Leben
Musik

Mariah Carey spricht im People-Magazin offen über ihre bipolare Störung

Musik

Mariah Carey: "Mein Kampf mit bipolarer Störung"

28.08.2018, 18:01
Mehr «Leben»
Mariah Carey performs in Times Square on New Year s Eve in New York City on December 31, 2017. An estimated one million people will be in Times Square on New Year s Eve and over one billion will be wa ...
Bild: imago stock&people

US-Sängerin Mariah Carey (48) sprach jetzt in einem exklusiven "People"-Interview offen an, dass sie unter einer bipolaren Störung leidet und in ärztlicher Behandlung ist.

Die Diagnose erhielt sie bereits 2001, nachdem sie einen psychischen Zusammenbruch erlitten hatte und ins Krankenhaus kam. Jetzt sei mit ihrer Krankheit an die Öffentlichkeit getreten, weil sie nicht mehr in der ständigen Angst leben wollte "dass jemand mich damit bloßstellt."

Die mehrfache Grammy-Preisträgerin ist mit 63 Millionen verkauften Alben die dritterfolgreichste US-Sängerin (hinter Madonna und Barbra Streisand) und Mutter von 6-jährigen Zwillingen. 

Mariah Carey hatte durch ihre psychische Krankheit jahrelang mit Alltäglichem zu kämpfen, erzählte sie dem US-Blatt: "Ich war reizbar und hatte ständig Angst, andere hängen zu lassen. Heute weiß ich, das war eine Form der Manie. Irgendwann bin ich an meine Grenzen gestoßen."

"Ich fühlte mich so einsam und traurig."
Mariah Carey im Interview mit "People"

Inzwischen würde sie Medikamente nehmen, die helfen: "Ich bin gerade an einem guten Punkt, an dem ich mich wohlfühle, meinen Kampf mit der bipolaren Störung offen zu diskutieren. Ich hoffe, wir können das Stigma für die Menschen aufheben, die meinen, diesen Kampf alleine angehen zu müssen." 

Mariah Careys Fans reagierten herzlich auf die Offenheit der Sängerin. "Du bist meine Inspiration", "Du bist nie alleine" und "Ich leide auch darunter und fühle mich dir jetzt noch näher" waren nur einige der Kommentare auf Twitter.

Miete erhöhen: Wie oft darf mein Vermieter die Kosten anpassen?

Wohnen wird immer teurer – da sind sich Expert:innen seit Jahren einig. Wer einmal einen guten Mietvertrag hat, versucht diesen daher meist möglich lange zu behalten. Zu groß ist die Sorge vor hohen Mietpreisen durch den nächsten Umzug.

Zur Story