Die Jury: Jorge González (l.), Motsi Mabuse und Joachim Llambi.

Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf TVNOW gestattet.

Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi bewerten auch dieses Jahr wieder die Teilnehmer der Tanzshow. Bild: TVNOW/ Stefan Gregorowius

"Let's Dance"-Kandidatin berichtet von Morddrohungen: "Bekomme jeden Tag Hassnachrichten"

In diesem Jahr kämpfen wieder 14 Promis um den Titel "Dancing Star". Neben Senna Gammour, Valentina Pahde oder Ilse DeLange ist auch Moderatorin Lola Weippert bei "Let's Dance" mit dabei. Das neue Gesicht vom RTL-Streaminganbieter TVNow versucht zusammen mit Tanzpartner Christian Polanc die Jury von ihren Darbietungen zu überzeugen.

Die 24-Jährige hat sich bisher schon die eine oder andere Spitze von Joachim Llambi abgeholt. Nach ihrem Quickstep sagte der 56-Jährige: "Ich glaube, du kannst, statt so viele Stories zu posten, auch gerne mal ins Gym gehen." Als Grund gab er ihre ausbaufähige Ausdauer an. Auf Instagram kann sie allerdings nicht verzichten, weil Lola dort auch besonders als Influencerin aktiv ist und ihre über 350.000 Abonnenten auf ihrem Account stets auf dem Laufenden hält.

Doch genau dort wird die ehemalige Radiomoderatorin auch heftig angefeindet, wie sie nun im Gespräch mit RTL offenbart. Die Beleidigungen auf Instagram enden sogar in Morddrohungen, erzählt sie.

Lola Weippert erzählt von schockierenden Hassnachrichten

"Es ist so schlimm, was mittlerweile auf den sozialen Netzwerken stattfindet. Ich bekomme jeden Tag irgendwelche Hassnachrichten, weil ich mich im Bikini gezeigt habe. Das ist für viele dann schon ein Grund zu sagen, du bist eine Hure, du bist eine Schlampe", so Lola. Und weiter:

"Man bekommt alles ab und das ungefiltert. Es gibt ja keinen Filter bei den sozialen, oder wie ich sie gerne nenne, bei den asozialen Medien. Ich hoffe einfach nur darauf, dass diese hasserfüllten Menschen es nicht wirklich ernst meinen und einfach nur ihren Hass übers Netz schüren, aber in der Realität nicht umsetzen."

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Lola Weippert erzählt, was sie auf Instagram erlebt. Bild: screenshot rtl

Die Angst vor Morddrohungen, die sie anonym von anderen Nutzern erhalte, bleibt: "Die Nachricht: 'Ich stech deinen Freund ab' war für mich definitiv die härteste, weil ich Angst hatte, dass da tatsächlich irgendeiner bei meinem Freund vor der Tür steht und ihn abstechen will." Die Moderatorin wehrt sich gegen die massiven Bedrohungen im Netz, doch leider erfolglos, wie sie erklärt:

"Ich habe alle Morddrohungen zur Anzeige gebracht. Es gab für keine der Personen Konsequenzen. Viele wurden gefunden, auch hinter dem anonymen Deckmantel – doch kein rechtlicher Schritt wurde vorgenommen. Es ist nichts passiert, sie sind weiter in ihrer Hass-Welt unterwegs, verteilen Hass."

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Hier zeigt Lola eine der zahlreichen Nachrichten, die ihr zugeschickt werden. Bild: screenshot rtl/ Instagram/ Lola Weippert

Dennoch zeigt sich Lola kämpferisch und ist froh, dass sie mittlerweile so stark sei, um nicht mehr an solchen Nachrichten zu zerbrechen. Den Hatern im Netz begegnet sie nun folgendermaßen: "Lieber Lars, ich wusste gar nicht, dass du meinen Spitznamen kennst, das freut mich natürlich. Also vielen Dank für deine Nachricht, dass du dir diese Mühe gemacht hast, mir so einen schönen Text zu schreiben. Wenn du mich lebendig vergraben willst, dann will ich dir empfehlen, noch meinen Mund zuzutackern, weil sonst rede ich auch unter der Erde weiter."

(iger)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas Keller 11.03.2021 21:16
    Highlight Highlight Ich möchte gerne mal wissen, was in der Erziehung dieser Hater falsch gelaufen ist, bzw. was die mit ihrem Mist bezwecken. Solche Morddrohungen sollten mit versuchtem Mord gleich gestellt und deshalb auch Strafrechtlich so geahndet werden. Wer vorsätzlich andere in Angst und Schrecken versetzt, der hat es nicht besser verdient.

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