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"Stern TV": Steffen Hallaschka auf der Spur von Reichsbürgern

Moderator Steffen Hallaschka

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Bei "Stern TV" ging es gestern unter anderem um Reichsbürger.Bild: rtl+
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"Stern TV" auf der Spur von Reichsbürgern: "Bereitschaft zum Terrorismus"

04.04.2024, 09:37
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Moderator Steffen Hallaschka begrüßt seine Zuschauer:innen am Mittwochabend bei "Stern TV".mit drei Themen: Reichsbürger, extremes Übergewicht und Surfen.

Nach mehreren schweren Gewaltverbrechen sowie aufgedeckten Putschplänen ist mittlerweile klar, dass die Reichsbürger-Szene nicht nur ein harmloses Kuriosum ist. Journalist Andreas Speit hält sie sogar für hochgefährlich. Er sagt: "In mehreren Fällen gibt es mittlerweile die Bereitschaft zum Terrorismus". Reporter von "Stern Investigativ" haben in der Szene recherchiert und zeigen bei "Stern TV" vorab Ausschnitte aus ihrer Reportage. Anlass ist der 21. Mai. Da beginnt der Prozess gegen Heinrich XIII. Prinz Reuß – der Adelige steht im Zentrum der Reichsbürgerverschwörung, die im vergangenen Jahr Aufsehen erregt hatte.

"Stern TV": Ein Reichsbürger mit Kriegswaffen

Aber "Stern TV" begibt sich auch auf die Spur von Ingo Kramer. Der ehemalige Kampfsportlehrer hatte auf Polizisten geschossen und schwer verletzt. Er hatte eine unter anderem eine Kalaschnikow und andere Kriegswaffen in seinem Besitz. In der Folge wurde er zu 14,5 Jahren verurteilt. Auf freiem Fuße ist hingegen noch sein Umfeld, wie sein ehemaliger Vermieter Heiko Appel.

Heiko Appel hat an den Reichsbürger Ingo Kramer vermietet und gilt selbst als Reichsbürger.
Heiko Appel hat an den Reichsbürger Ingo Kramer vermietet und gilt selbst als Reichsbürger.bild: Screenshot RTL

Der Elektromeister ist laut "Stern TV" ebenfalls Reichsbürger. Als es aufgrund von Änderungen in der Solarförderung mit seinem Geschäft bergab ging, ist er "immer tiefer eingestiegen in die deutsche Geschichte", wie er selbst sagt. Und dann klärt er den Reporter auf über die Freimaurerloge, deren Leute sich die Aufträge zuschieben würde, wie er behauptet.

Für den Journalisten Andreas Speit ist das ein klarer Fall eines bekannten Musters. "Der Staat hat mich angegriffen", sei ein typisches Motiv für Reichsbürger.

Schätzung: Es gibt 23.000 Reichsbürger

Das Innenministerium schätzt die Zahl der Reichsbürger auf bis zu 23.000. "Das sind nicht alles Radikale, aber im Kern erkennen sie nicht die Ordnung er Bundesrepublik an", so Speit. Der Organisationsgrad sei "schon erstaunlich", sagt der ins Studio geladene Stern-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz. Er empfiehlt, sie "viel ernster zu nehmen" als man es bisher getan habe.

Christoph Hömmken wog 270 Kilo. Nun nimmt er ab.
Christoph Hömmken wog 270 Kilo. Nun nimmt er ab.bild: Screenshot RTL

Im zweiten Thema geht es ums das Leben von Christoph Hömmken. Vor einem Jahr wog der Landwirt noch 270 Kilo und war in einem gesundheitsgefährdenden Zustand. Der Mediziner Ralf Weise spricht ein offenes Wort. Es könne jederzeit passieren, dass Hömmkens Herz aussetzt, er habe einen "kritischen Gesundheitszustand".

Seitdem hat er 50 Kilo abgenommen und dabei keine Muskelmasse verloren – laut Ärzt:innen der nachhaltigste und gesündeste Weg. Und Hömmken möchte weitermachen: Mit gesunder Ernährung und viel Sport will der 39-Jährige noch so viel abnehmen, dass ihm wieder sein 12 Jahre alter, grüner Pullover in Größe XL passt.

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Dazu schwimmt er aktuell wieder mit nacktem Oberkörper, überwindet dafür die Scham, was lange Zeit für ihn undenkbar war. Er hat in acht Monaten fünf Kleidergrößen abgenommen.

120 Kilo abgenommen für eine Frau

Die Geschichte seines Übergewichts beginnt früh: Mit seinen zwei Schwestern ist er aufgewachsen in Niedersachsen. Mit 22 wiegt er bereits 188 Kilo, mit 20 Jahren wog er schon 230 Kilo. Als er sich in eine Frau verliebt, nahm er in zwei Jahren mit Sport 120 Kilo ab. Mit dem Schwarm wurde es trotzdem nichts. Seine Schwester vermutet, "dass er sehr verzweifelt ist". Doch von Niederlagen will Hömmken sich nun nicht mehr beeindrucken lassen – "Stern TV" wird seinen Weg weiter begleiten.

Camilla Kemp fährt als erste deutsche Surferin zu den Olympischen Spielen.
Camilla Kemp fährt als erste deutsche Surferin zu den Olympischen Spielen.bild: Screenshot RTL

Sportlich hingegen ist Camilla Kemp unterwegs. Bei den Olympischen Sommmerspielen 2024 in Paris tritt die deutsche Surferin an. Allerdings nicht in der französischen Hauptstadt, sondern knapp 16.000 Kilometer entfernt auf Tahiti, wo die Surf-Wettbewerbe ausgetragen werden. Die Deutsche wurde in Portugal, wo es große Wellen gibt, geboren. Ihr großer Bruder Jannick hat sie angesteckt mit dem Surfen. Mit elf Jahren stand sie zum ersten Mal auf dem Board, sie sei da "irgendwie reingerutscht", sagt sie.

Dann wurde das Surfen für sie "sehr schnell wichtig“. Heute trainiert sie jeden Tag – egal bei welchem Wetter. Die Küste Tahitis, eines der berühmtesten und berüchtigtsten Wellen-Gebiete der Welt, habe "nur wenig Wasser unter der Welle", dann komme schon das gefährliche und messerscharfe Riff. Trotzdem scherzt "Stern TV": "Sie hat keine Angst vor der Welle – die Welle hat Angst vor Camilla Kemp".

Angst kennt auch Moderator Steffen Hallaschka nicht. Er stand zuvor noch auf keinem Surfbrett, aber zum Ende der Sendung treten der Moderator und die Profi-Surferin gegeneinander an – auf einem Surf-Simulator. Sie hat mit 12 angefangen, Hallaschka gerade erst. Und er steht erstaunlich sicher, während sie immer wieder wackelt. Und am Ende fliegt doch tatsächlich Profi-Surferin Kemp zuerst vom Brett. Wie es bei Olympia ausgeht, wird sich dann im Sommer zeigen. (dk)

"Gefragt – Gejagt": Bommes reagiert mit fiesem Seitenhieb auf Patzer

Am 13. Juni trat in der Radiowoche von "Gefragt – Gejagt" Radiomoderator Chris Löwe von MDR Jump an. Die anderen Quiz-Gäste qualifizierten sich für die ARD-Show in einem kleinen Radio-Quiz, wie Löwe verriet. Besonders Kandidat Peter Mago freute sich über seine Teilnahme und meinte: "Für mich ist das hier ein Highlight. Das werde ich nie in meinem Leben vergessen."

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