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Paprika lagern: Diese Tricks halten sie auch ohne Kühlschrank frisch

Paprika bringen Farbe ins Essen – aber wie werden sie richtig gelagert?
Paprika bringen Farbe ins Essen – aber wie werden sie richtig gelagert?Bild: pexels / Sarah Chai
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Paprika richtig lagern – im Kühlschrank oder nicht?

27.04.2024, 10:15
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Endlich lässt sich die Frühlingssonne wieder blicken und für viele Deutsche bedeutet das: Die Grillsaison beginnt! Mittlerweile ist diese Aktivität nicht nur für Fleischliebhaber:innen zum immateriellen Kulturgut geworden, denn mit Halloumi und Grillgemüse wird das Barbecue auch für Vegetarier:innen zum Fest.

Bei einem ausgewogen bunten Gemüsemix darf natürlich auch die Paprika nicht fehlen. Aber was passiert, wenn irgendwann alle satt sind und man sich in der Gemüseabteilung doch wieder verschätzt hat? Wir verraten dir, wie du die übrig gebliebenen Paprika lagerst und wo sie am längsten frisch bleiben.

Wann ist eine Paprika nicht mehr frisch?

Zunächst einmal ist wichtig festzustellen, ob deine Paprika überhaupt noch gut ist. Nur wenn der Stiel eine frische grüne Farbe hat und die Haut keine braunen Stellen aufweist, gilt das Gemüse noch als frisch.

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Im Zweifelsfall kannst du braune Stellen aber auch wegschneiden. Erkennst du allerdings im Inneren braune Stellen oder Schimmel, solltest du die Paprika nicht mehr essen.

Angeschnittene Paprika solltest du im Anschluss in jedem Fall im Kühlschrank lagern.

Paprika im Kühlschrank lagern – ein Trick hilft

Generell ist der Kühlschrank aber nicht der beste Aufbewahrungsort für Paprika. Zwar liegt die ideale Lagertemperatur zwischen acht und zehn Grad Celsius, also der Durchschnittstemperatur von den meisten Kühlschränken.

Das Problem ist allerdings, dass das Gemüse im Kühlschrank seine knackige Haut verliert und schnell weich werden kann. Besser für die Lagerung eignet sich eine ungekühlte Abstellkammer oder ein trockener Vorratskeller.

Wer keinen zusätzlichen Lagerraum in der Wohnung hat, kann sich mit einem einfachen Trick behelfen: Lege die Paprika in eine mit Zeitungspapier ausgelegte Schüssel und bedecke diese mit einem Geschirrtuch.

In einem abgedunkelten Lager oder im Kühlschrank halten sich Paprika in der Regel mindestens eine Woche. Je nach Herkunftsland und entsprechender Importdauer, bleibt das Gemüse mitunter auch noch länger genießbar.

Am längsten hält sich dabei die grüne Paprika. Der Grund dafür ist relativ einfach: Zwar kann man diese Sorte verzehren, tatsächlich sind grüne Paprika aber schlichtweg unreif und bleiben somit länger frisch.

Grüne Paprika sind von allen Sorten in der Regel am längsten haltbar.
Grüne Paprika sind von allen Sorten in der Regel am längsten haltbar.Bild: pexels / Mark Stebnicki

Kann man Paprika einfrieren?

Wer erstmal genug von Paprika hat oder eine große Ernte aus dem eigenen Garten verwerten muss, kann das Gemüse auch einfrieren. Schneide die Paprika dafür am besten in kleine Würfel oder Streifen und verpacke diese in einem Gefrierbeutel oder einem gefrierfähigen Behälter.

Damit es auch nach dem Auftauen noch schön knackig ist, empfiehlt sich zudem, das Gemüse vorher zwei bis drei Minuten zu blanchieren. Im Gefrierfach hält sich Paprika bis zu einem Jahr.

Am besten verwendest du die eingefrorene Paprika aber zum Kochen und nicht als Rohkost, denn oft ist die Schale nicht mehr ganz so knackig. Zum Auftauen stellst du die gefrorenen Paprika-Stücke erst einmal in den Kühlschrank, damit die Haut nicht komplett weich wird.

Ein Nachteil an der weichen Paprika ist übrigens nicht nur die Konsistenz an sich, sondern auch der Geschmack. Durch die längere Lagerung verliert das Gemüse wertvolle Vitamine. Neben Calcium, Magnesium und Zink enthält vor allem frische Paprika auch viel Vitamin C – am meisten übrigens die rote.

Paprika einfach haltbar machen

Wer Lust auf ein bisschen mehr Kreativität in der Küche hat, kann die Paprika übrigens auch anders haltbar machen. Auf Schnüren aufgefädelt, kann man das Gemüse später beispielsweise zu Gewürzpulver mahlen.

Auch eingelegt in Öl oder eingemacht, eignet sich das Gemüse zur Weiterverwendung. So kannst du auch im Winter noch von dem bunten Gemüse profitieren.

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