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Sonja Zieltow nahm an der ProSieben-Show "Masked Singer" teil. Bild: ProSieben/Willi Weber

Ärger um Sonja Zietlow bei "Masked Singer"? RTL und ProSieben zoffen sich

Vier kostümierte Sänger standen am Dienstag im großen Finale von "The Masked Singer", der Erfolgs-Show von ProSieben. Während zwei enttarnte Promis für wenig Überraschung sorgten, waren die anderen zwei umso verblüffender.

Denn es war nicht Stefan Raab, der im Faultier-Kostüm steckte, sondern Schauspieler Tom Beck. Und hinter der Hasen-Maskerade verbarg sich keine geringere als Moderatorin Sonja Zietlow. Ja, ProSieben hatte sich mit ihr tatsächlich ein echtes RTL-Gesicht gekrallt. Ob das eventuell beim Konkurrenzsender weniger gut ankam, als bei den Fans? Möglich. Denn im Netz wurde während der Show munter gerätselt. Auf Twitter entbrannte gar ein echter Zoff zwischen den Sendern.

Nachdem Sonja Zietlow in Finale enttarnt wurde, feierten die User auf Twitter den Coup von ProSieben. Da konnte sich auch der Sender selbst einen Kommentar nicht verkneifen und stichelte gegen RTL:

Die Reaktion folgte prompt: "Natürlich schalten wir ein, wenn ihr mal ein funktionierendes Reality-Format habt. Wir haben es ja lange genug vorgemacht", konterte RTL.

Sender-Zoff geht weiter

Der Zoff der Sender war damit allerdings nicht vorbei. Er ging in eine neue Runde. Der Grund: "Promis unter Palmen"-Teilnehmer Bastian Yotta. Der war kürzlich wegen frauenfeindlicher Aussagen und mutmaßlicher Tierquälerei in die Kritik geraten. Daraufhin distanzierten sich die TV-Sender von ihm und versprachen, künftig auf Formate mit ihm zu verzichten. Doch nun bekam Yotta wieder eine Plattform bei RTL geboten. Er durfte sich in der Talk-Show von Marco Schreyl rechtfertigen. Grund genug, für ProSieben nochmal auf Twitter gegen RTL nachzutreten:

RTL fand das gar nicht witzig und twitterte zurück: "... jetzt lasst doch mal die Kirche im Dorf. Im Talk #MarcoSchreyl sollte Yotta per Schalte zu seinen sexistischen und frauenverachtenden Videos Stellung nehmen. Dazu stehen wir auch. Wir planen sicher keine Formate mit ihm."

RTL unterlag ProSieben im Kampf um "Masked Singer"

Aber was steckt hinter dem öffentlich ausgetragenen Zoff der TV-Giganten? Ist man also beim Kölner Sender tatsächlich etwas angefressen, weil Sonja Zietlow sich für die Teilnahme an der Show entschieden hat? Oder gibt es einen ganz anderen Grund? Letzteres ist wahrscheinlicher. Denn auch RTL hatte sich vergangenes Jahr um den Quoten-Hit "The Masked Singer" bemüht, doch ProSieben bekam die Senderechte zugesprochen und feierte mit der ersten Staffel der Show einen riesigen Erfolg.

Dieses Jahr versuchte die RTL-Gruppe, zu der auch Vox gehört, dagegenzuhalten und fuhr harte Geschütze auf. So wurde beispielsweise zeitgleich mit "Masked Singer" die neue Staffel "Die Höhle der Löwen" ausgestrahlt. Dabei läuft die Investoren-Show sonst immer erst im Herbst.

Heute ist Masked Singer Finale

Wuschel, Faultier und Hase standen zusammen mit dem Drachen im Finale. Bild: ProSieben/Willi Weber

Sonja Zietlow hat keinen Exklusivvertrag mit RTL

Dass dann auch noch ein wichtiges RTL-Gesicht wie Dschungelcamp-Moderatorin Sonja Zietlow bei der Konkurrenz antrat, brachte das Fass möglicherweise zum Überlaufen. Eine Anfrage von watson, wie man zu der Teilnahme stehe und ob diese problemlos möglich gewesen sei, ließ RTL unbeantwortet. ProSieben hingegen verwies gegenüber watson darauf, dass die Moderatorin generell auch in anderen Sendung auftreten würde. Alles weitere müsse jedoch Sonja Zietlow selbst beantworten. Und genau das tat sie im Gespräch mit der "Bild". Die Moderatorin erklärte:

"Ich arbeite generell für verschiedene Sender. Ich konnte 'Masked Singer' jetzt natürlich nicht mit RTL direkt abstimmen, aber das ist kein Problem. Ich freue mich immer über Anfragen, von allen Sendern. Ich habe ja auch keinen Exklusivvertrag."

Ob sie an der Show teilnehmen solle, habe bei ihr jedoch für Kopfzerbrechen gesorgt. Waren da etwa doch Skrupel ihrem Haussender gegenüber im Spiel? Eher nicht. Stattdessen lag es an der gesanglichen Herausforderung.

"Ich wollte eigentlich gerne im Rateteam sein, das ist immer nett. Deshalb dachte ich bei der Anfrage, dass man mich dafür haben wollte. Dass ich singen sollte, habe ich erst für einen Scherz gehalten", sagte sie der Zeitung weiter. Es sei ihr aber nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Da auch noch der Kontakt so nett und freundlich gewesen sei, "habe ich schließlich zugesagt". Und bereut hat sie das in keinster Weise. "Im Nachhinein war ich dankbar und froh."

(jei)

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