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Royal Variety Performance - London The Duke and Duchess of Sussex attending the Royal Variety Performance at The London Palladium. Photo credit should read: Doug Peters/EMPICS Editorial Use Only PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xDougxPetersx 39799865

Meghan liebt Hingucker-Kleidung, so auch bei diesem Auftritt im Londoner Palladium im November 2018. Bild: imago stock&people / PA Images

Royal-Insiderin entlarvt, warum Meghan Markle so geldfixiert ist

Sie kann es eigentlich nur falsch machen: Royal-Insider haben sich in den vergangenen Wochen auf Herzogin Meghan eingeschossen. So auch Autorin Lady Colin Campbell, die in ihrem Enthüllungsbuch "Meghan and Harry – The real story" das Leben der einstigen Schauspielerin auseinander nimmt. In ihrem mehr als 300 Seiten umfassenden Werk wirft sie Prinz Harrys Frau unter anderem Egoismus und Verschwendungssucht vor. Außerdem sollen ihre royalen Pflichten Meghan stets gelangweilt haben, Events des britischen Königshauses soll sie nur dann gerne besucht haben, wenn sie selbst im Mittelpunkt habe stehen können.

Und auch beim leidigen Thema Geld meint es Lady Colin nicht gut mit Meghan. Zur Erinnerung: Im Frühjahr hatte sich das Sussex-Couple nach Los Angeles abgesetzt, um dort "finanziell unabhängig" werden zu können. Einen Millionen-Deal mit einer Highclass-Sprecheragentur sollen sie bereits in der Tasche haben, auch die Schauspielkarriere der Herzogin (den Titel darf sie nach wie vor führen) soll wieder Fahrt aufnehmen.

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Die watson-Royal-Serie zum Enthüllungsbuch "Meghan and Harry – The real story" – Teil 8. Bild: imago images/i image/montage watson

Dass Meghan so darauf fixiert ist, so viel Geld wie möglich zu verdienen, soll nicht nur auf Meghans bisherige Karriere, sondern auch auf ihre ehemaligen Beziehungen zurückzuführen sein, schreibt die Autorin.

Meghan hatte lange Zeit nicht genügend Geld für opulenten Lebensstil

"Vor ihrer Ehe mit Harry hätte man Meghan als nicht wohlhabende Person bezeichnet. Auch wenn sie durch ihren Erfolg mit 'Suits' einigermaßen gut verdient hat, hatte sie nicht genug, um ein angemessenes Haus zu kaufen und einzurichten, wie sie es mit Trevor [ihrem Ex-Mann, Anm. d. Red.] hatte. Auch einen angemessenen Lebensstil konnte sie nicht beibehalten und das ist der entscheidende Unterschied zwischen neureich und nicht wohlhabend", heißt es in dem Enthüllungsbuch. Einen Hollywood-Lifestyle hätten Meghan und ihr Ex-Mann Trevor Engelson, der als Filmproduzent arbeitet, aber nicht führen können, will die Autorin wissen: "Selbst in Kanada befand sich ihr Haus in einer Mittelklasse-Gegend."

Durch Hochzeit mit Harry stieg Meghan auf

Ihr zweiter Ehemann dagegen konnte Meghan ganz neue Sphären des Wohlstands ermöglichen. Und er hatte nicht nur ein beträchtliches Vermögen in der Hinterhand, er war sogar ein waschechter Prinz! Und dies bedeutete für Meghan laut der Insiderin: "Durch die Hochzeit mit Harry katapultierte sie sich von der Mittelklasse in die Upper Class."

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"The real story" von Lady Colin Campbell (Dynasty Press, Kindle-Edition 9,99 Euro) erschien am 25. Juni. Bild: Dynasty Press

"Sie war Cinderella auf dem Ball. Dies ist eine teilweise Erklärung, warum sie finanzielle Unabhängigkeit als so wichtig erachtet."

Lady Colin schreibt weiter: "Man muss bedenken, dass Meghans Erfolg spät in ihrem Leben eintrat. Sie konnte ihn nur wenige Jahre genießen."

Meghan soll von Männern abhängig gewesen sein

Und dann unterstellt die Palast-Insiderin der Herzogin vor ihrem großen Serien-Durchbruch mit "Suits" eine direkte Abhängigkeit von ihren Ex-Partnern: "Davor war sie von Männern abhängig, die ihr ein Dach über dem Kopf gegeben haben und ihr die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellten, um ein halbwegs anständiges Leben zu führen."

Diese Abhängigkeit würde auch erklären, warum Meghan so eine Befürworterin des Feminismus wurde, sobald sie auf eigenen Beinen stand und ihr eigenes Geld verdiente. Zur Einordnung: Markle soll pro "Suits"-Episode umgerechnet rund 40.000 Euro verdient haben.

So geldfixiert und auf eigenen Aufstieg getrimmt Meghan auch sein mag, im britischen Königshaus kommt der alte Geldadel traditionell wohl noch immer besser an. In "The real story" berichtet die Autorin abschließend noch von einer Begegnung mit Prinz Charles' ehemaligem Butler Grant Harrold. Der würde nicht gerne für neureiche Menschen arbeiten. Denn: "Der alte Geldadel behandelt seine Angestellten viel besser als neureiche Leute. Es gibt Gründe, warum es Begriffe wie 'Rohdiamant' gibt". Neureiche Menschen haben einfach nicht das Bewusstsein für ein Vermächtnis, das auf Generationen zurückgeht."

(ab)

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