Taucher findet "Geisternetz", das immer mehr Haie in den Tod lockte

Am Montag hat der Taucher Dominick Martin-Mayes im Meer vor den Kaiman-Inseln in der Karibik ein Massengrab für Hunderte Fische und Haie gefunden. Die Tiere hatten sich in einem alten Fischernetz verfangen und waren nicht mehr in der Lage sich zu befreien (The Independent).

"Ich sprang ins Wasser und war geschockt."

Dominick Martin-Mayes zum Independent

Der Taucher sagt, dass einige der Tiere bereits stak verwest gewesen seien. Damit nicht noch mehr Fische und Haie sterben müssen, habe Martin-Mayes ein Messer genommen und das Netz aufgeschlitzt. So seien wenigstens einige Tiere gerettet worden, wie er erzählt. So konnten einige Tiere, darunter ein Hai, gerettet werden. 

"Wir haben getan, was wir konnten. Die meisten waren bereits tot"

Dominick Martin-Mayes zum Independent

Der Taucher erklärte außerdem, warum so viele Tiere in das Netz gelangten: "Sobald ein Fisch stirbt, kommt ein anderer, um etwas vom Kadaver abzubekommen." Ein Tier nach dem anderen stirbt so durch den Müll in den Ozeanen. 

(hd) 

Tiere müssen unter unserem Müll leiden: 

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Arme Tiere mit Plastik
quelle: istockphoto / choice76
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