Christian Polanc tanzte in diesem Jahr mit Lola Weippert bei "Let's Dance" und belegte mit ihr den sechsten Platz.
Christian Polanc tanzte in diesem Jahr mit Lola Weippert bei "Let's Dance" und belegte mit ihr den sechsten Platz.
Bild: Getty Images Europe / Pool

Nie wieder Profitänzer? Diese Aufgabe kann sich Christian Polanc künftig bei "Let's Dance" vorstellen

28.05.2021, 16:13

Der Profitänzer Christian Polanc gehört zweifelsohne zur Stammbesetzung bei "Let's Dance". Mit insgesamt 14 prominenten Kandidatinnen schwebte der 43-Jährige schon übers Parkett und konnte mit Susan Sideropoulos und Maite Kelly zusammen sogar den Titel "Dancing Star" abräumen. Auch die Profi-Challenge im vergangenen Jahr entschied er mit seiner Kollegin Christina Luft für sich. Ob die TV-Tänzer-Karriere bei RTL nun bald ein Ende für Christian hat?

Zumindest deutete er bereits an, dass er die alljährliche Teilnahme immer von seinem Terminkalender abhängig mache: "Es hängt auch viel davon ab, wie meine anderen Projekte laufen und meine Zeit benötigen", gab er in einem Interview mit "Promiflash" preis. Ob Christian 2022 wieder als Tänzer an den Start gehen wird, sei deshalb jetzt noch ungewiss. Ein anderes Job-Angebot bei "Let's Dance" würde er hingegen wohl ohne mit der Wimper zu zucken annehmen.

Christian Polanc zieht Jury-Posten in Betracht

In einem Instagram-Livestream beantwortete der Tanztrainer kürzlich wieder die Fragen seiner Community. Ein Fan wollte dabei wissen, ob sich Christian vorstellen könne, als Juror an der RTL-Show mitzuwirken. Diese Frage bekomme er in letzter Zeit öfter gestellt: "Wahrscheinlich haben die Leute bemerkt, dass der Bart grauer wird. Ich werde nicht jünger", scherzte er und fügte hinzu:

"Ich habe es oft gesagt und ich sage es gerne nochmal: Jury ist definitiv etwas, wo ich mich sehen kann und was ich auch gut fände, weil in der Jury die Sichtweise von jemandem fehlt, der diese Show wirklich kennt und selber erfahren hat."

Christians Meinung nach habe kein aktuelles Jury-Mitglied "jemals wirklich mitgetanzt". Selbst Motsi Mabuse, die in Staffel 2 und 3 von "Let's Dance" als Profitänzerin auftrat und mit Guildo Horn und Rolf Scheider jeweils den sechsten und fünften Platz belegte, habe nicht die gleiche Sichtweise wie er.

Der Tänzer begründete das folgendermaßen: "Selbst Motsi, die vor vielen Jahren in ein paar Shows mal mit dabei war, hat nicht das erlebt, was ein Massimo, was ich, was Erich hier schon alles erlebt haben, die schon viele Male die ganze Distanz gegangen sind." Noch dazu habe sich die Show im Vergleich zu Motsis Profi-Teilnahme in den Jahren 2007 und 2010 sehr verändert.

Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi bilden die aktuelle "Let's Dance"-Jury.
Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi bilden die aktuelle "Let's Dance"-Jury.
Bild: Getty Images Europe / Pool

Zwar wolle der Ingolstädter den Juroren um Motsi Mabuse, Jorge González und Joachim Llambi die Fachkompetenz nicht vollkommen absprechen, aber: "In den Kommentaren der Jury merke ich, dass ich manche Dinge, die erwartet werden, etwas anders sehen würde."

Das hat Christian Polanc am Podcast seiner Kollegen wirklich auszusetzen

Anderer Meinung war er auch hinsichtlich des Podcasts "Tanz oder gar nicht" von Erich Klann und Oana Nechiti. Das Paar tanzte in den vergangenen "Let's Dance"-Staffeln ebenfalls mit diversen Prominenten, zumindest Erich beendete seine TV-Tanzkarriere in diesem Jahr.

Oana Nechiti und Erich Klann führen seit diesem Jahr den Podcast "Tanz oder gar nicht".
Oana Nechiti und Erich Klann führen seit diesem Jahr den Podcast "Tanz oder gar nicht".
Bild: Revierfoto / Revierfoto

Regelmäßig berichteten die beiden in dem Talkformat über ihre Erfahrungen, die sie in der Sendung gemacht haben und bewerteten auch die jeweiligen Tänze. Ihre ehemaligen Kollegen kamen dabei nicht immer gut weg. Über Christian wurde da noch am neutralsten gesprochen, so erinnerten sich Oana und Erich, dass sie ihn immer schon früh morgens nach Partys bei Trainingseinheiten gesehen hätten. Das wollte er nun nicht unkommentiert lassen:

"Ich war überhaupt nicht sauer. Es ging mir nur darum, dass man einfach nicht über irgendwelche privaten Dinge von anderen Leuten sprechen sollte, die auch in der Öffentlichkeit stehen. Das obliegt immer denjenigen selber, da was drüber zu sagen. Auch wenn's nichts Schlimmes ist."

In seinen Ohren klangen die Podcast-Bemerkungen ein wenig so, als habe er nie mitgefeiert, sondern immer nur verbissen trainiert: "Ich war immer einer, der als Letztes bei der Party war. Aber ich bin halt auch diszipliniert genug, dann am nächsten Tag trotzdem meinen Sport zu machen."

Sein Fazit zu dem Thema: "Ich war einfach ein bisschen enttäuscht, weil ich das so nicht machen würde. Und wenn's nur darum geht, wer welches Frühstück zu sich nimmt." Das Problem sei in erster Linie gewesen, dass die Aussagen von Oana und Erich durchaus Gehör gefunden und das beeinflusst haben, was live in der Sendung passiert.

Ihre Ansichten wolle er den beiden dennoch nicht absprechen: "Die machen ihr Ding, die sind ja auch erfolgreich damit. Ich denke, es ist ein cooler Podcast. Wichtig ist, das sind immer nur Meinungen. Das können andere Menschen anders sehen und das ist auch gut so."

(cfl)

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