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Taylor Swift: "The Tortured Poets Department"-Album geleakt – Fans reagieren

ARCHIV - 09.11.2023, Argentinien, Buenos Aires: Taylor Swift tritt im Monumental-Stadion während eines Konzerts im Rahmen ihrer «The Eras Tour» in Buenos Aires auf. (zu dpa: ««Weil ich es liebe» - Neu ...
Einen Tag vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums tauchen Taylors Songs auf Social Media auf.Bild: AP / Natacha Pisarenko
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Taylor-Swift-Album einen Tag vor Veröffentlichung geleakt: Fans laufen Sturm

18.04.2024, 13:25
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Eigentlich erscheint Taylor Swifts neues Album "The Tortured Poets Department" am 19. April. Doch in der Nacht zum 18. gab es auf Social Media plötzlich große Aufruhr. Denn auf X und in Telegram-Gruppen tauchten nicht nur einzelne Snippets angeblicher Songs des Albums auf, sondern der komplette Inhalt.

Die Leaks klingen authentisch, sowohl was Taylors Stimme als auch das Songwriting angeht. Offiziell bestätigt, wurde die vorzeitige Veröffentlichung von Taylors Team nicht, immerhin kann die Sängerin kein Interesse daran haben, dass ihre Musik plötzlich vor Release und umsonst verfügbar ist.

Dafür schaltete sich Taylors Fanbase ein. Die Swifties schlossen sich auf Social Media zusammen und reagierten deutlich. Innerhalb kürzester Zeit war für viele von ihnen klar, wie sie auf die Leaks reagieren wollten. Das verbanden sie mit deutlichen Ansagen.

Taylor Swift: "The Tortured Poets Department" offenbar geleakt

Der Hype um Taylors neues Album war, seit sie es im Rahmen der Grammy-Verleihung ankündigte, riesig und Taylor selbst heizte ihn immer wieder an. In den Wochen nach der Ankündigung von "The Tortured Poets Department" kündigte sie immer wieder neue Varianten des Albums an, die jeweils einen weiteren Bonustrack enthielten.

Mit Songtext-Snippets, eigenen Playlists inklusive eines persönlichen Vorworts der Sängerin auf Apple Music und einem von Spotify organisierten Event in Los Angeles, sollten die Swifties neugierig auf das neue Album gemacht werden.

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Mittwochnacht allerdings tauchten dann die ersten Leaks auf Social Media auf. Vor allem via X und Telegram verbreiteten sich die Tracks schnell. Und auch, wenn natürlich nicht offiziell bestätigt ist, dass es sich dabei um die finalen Songs handelt: Taylors Stimme klingt authentisch und auch die Lyrics passen zu Ereignissen in ihrem Leben, die sehr öffentlich besprochen worden sind. Auch eine auf Social-Media kursierende Tracklist stellte sich im Nachhinein als zutreffend heraus.

Die Swifties allerdings reagierten nach dem "The Tortured Poets Department"-Leak überraschend. Denn viele Fans appellierten eindringlich an andere Swifties, sie nicht weiterzuverbreiten. "Wir haben festgelegt, dass das Mist ist und Taylor jeden hassen würde, der da mitmacht. Lasst uns lieber wieder Theorien über das Album schmieden", schreibt eine Person auf X.

Eine andere formuliert es noch ein wenig drastischer: "Wenn irgendwelche von euch Arschlöchern sich die Leaks angehört haben: Ich hasse euch, schämt euch, fahrt zur Hölle."

Ein Fan findet besonders deutliche Worte: "Es sind buchstäblich weniger als 24 Stunden bis zum Release. Ich will keinen von euch sehen, der sich an diesem Rechtsbruch beteiligt, weil ihr nicht ein paar Stunden mehr warten könnt. Ich verstehe, dass ihr aufgeregt seid, aber lasst uns keine schlechten Menschen sein."

Aufhalten lässt sich der Leak nun natürlich aber nicht mehr. Allerdings erinnert der Vorfall an einen Fall aus der Vergangenheit. Darauf weisen nun auch Swifties hin. Und zu dem hatte Taylor erst kürzlich sehr deutlich Stellung bezogen.

"1989" wurde ebenfalls geleakt

Schon zu ihrem Album 1989 gab es Leaks. Drei Tage vor dem eigentlichen Erscheinungstermin wurde es veröffentlicht, obwohl Taylor und ihr Team jede Menge Maßnahmen ergriffen hatten, um das zu verhindern.

Als Taylor das Album im Herbst 2023 im Rahmen ihrer Re-Records neu aufnahm, schrieb sie dazu: "Es war das erste Mal, dass ein Album von mir geleakt wurde, ohne dass es auf Twitter trendete, weil meine Fans es beschützt haben. " Jedes Mal, wenn einer der Leaks aufgetaucht sei, hätten ihre Fans daran erinnert, welchen Wert Kunst habe und dass Leaks illegal seien.

Daran hat sich auch in den fast zehn Jahren, seit "1989" zum ersten Mal erschien, offensichtlich nichts geändert. Auf die Unterstützung ihrer Fans kann sich Taylor also nach wie vor verlassen.

Der Superstar selbst hat übrigens noch nicht auf die Leaks reagiert. Weder von ihr noch von ihrem Team gab es bisher über die offiziellen Social-Media-Kanäle ein Statement dazu.

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