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"Bauer sucht Frau": Nach großem RTL-Eklat – so geht es Andreas jetzt

Der Kakao-Bauer Andreas bekam für seine dreiste Masche viel Kritik.
Der Kakao-Bauer Andreas bekam für seine dreiste Masche viel Kritik.bild: RTL
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RTL hinters Licht geführt: Alles über den größten "Bauer sucht Frau"-Eklat

11.07.2024, 10:55
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Wenn es bei der Produktion einer großen TV-Show zu Turbulenzen kommt, sickern die entsprechenden Informationen meistens schon vor der linearen Ausstrahlung durch. Umso beachtlicher war der Eklat bei "Bauer sucht Frau International", der 2024 von Andreas Degenhardt aus Guatemala herbeigeführte wurde.

Er selbst klärte bei Instagram darüber auf, dass er in der Kuppelshow gar nicht nach der großen Liebe suchte – und verriet sogar Einzelheiten zu seinem dreisten Vorgehen.

Andreas ist nach den Drehs nicht gut auf RTL zu sprechen.
Andreas ist nach den Drehs nicht gut auf RTL zu sprechen.Bild: RTL / Maria Heymer

RTL-Eklat erst während der TV-Ausstrahlung

Die Geschichte um Andreas wirkte in den ersten Episoden der sechsten Staffel von "Bauer sucht Frau International" bereits etwas seltsam. Der Landwirt schien nicht wirklich die Nähe zu seinen Hofdamen Elke und Petra zu suchen. Verständlicherweise wurden die Frauen ungeduldig, beide drängten auf eine Entscheidung.

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Mitten in der Staffel dann, am 14. Mai, schrieb Andreas bei Instagram: "Für alle die sich Sorgen machen: Mir geht es gut. Ich bin nicht alleine. Es gibt viele wunderbare Frauen in meinem Leben. Und mit einer bin ich sogar verheiratet."

An anderer Stelle ergänzte Andreas bei Social Media: "Beiden, Petra als auch Elke, war klar, dass ich keine Frau suche. Das war am ersten Abend klar und beide waren einverstanden, die Geschichte mitzuspielen."

In Wahrheit ging es darum, durch die Sendung auf seine sozialen Projekte aufmerksam zu machen. Laut Andreas interessierte sich dafür aber wiederum RTL nicht. So erhob der Kandidat Vorwürfe gegen die Produktion, die das Leben der Menschen vor Ort angeblich nicht näher beleuchten wollte: "Leider schien dies, genauso wie die Schule, nicht ins Drehkonzept zu passen, obwohl vorher abgestimmt und besprochen." Am Ende also gab es nur Verlierer.

Seine Ehefrau hielt sich während der RTL-Drehs nicht auf der Farm auf, wie Andreas im "Bild"-Interview klarstellte. "Sie war am Largo Atitlán", äußerte er kurz und knapp. Den RTL-Fragebogen habe er absichtlich wahrheitswidrig ausgefüllt, denn ihm sei bewusst gewesen, dass an "Bauer sucht Frau International" nur Singles teilnehmen dürfen.

Hofdamen erheben Vorwürfe gegen Andreas

Doch was sagen eigentlich die Hofdamen zu dem ganzen Schwindel? Elke und Petra meldeten sich bei Instagram mit einer gemeinsamen Stellungnahme zu Wort und widersprachen den Ausführungen des Landwirts zumindest teilweise. Demnach wussten sie nicht bereits am ersten Abend über das falsche Spiel Bescheid:

"Andreas hat uns unter falschen Voraussetzungen nach Guatemala geholt. Irgendwann war uns klar, dass es ihm nur um seine Promotion für seinen Hof und seine Projekte geht und nicht darum, uns kennenzulernen."

Petra habe schließlich einen Tag nach Elke den Hof verlassen. Eine Beteiligung an dem "Schauspiel" weisen die Frauen ausdrücklich von sich.

Andreas wird aus "Bauer sucht Frau" gestrichen

Bei RTL hatte der Schwindel Konsequenzen. "Selbstverständlich ist die Voraussetzung für eine Teilnahme an 'Bauer sucht Frau International', dass die Bewerber:innen Single sind. Das hat auch Bauer Andreas der Produktion gegenüber mehrfach bestätigt und vertraglich zugesichert", klärte der Sender gegenüber watson auf.

Und weiter: "Während der Dreharbeiten gab es zu keinem Zeitpunkt Anhaltspunkte dafür, dass seine Angaben nicht der Wahrheit entsprechen." In den weiteren Episoden war Andreas dann nicht mehr zu sehen, RTL strich die Szenen mit ihm. Die bisher im TV ausgestrahlten Folgen, die online noch bei RTL+ abrufbar waren, wurden ebenfalls überarbeitet.

Andreas legt immer wieder bei Instagram nach

Im Anschluss wurde es um Andreas aber keineswegs ruhig. Im Gegenteil ließ er auf Instagram weitere "Enthüllungen" folgen. Dabei ging es um andere Teilnehmende der Staffel, die nach Angaben des Bauern ebenfalls verheiratet beziehungsweise in einer Beziehung sind. Unter anderem lenkte Andreas die Aufmerksamkeit auf Philipp aus Togo. Dieser ist tatsächlich verheiratet, doch die Hintergründe sind denkbar andere als bei Andreas.

Philipp führte auf Instagram aus, er lebe definitiv von seiner Ex-Partnerin getrennt, könne sich eine Scheidung in Deutschland aber finanziell nicht leisten. So komme es, dass er noch verheiratet sei. Darüber war RTL im Vorfeld auch informiert – ein Betrug liegt hier gerade nicht vor.

Andreas lässt "Bauer sucht Frau" hinter sich

Am 25. Mai setzte Andreas seinen bislang letzten Post zum Thema "Bauer sucht Frau International" ab. In diesem Beitrag geht es um einen Liebesanwärter, der einen Brief an die Bäuerin Marisol schrieb, obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch in der Trennungsphase von seiner Frau steckte. Für Andreas natürlich ein gefundenes Fressen. "Marisol findet einen verheirateten Mann gut. Wo soll das noch hinführen?", stichelte er.

Mit seinen doch zahlreichen Posts machte er sich jedenfalls nicht unbedingt beliebt, viele Fans der Show stellten sich auf die Seite von RTL und den anderen Kandidat:innen. Andreas' Plan sei es gewesen, "mit einer ausführlichen Geschichte noch einmal den Dreh und RTL zu demaskieren". Dies spare er sich nun, verkündete er.

Mittlerweile hat Andreas den Hinweis auf seine "Bauer sucht Frau International"-Kandidatur aus seiner Instagram-Bio entfernt. Um die Show geht es auf seinem Kanal gar nicht mehr, dennoch postet er weiter regelmäßig. Im Vordergrund stehen jetzt wieder Eindrücke von der Farm und der Kakaoproduktion. Ob er an weiteren TV-Formaten teilnehmen wird? Eher unwahrscheinlich, denn mehrfach deutete Andreas an, dass ihm "Bauer sucht Frau International" auch eine Lehre war.

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