Bild

In Plastik eingepacktes Gemüse? Das soll sich bei Rewe bald ändern. Bild: Norbert Schmidt

Neues Verfahren: So will Rewe Plastik bei Obst und Gemüse vermeiden

Alles ist in Plastik eingepackt, die Gurken überzogen, das Six-Pack-Äpfel ebenfalls und zu den kleinen Gemüsetüten greifen die Kunden auch gerne, um Pilze einzupacken.

In den Weltmeeren schwimmen etwa 150 Millionen Tonnen Plastik. Jeder Deutsche produziert im Jahr gut 37 Kilo Plastikmüll. Damit stehen wir an dritter Stelle im EU-Ranking. Kein gutes Zeichen. Bestrebungen, den Abfall zu reduzieren, gibt es. Die Supermarktkette Rewe geht jetzt den nächsten Schritt und führt das "Coating" ein.

Was ist "Coating"?

Coating (zu dt.: Überzug) ist nichts anderes als eine Beschichtung. Bei dem Verfahren werden beispielsweise Äpfel mit einer dünnen und vor allem essbaren Schicht überzogen. Diese soll die Zellatmung reduzieren und die Frucht länger haltbar machen.

Coating wird auch schon in der Pharmazie eingesetzt. Die Beschichtung gilt als Schutz der Tablette oder sorgt dafür, dass Wirkstoffe nicht freigesetzt werden.

Was enthält die "Coating"-Schicht?

Nun wird "Coating" also auch in der Lebensmittelindustrie verwendet. Obst und Gemüse werden künftig von einer Mischung aus Zuckerresten, Zellulose und pflanzlichen Ölen überzogen.

Wie der "Business Insider" berichtet, will Rewe das neue Verfahren zuerst an Limetten, Avocados, Mangos und Pomelos testen.

Beobachtet werden soll, wie sich die Früchte auf dem Transport und während der Lagerung weiterentwickeln. Die Testfrüchte lägen bereits in den Lagerhallen. Laufe der Test gut, soll die Produktpalette erweitert werden.

(lin)

Ein US-Polizist auf der Suche nach seinem Mittagessen

Analyse

Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock versucht im ARD-Sommerinterview, aus ihren Fehlern eine Stärke zu machen

Eine strahlende Grünen-Chefin Annalena Baerbock. Ein Co-Parteichef Robert Habeck, der ihr zerknittert, aber entschlossen, öffentlich den Vortritt zur Kanzlerkandidatur – und Umfragewerte von über 25 Prozent. Kaum vier Monate ist das her, dieser Höhepunkt der grünen Popularität. Dazwischen liegen peinliche Fehler Baerbocks und ihres Teams, negative Schlagzeilen, ein Sinkflug in den Umfragewerten. Heute liegt die Partei zwischen 16 und 19 Prozent.

Das ist der unsichtbare Hintergrund, vor dem …

Artikel lesen
Link zum Artikel