Wirtschaft
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Plaintiff Dewayne Johnson reacts after hearing the verdict in his case against Monsanto at the Superior Court of California in San Francisco on Friday, Aug. 10, 2018. A San Francisco jury on Friday ordered agribusiness giant Monsanto to pay $289 million to the former school groundskeeper dying of cancer, saying the company's popular Roundup weed killer contributed to his disease. (Josh Edelson/Pool Photo via AP)

Monsanto-Kläger Dewayne Johnson bei der Verkündung des Geschworenen-Urteils. Bild: Josh Edelson/AFP

Warum Monsanto diesem Krebs-Patienten 289 Millionen Dollar zahlen soll

Selbst für US-Verhältnisse handelt es sich bei dieser Strafzahlung um eine außergewöhnlich hohe Summe: 289 Millionen Dollar (253 Millionen Euro). Soviel muss die Bayer-Tochter Monsanto im ersten Prozess wegen angeblich verschleierter Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat an ein Krebs-Opfer zahlen.

Worum ging es in dem Prozess?

Der 46-jährige Dewayne Johnson, bei dem 2014 Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert wurde, hatte Monsantos Unkrautvernichtungsmittel Roundup für sein tödliches Leiden verantwortlich gemacht und dem Saatguthersteller vorgeworfen, die Gefahren des Unkrautvernichters verschwiegen zu haben.

Das letzte Wort ist in dem Fall jedoch noch nicht gesprochen: Monsanto kündigte jedoch den Berichten zufolge an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Das Unternehmen ist mit Tausenden ähnlichen US-Klagen konfrontiert. Es weist einen Zusammenhang zwischen Krebs und seinen Produkten zurück.

(pb/dpa)

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