Das Tütenpfand soll Berge von Plastikmüll vermeiden 
Das Tütenpfand soll Berge von Plastikmüll vermeiden Bild: Moment R/gettyimages

Warum du für Plastiktüten vielleicht bald Pfand bezahlen musst 

17.04.2018, 11:4517.04.2018, 13:14

Eine dänische Supermarktkette hat auf der Insel Fünen einen Pfand auf Plastiktüten eingeführt. Seit Montag bekommen Kunden, die gebrauchte Tüten wieder in einem der 56 Läden abgeben, umgerechnet rund 13 Cent zurück. Dafür sind die Tüten beim Kauf etwas teurer.

Ziel sei weniger umweltschädlicher Plastikmüll in der Natur, teilten die Supermarktkette Netto und die Umweltschutzorganisation WWF mit. Die Einnahmen durch Tüten, die nicht zurückgegeben werden, kämen dem WWF zu Gute. In Dänemark lassen sich Kunden im Supermarkt häufiger Plastiktüten geben als in Deutschland – obwohl die Tüten auch dort nicht kostenlos sind.

Ein anderer Supermarkt hat erst angekündigt noch mehr Plastik zu verwenden: 

Pfandsystem bald auch in Deutschland?

Jeder Däne nutzt laut Netto im Schnitt 80 Plastiktüten im Jahr. Nach einer Probephase soll die Initiative auf alle Netto-Märkte in Dänemark und im Ausland ausgeweitet werden. Auch in Deutschland gibt es nach Unternehmensangaben fast 350 Filialen.

(hd/dpa)

Würdest du im Supermarkt 13 Cent Pfand auf Plastiktüten zahlen?

Tiere, die unter unserem Plastik-Wahn leiden: 

1 / 9
Arme Tiere mit Plastik
quelle: istockphoto / choice76
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
Themen
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Wie "Green City Solutions" Moos für saubere Stadtluft einsetzt

Feinstaub, der täglich im Verkehr oder auch auf Baustellen entsteht, belastet nicht nur unsere Umwelt, sondern auch unsere Gesundheit. Allein im Jahr 2019 starben der EU-Umweltagentur EEA zufolge schätzungsweise 307.000 Menschen in der Europäischen Union vorzeitig durch die Belastung ihrer Umgebungsluft mit Feinstaub. Darunter Zehntausende in Deutschland.

Zur Story