Heidi Klum (Mitte) bei der Eröffnung des Finales
Heidi Klum (Mitte) bei der Eröffnung des FinalesBild: ProSieben/ Richard Hübner

"GNTM"-Finale: Heidi Klum hat eine eindeutige Botschaft an ihre Kritiker

27.05.2022, 10:12

Am Donnerstagabend fand das große Finale von "GNTM" in Köln statt. Anita, Lou-Anne, Luca, Noëlla und Martina kämpften um den Titel "Germany's next Topmodel", eine Kampagne von Mac Cosmetics, das Cover der deutschen "Harper's Bazaar" sowie eine Siegprämie von 100.000 Euro. Mit Martina gab es schließlich noch ein Best-Ager-Model im Finale. Die 17. Staffel stand diesmal ganz im Zeichen von Diversität. Die Altersspanne betrug 18 bis 68 Jahre.

Auch bei der Körper- und Konfektionsgröße gab es große Unterschiede: Von 1,54 bis 1,95 Meter und von 30 bis 54 deckte Heidi unterschiedliche Modeltypen ab. Zu Beginn der Staffel betonte die 48-Jährige: "Ich suche immer noch nach einem Model, das das gewisse Etwas hat. Die Nachfrage nach Diversity ist jetzt größer denn je. Jetzt suche ich nach neuen Gesichtern mit einer großen Vielfalt an Körpergrößen, Alter und Persönlichkeit."

Zu Beginn des großen Finales kam Heidi auf die Kritiker an dem Konzept zu sprechen und sendete eine deutliche Botschaft.

Klum berichtet von positivem Feedback für "GNTM" und Diversität

Soulin Omar, Finalistin von 2021, war ebenfalls live mit dabei. Sie stellte mit Blick auf das diesjährige Programm fest: "Es ist so bunt und vielfältig, wie man das von Heidi kennt." Schnell übernahm dann auch schon die Gastgeberin die Begrüßung. "Herzlich Willkommen, so schnell können vier Monate vorbei sein", sagte Heidi. Schließlich setzte sie mit Blick auf den Diversitätsgedanken ein eindeutiges Statement ab:

"Für unseren diversen Cast haben wir viel positives Feedback bekommen. Aber meine Models mussten sich auch viele nicht so schöne Kommentare anhören. Liebe Kritiker, ich muss Sie leider enttäuschen. Wir machen genauso weiter wie bisher."

Zudem fügte Heidi hinzu: "Schöne Frauen gibt es in allen Farben, Formen und Altersklassen. Das haben wir dieses Jahr bewiesen, das werden wir auch nächstes Jahr wieder tun. So, das musste jetzt mal raus, genau wie meine Finalistinnen. Hier sind sie."

Übrigens, zu den schweren Anschuldigungen von Lijana Kaggwa oder Nathalie Volk, die das Showkonzept und die Produktionsbedingungen kritisierten, gab es kein Statement. Vielmehr wurden die Finalistinnen zelebriert.

Auch wenn Diversität groß geschrieben wurde, belegten dennoch die vorderen drei Plätze drei Blondinen. Luca, Lou-Anne und Martina schafften es, sich gegen Anita und Noëlla durchzusetzen.

Nach drei Stunden stand dann auch endlich fest, wer "Germany's next Topmodel" wird: Die 1,83 Meter große Lou-Anne gewann schließlich die Staffel. Platz zwei ging an Luca und Platz drei an Martina. Die Drittplatzierte sagte voller stolz über ihre Tochter: "Ich gönne es ihr mehr als mir. Ich habe alles bekommen, was ich wollte."

Lou-Anne zeigte sich nach ihrem Sieg überglücklich: "Ich kann es nicht glauben." Die Gewinnerin habe immer noch das Gefühl, sich in einer Probe zu befinden und das eigentliche Finale noch vor sich zu haben. Bis sie als Siegerin feststand, gab es jedoch einige Walks zu absolvieren. Für jeden davon stand ein Designer und stellte die Outfits zur Verfügung. Mit dabei war Jeremy Scott, Marina Hoermanseder und Julien MacDonald. Für gute Stimmung im Studio sorgten übrigens die italienischen ESC-Gewinner Måneskin.

(iger)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Lena Meyer-Landrut plant radikalen Schritt: "Komme nicht mehr klar"

Vor über einem Jahr hatte Lena Meyer-Landrut ihre Fans geschockt, indem sie auf einmal alle ihre Instagram-Posts löschte. Lange blieb ihr Profil jedoch nicht leer, schon kurz darauf fing sie wieder an, regelmäßig Bilder und Videos zu teilen. Jetzt plant die Sängerin einen deutlich radikaleren Schritt – sie möchte gleich die gesamte App löschen, und Whatsapp auch.

Zur Story