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Bild: Discovery channel/Five Deeps Expedition

Mann taucht elf Kilometer tief in Pazifik – und findet Müll

Ein amerikanischer Abenteurer ist eigenen Angaben zufolge zu einem der tiefsten Punkte der Erde getaucht und hat dort Müll gefunden. Victor Vescovo berichtete am Montag (Ortszeit) in New York davon, dass er mehrmals in den Marianengraben im Pazifik getaucht sei, unter anderem 10.928 und 10. 927 Meter tief. Damit würde es sich nach Angaben der Expedition um die tiefsten Tauchgänge eines Menschen in der Geschichte handeln.

Während einer dieser Touren habe er "zwei Stücke menschlichen Mülls gefunden. Es ist nicht ganz klar, was es war, aber es war sicher von Menschenhand gemacht", sagte der 53-Jährige im Explorers Club in New York. Außerdem fand der Abenteurer auch drei unbekannte Tierarten an denen Wissenschaftler nun verschiedene Tests durchführen – unter anderem auch um den Prozentsatz der in ihnen gefundenen Kunststoffe zu bestimmen.

Undersea explorer Victor Vescovo pilots the submarine DSV Limiting Factor in the Pacific Ocean's Mariana Trench in an undated still image from video released by the Discovery Channel May 13, 2019.  Atlantic Productions for Discovery Channel/Handout via REUTERS. ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. NO ARCHIVE. NO RESALES. MANDATORY CREDIT.

Victor Vescovo in seinem U-Boot. Bild: reuters

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Vesovo hat auf dem Meeresgrund drei unbekannte Tierarten gefunden – und Müll. Bild: reuters

The submarine DSV Limiting Factor floats near the research vessel DSSV Pressure Drop above the Pacific Ocean's Mariana Trench in an undated photo released by the Discovery Channel May 13, 2019.  Atlantic Productions for Discovery Channel/Tamara Stubbs/Handout via REUTERS. ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. NO ARCHIVE. NO RESALES. MANDATORY CREDIT.

Das U-Boot "DSV Limiting Factor" und sein Mutterschiff. Bild: reuters

Er beschrieb es so, dass er mit seinem Spezial-U-Boot auf dem Grund des Marianengrabens unterwegs gewesen sei und inmitten der Szenerie einen Gegenstand gesehen habe, der nicht natürlich aussah, sondern "scharfe Kanten" hatte.

Zudem sagte Vescovo, dass es bei seinen Missionen, die für eine Fernseh-Dokumentation aufgezeichnet wurden, schwer gewesen sei, dem Müll unter Wasser zu entgehen: "Hoffentlich bringt es mehr Bewusstsein dafür, was wir in den Ozeanen tun. Das ist kein großer Mülleimer und wir sollten sie mit ein bisschen mehr Respekt behandeln."

(aj/dpa)

Arme Tiere mit Plastik

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