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ARD entscheidet über Zukunft von "Hart aber fair" – Fragen offen

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Louis Klamroth hat in der ARD mit "Hart aber fair" keine leichte Stellung. Bild: imago images / HMB Media/Uwe Koch
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Louis Klamroth auf Bewährung: ARD entscheidet über Zukunft von "Hart aber fair"

10.07.2024, 20:31
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Mehr als 20 Jahre moderierte Frank Plasberg die Polit-Talkrunde "Hart aber fair" in der ARD. Mit verschiedensten Gästen diskutierte er einmal die Woche zur Primetime Themen, die gerade auf der Agenda der deutschen Gesellschaft standen.

Mit dieser und anderen Sendungen hatte sich Plasberg offenbar doch so weit in die Herzen der Zuschauer:innen gekämpft, dass sein Abschied von "Hart aber fair" im Jahr 2022 für einen großen Aufschrei sorgte. Mit Louis Klamroth übernahm in der Folge ein deutlich jüngerer Kollege den kultigen ARD-Talk, der sich damals direkt mit dem Ex-Moderator überwarf.

"Hart aber fair" weiter im Fokus der ARD

Seit 2024 liegt auch die Produktion von "hart aber fair" direkt in den Händen von Klamroth und der Produktionsfirma Florida Factual. Für die Verantwortlichen bei der ARD allerdings schwebte über der Zukunft der Sendung zuletzt trotzdem ein großes Fragezeichen. Nun hat der Sender zumindest vorerst eine Entscheidung getroffen.

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Auf dem Prüfstand der Programmdirektion standen neben den allgemeinen Quoten im TV auch die Abrufe in der ARD-Mediathek. Eigentlich wurde für Klamroth und sein Team hier für das erste Halbjahr ein Ziel von 250.000 Abrufen pro Ausgabe gesteckt. Im Schnitt kam "Hart aber fair" in der Mediathek allerdings nur auf 200.000 Aufrufe.

Das entsprach trotzdem einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr, sodass sich nun auf der ARD-Programmkonferenz doch für eine Weiterführung von "hart aber fair" entschieden wurde. In einem Statement vom Mittwoch hieß es, dass die Sendung ebenso wie die anderen drei Talkformate der ARD "vom Publikum sehr gut angenommen" wurde.

ARD gibt Louis Klamroth Bewährung bis 2025

Änderungen sind in diesem Bereich trotzdem geplant. Wie diese genau aussehen sollen, ist noch nicht geklärt. Mitgeteilt wurde nur, dass es sowohl für "Hart aber fair" als auch für die Formate von Anne Will und Caren Miosga bei "den bewährten Sendeplätzen im Ersten" bleiben soll.

Das Gesamtkonzept werde allerdings im kommenden Jahr leicht angepasst, die Konstellation im Sendeplan könnte verändert werden. Zudem werden demnach die non-linearen Angebote im Talk-Bereich weiter gestärkt.

Für Louis Klamroth gibt es damit zumindest vorerst Planungssicherheit. Auch im linearen Fernsehen hat er bis Ende 2025 einen Sendeplatz sicher. Zuletzt war im Gespräch gewesen, ob Sandra Maischberger mit ihrem eigenen Talk-Format "Hart aber fair" ersetzen könnte.

Bis 2025 soll Klamroth nun aber gemeinsam mit der Produktionsfirma weitere Veränderungen durchsetzen. Nach einer kurzzeitigen Sendepause in Folge der Übernahme durch Florida Factual hatte Klamroth die Sendung in vielen Aspekten bereits grundlegend überarbeitet.

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