Sauerstoff in den Tauchflaschen wird knapp.

Doch nicht nur das: Die jungen Frauen sind nicht allein. In der Tiefe lauert ein blinder Weißer Hai, der sich über Generationen hinweg an die Finsternis angepasst hat. Mit jeder Bewegung steigt somit die Gefahr und jede falsche Entscheidung kann zur letzten werden.

"47 Meters Down: Uncaged" überzeugt mehr als sein Vorgänger

Während Teil 1 aus dem Jahr 2017 mit zwei Frauen in einem Haikäfig punktete, die auf dem Meeresgrund gefangen sind, verlagert "Uncaged" die Gefahr in ein kreativeres Szenario. Statt statischer Tiefe gibt es klaustrophobische Höhlengänge, ein tödliches Labyrinth und einen Hai, der kein Erbarmen kennt.

Ein Drehbuch, das im Vergleich zu seinem Vorgänger auch beim Publikum auf deutlich positivere Resonanz trifft. So musste man mit dem ersten Teil zunächst einen ordentlichen Dämpfer hinnehmen. Auf "Rotten Tomatoes" verzeichnet er eine Zufriedenheitsrate von mageren 35 Prozent.

Mit dem Sequel konnte man diese schließlich beinahe verdoppeln. Hier zeigt die Bewertungsplattform einen Score von 68 Prozent an. "Hat mir total gefallen! Besser als der erste", schreibt ein User.

Transparenzhinweis

Dieser Artikel wurde von unserer Redaktion erstellt und überprüft. Dabei kamen auch KI-Tools zum Einsatz. Mehr Infos zu unserem Umgang mit KI gibt es hier. Fragen oder Hinweise gerne an redaktion@watson.de.

Mehr anzeigen

Vor allem auch die schauspielerische Leistung des Casts wird hervorgehoben. Dabei setzte man in "Uncaged" statt auf erfahrene Hollywood-Gesichter auf eine junge, weitaus unbekanntere Besetzung.

Unter anderem Brianne Tju ("Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast", 2021), Sophie Nélisse ("Die Bücherdiebin") und Sistine Rose Stallone, die Tochter von Action-Legende Sylvester Stallone, liefern sich in dem Horror-Streifen einen brutalen Überlebenskampf.

"47 Meters Down: Uncaged": Alle Infos zum Stream

Der Film ist nicht mehr lange kostenlos verfügbar. Am 27. Juli 2025 verschwindet "47 Meters Down: Uncaged" aus dem Streaming-Abo von Amazon Prime Video. Alternativ wird er dann vorerst nur noch als Leih- (ab 3,99 Euro) sowie Kauf-Option (ab 7,99 Euro) zu haben sein.

Bald weg bei Netflix: Unterhaltsamer Sci-Fi-Flop, der 140 Millionen Dollar versenkt hat
Nicht jedes Filmprojekt kann am Ende zum weltweiten Erfolg werden. Etwas, das Hollywood-Regisseur Roland Emmerich am eigenen Leib erfahren musste. Seine Produktion aus dem Jahr 2022 überzeugte weder an den Kinokassen noch bei den Kritiker:innen.
Er kann sich inzwischen mehr als nur einen Erfolg auf die Fahne schreiben: Roland Emmerich. Seine Karriere umfasst über 30 Jahre Hollywood-Präsenz, Werke wie "Independence Day" (1996) und "The Day After Tomorrow" (2004) katapultierten ihn für viele Menschen geradewegs in den Olymp der besten Produzent:innen aller Zeiten.
Zur Story