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"Aktenzeichen XY... Gelöst" im ZDF heute: Mord nimmt ungewöhnliche Wendung

ARCHIV - 05.02.2019, Bayern, Gr
Bei "Aktenzeichen XY" werden regelmäßig mysteriöse Kriminalfälle behandelt. Bild: dpa / Sina Schuldt
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"Aktenzeichen XY... Gelöst" im ZDF: Tote in der Badewanne – Fall nimmt ungewöhnliche Wendung

06.03.2024, 10:02
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In der wohl ältesten deutschen True-Crime-Serie "Aktenzeichen XY" behandelt das ZDF in mittlerweile knapp 600 Folgen echte Kriminalfälle, zu denen Zuschauer:innen selbst Hinweise abgeben dürfen und so zur Lösung entsprechender Verbrechen beitragen können. Seit dem Sendestart im Jahr 1967 wurden hierdurch knapp vierzig Prozent der gezeigten Fälle tatsächlich aufgeklärt.

In der Reihe "Aktenzeichen XY gelöst" zeigt Moderator Rudi Cerne anschließend in unregelmäßigen Abständen eben jene Fälle, die mithilfe der Hinweise oder auch durch die Kriminalpolizei gelöst werden konnten. Die aktuelle Folge der ZDF-Sendung behandelt unter anderem einen Fall, der bereits Anfang der 2000er Jahre die gesamte Republik erschütterte.

ZDF behandelt nach 20 Jahren erneut den "Badewannen-Mord" von Poing

Im Februar 2003 wurde der sogenannte "Badewannen-Mord von Poing" im ZDF zum ersten Mal behandelt, damals wurde ein Fahndungsaufruf nach dem potenziellen Täter gesendet. Den klärenden Hinweis lieferte aber letztlich dessen 19-jährige Ex-Freundin.

In den lokalen Medien wurde die bayerische Bevölkerung schon im August 2002 von der Geschichte erschüttert, in der ein Vater die Leiche seiner 38-jährigen Tochter mit den Wunden von fünf Messerstichen in ihrer eigenen Badewanne fand. Am Abend zuvor hatte sie ihm per Telefon noch Bescheid gegeben, dass sie nach einem Besuch zu Hause angekommen war.

Gudrun W. wurde im Jahr 2002 brutal in ihrer Wohnung ermordet.
Gudrun W. wurde im Jahr 2002 brutal in ihrer Wohnung ermordet. Bild: Polizeiinspektion Poing

Nur wenig später muss damals Gudruns Mörder in ihre Wohnung eingedrungen sein. Wie die Ermittler:innen später erklärten, war er ihr vermutlich über die Tiefgarage des Hauses gefolgt.

Ermittler starteten große Fahndung nach Badewannen-Mord – Täter gestand

Die Fahndung nach dem Täter lief bereits wenige Wochen nach dem Fund der Leiche an, da sich am Tatort etliche DNA-Spuren sicherstellen ließen. 1500 Männer wurden in diesem Zuge zu einer Speichelprobe gebeten, der Mörder von Gudrun W. war jedoch nicht darunter.

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Es sollte viel mehr noch bis zum Oktober 2003 dauern, bis die Polizei auf die richtige Fährte gelenkt wird. Die Ex-Freundin des später als Mörder verurteilten Mannes hatte durch Zufall Aufnahmen der Tat in der Wäschekammer gefunden und aus Angst die Polizei eingeweiht.

Auch wenn der Täter einen Großteil der Disketten noch vor Kontaktierung der Polizei vernichten konnte, überführten ihn die DNA-Spuren vom Tatort. Ein weiteres Jahr später wurde der 21-Jährige vom Landgericht München zu zehn Jahren Jugendstrafe verurteilt.

Eine Beziehung zu seinem Opfer soll der Täter nicht gehabt haben. Kurz vor dem Ablaufen seiner Strafe verstarb der Mann dann unerwartet in Haft.

Nachdem zahlreiche Medien im Laufe der 2000er über den Fall berichten, dürfte das ZDF nun noch einmal alle Details des "Badewannen-Mordes von Poing" zusammenfassen. Die Folge wird am Mittwoch, 6. März, um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Dort werden zudem zwei weitere Kriminalfälle behandelt, die mittlerweile gelöst sind.

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