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Die WM-Spiele mit deutscher Beteiligung sind alle nahezu ausverkauft. Bild: imago sportfotodienst

Ticket-Rekord bei Handball-WM – Organisatoren warnen aber vor Fälscher-Trick

Die Handball-WM startet am Donnerstag – einen Tag vor dem Eröffnungsspiel gaben die Organisatoren bekannt, dass mehr als eine halbe Million Tickets für die Endrundenspiele in Deutschland verkauft worden. "Wir haben heute die 500.000-Tickets-Grenze gesprengt", sagte der Vorstandschef des Deutschen Handballbunds (DHB), Mark Schober, am Mittwoch in Berlin.

Da Co-Gastgeber Dänemark ebenfalls bereits 350.000 Tickets verkauft hat, ist der Rekord der Heim-Weltmeisterschaft 2007 bereits jetzt klar gebrochen. Die bisherige Bestmarke lag bei  750.000 WM-Zuschauern.

Warnung vor Betrügern

Die Organisatoren warnten die Fans aber vor dem Kauf über andere Anbieter. Einen Zweitmarkt könne man aber nicht verhindern, erklärte DHB-Vorstandschef Schober. Grundsätzlich sei es in Ordnung Tickets über andere Anbieter zu kaufen, doch dabei solle beachtet werden, dass auf den abgelichteten Tickets nicht der Barcode zu sehen sei. Hintergrund ist ein Trick, der seit Jahren von Betrügern bei Konzerten oder Fußballspielen angewandt wird.

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Betrüger könnten den Barcode der Tickets, der auf Bildern im Internet zu erkennen ist, ausdrucken. "Wenn mit dem Barcode dann als erster an der Halle ist, kommt rein", erklärt Schober. Der Zuschauer mit dem regulären Ticket steht dann womöglich vor verschlossenen Toren, da ein Barcode nur einmal gültig ist.

Bei tausenden Zuschauern kann das betrügerische Vorgehen nur schwer kontrolliert werden. Daher hält der DHB die Fans an, vorsichtig zu sein. 

Deutschland-Spiele nahezu ausverkauft

Über die offiziellen Kanäle gibt es kaum noch Tickets für die Spiele der DHB-Auswahl – doch einige schnelle Fans könnten noch eins finden. Für das Eröffnungsspiel der deutschen Mannschaft am Donnerstag (18.15 Uhr/ZDF) in der Hauptstadt gegen Korea seien kurzfristig noch um die 150 Tickets im Verkauf. Auch für die anderen deutschen Vorrundenspiele gegen Brasilien, Russland, Frankreich und Serbien gibt es noch eine Hand voll zurückgegebener Karten. 

Für die Vorrundenspiele in München, wo die deutsche Mannschaft keine Spiele bestreitet, seien 70 bis 80 Prozent des Ticket-Kontingents vergriffen. Auf den letzten Drücker können Fans also auch noch das Spektakel im eigenen Land besuchen.

(bn/dpa/sid)

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