DUBBO, AUSTRALIA - OCTOBER 17:  Prince Harry, Duke of Sussex and Meghan, Duchess of Sussex visit a local farming family, the Woodleys, on October 17, 2018 in Dubbo, Australia. The Duke and Duchess of Sussex are on their official 16-day Autumn tour visiting cities in Australia, Fiji, Tonga and New Zealand.  (Photo by Chris Jackson - Pool/Getty Images)

Meghan und Harry haben nichts mehr mit dem royalen Leben in England zu tun. Bild: Getty Images/ Chris Jackson

"Verwirrung und Verrat": So soll der Palast auf Harrys neues Interview reagieren

Nach dem Enthüllungsinterview mit Oprah Winfrey im März legte Prinz Harry vor Kurzem mit neuen brisanten Aussagen über das Königshaus nach. In dem Podcast "Armchair Expert" sagte der 36-Jährige, dass er in Kalifornien freier lebe und nicht mehr so angespannt sei. Mit seinem Sohn Archie könne er nun auf seinem Fahrrad herumfahren. Diese Möglichkeit habe es in seinem Heimatland nicht gegeben. Der Grund: Sein royales Leben sei in Großbritannien "wie eine Mischung aus 'Die Truman Show' und einem Zoo" gewesen.

Bereits in seinen 20er-Jahren habe er sich mit der Frage auseinandergesetzt, ob ein königliches Leben für ihn die richtige Entscheidung sei. "Ich will nicht hier sein und möchte diesen Job nicht machen. Schaut nur, was es mit meiner Mutter gemacht hat. Wie soll ich jemals einen festen Anker, eine Frau und Familie haben, wenn ich sicher bin, dass es wieder vorkommt?", so der Prinz.

Auch über seine eigene Erziehung sprach er kritisch und erklärte, dass er bei seinen Kindern alles anders machen möchte, um den Kreislauf von "Schmerz und Leiden" zu durchbrechen. Für den Umzug in die USA habe es keine andere Wahl gegeben, denn Harry betonte: "Manchmal muss man Entscheidungen treffen und seine Familie, seine psychische Gesundheit an erste Stelle setzen." Gegenüber der "Daily Mail" haben sich nun Palastmitarbeiter zu Wort gemeldet, die Harry scharf für seine Äußerungen kritisieren.

Warum Harry und Meghan ihre Titel abgeben sollen

Die Kritik geht sogar so weit, dass Mitarbeiter des Palastes laut der Zeitung fordern, dass das Paar seine royalen Titel nach dem jüngsten "schändlichen" Angriff auf die königliche Familie abgibt. Es würde das zunehmende Gefühl von "Verwirrung und Verrat" hinter den Palastmauern vorherrschen. Sie seien besonders schockiert über Harrys Kritik an Prinz Charles und seiner Erziehung. Im Zuge dessen habe er nämlich auch die Queen und Prinz Philip angegriffen, als er davon sprach, dass seine Eltern ebenfalls diese Schattenseiten erleben mussten.

Die Quelle betont: "Die Leute sind entsetzt, dass er dies der Königin kurz nach dem Tod vom Herzog von Edinburgh antut. Seinen Großvater hineinzuziehen, ist so schockierend und respektlos." Da er und Meghan immer wieder die Monarchie angreifen, meint ein weiterer Insider:

"Sie sollten einfach Harry und Meghan werden. Und wenn sie sich weigern, müssen sie erklären, warum sie das nicht wollen."

Es seien allerdings keine formellen Schritte geplant. Diese Entscheidung könne eben nur das Paar für sich selbst treffen. Die Frage bleibe demnach, warum sie weiter daran festhalten, wenn sie doch deutlich gezeigt haben, dass sie kein Leben als arbeitende Königshausmitglieder führen möchten. Am 1. Juli wird Harry anlässlich der Enthüllung des Denkmals zur Erinnerung an seine Mutter wieder in seiner Heimat sein. Laut der "Daily Mail" werde davon ausgegangen, dass die Spannungen zwischen ihm und dem Palast hoch sein werden.

(iger)

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