Wissen

Taucher findet "Geisternetz", das immer mehr Haie in den Tod lockte

Am Montag hat der Taucher Dominick Martin-Mayes im Meer vor den Kaiman-Inseln in der Karibik ein Massengrab für Hunderte Fische und Haie gefunden. Die Tiere hatten sich in einem alten Fischernetz verfangen und waren nicht mehr in der Lage sich zu befreien (The Independent).

"Ich sprang ins Wasser und war geschockt."

Dominick Martin-Mayes zum Independent

Der Taucher sagt, dass einige der Tiere bereits stak verwest gewesen seien. Damit nicht noch mehr Fische und Haie sterben müssen, habe Martin-Mayes ein Messer genommen und das Netz aufgeschlitzt. So seien wenigstens einige Tiere gerettet worden, wie er erzählt. So konnten einige Tiere, darunter ein Hai, gerettet werden. 

"Wir haben getan, was wir konnten. Die meisten waren bereits tot"

Dominick Martin-Mayes zum Independent

Der Taucher erklärte außerdem, warum so viele Tiere in das Netz gelangten: "Sobald ein Fisch stirbt, kommt ein anderer, um etwas vom Kadaver abzubekommen." Ein Tier nach dem anderen stirbt so durch den Müll in den Ozeanen. 

(hd) 

Tiere müssen unter unserem Müll leiden: 

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

370 Meter großer Brocken: Asteroid fliegt in der Nacht auf Sonntag an der Erde vorbei

Himmelsgucker können in der Nacht auf Sonntag einen vergleichsweise großen Asteroiden beim Passieren der Erde beobachten.

"Spannend sind Asteroiden, die innerhalb der Mondbahn mit bis zu 400 000 Kilometern Abstand an der Erde vorbeifliegen", erklärte Koschny. Alles, was weiter weg sei, beobachte die Esa nicht.

Der im Jahr 2000 entdeckte Körper "2000 QW7" stehe deshalb auch nicht auf der sogenannten Risikoliste der Raumfahrtagentur: "Auf der Liste sind nur die Asteroiden aufgeführt, …

Artikel lesen
Link zum Artikel