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Formel 1: Ferrari-Star Charles Leclerc kassiert harte Worte von Robert Doornbos

06.04.2024, Japan, Suzuka: Motorsport: Formel-1-Weltmeisterschaft, Großer Preis von Japan, Suzuka Circuit, 3. Freies Training: Ferrari-Pilot Charles Leclerc aus Monaco kommt an. Foto: Hiro Komae/AP/dp ...
Charles Leclerc fährt seit 2019 für Ferrari in der Formel 1.Bild: AP / Hiro Komae
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Formel 1: Ex-Fahrer fällt hartes Urteil über Ferraris Charles Leclerc

25.04.2024, 18:18
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Die Formel-1-Weltmeisterschaft 2024 hat kaum begonnen, da ist die ganz große Spannung auch schon wieder weg. Knapp zwei Monate nach der Saisoneröffnung beim Großen Preis von Bahrain scheint bereits klar zu sein, wer sich in diesem Jahr die Krone aufsetzt. Alles spricht wieder für Max Verstappen.

Der Red-Bull-Pilot hat vier der ersten fünf Rennen gewonnen, bestätigt damit seine Rolle als Dominator aus den vergangenen Jahren. Eine gewisse Spannung gibt es dafür aber noch auf den Rängen hinter dem dreifachen Weltmeister.

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Sergio Pérez hat als Zweiter der Gesamtwertung derzeit 25 Punkte Rückstand auf seinen Red-Bull-Teamkollegen, sein Blick dürfte aber eher nach hinten gehen. Mit Charles Leclerc sitzt ihm ein Ferrari-Mann dicht im Nacken. Neun Zähler trennen die beiden momentan.

Der Monegasse überzeugt durchaus mit einer gewissen Konstanz, landete diese Saison bisher stets unter den besten vier Fahrern, der zweite Platz in Australien war bis dato sein persönliches Highlight. Zumindest in diesem Jahr, denn 2022 beendete Leclerc die Saison auch in der Gesamtwertung auf dem zweiten Rang.

Ob für den 26-Jährigen irgendwann auch mal noch mehr drin ist? Die Dominanz von Verstappen wird gewiss nicht ewig anhalten, andere Seriensieger wie Michael Schumacher, Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton wurden in der Vergangenheit schließlich auch abgelöst.

Robert Doornbos findet Charles Leclerc zu lieb für einen WM-Titel

Robert Doornbos, Anfang des Jahrtausends einst selbst als Fahrer in der Formel 1 aktiv, rechnet nicht damit, dass Leclerc derjenige sein wird, der Verstappen irgendwann mal ablöst.

"Charles Leclerc ist zu lieb, um Formel-1-Weltmeister zu werden. Was Hamilton oder Verstappen zeigen, das kann Leclerc nicht", fand er beim niederländischen TV Sender Ziggo Sport deutliche Worte.

Mit Blick auf die nächste Saison, wenn der Monegasse mit Lewis Hamilton einen neuen Teamkollegen bekommt, schob Doornbos ein vernichtendes Urteil hinterher: "Nehmen wir mal an, Ferrari baut für die kommende GP-Saison das beste Auto. Dann wird er von Hamilton aufgefressen."

Leclerc fehle es demnach an Rücksichtslosigkeit, zu erkennen sei dies an seinen Fehlern oder auch beim Umgang mit den Ingenieuren, analysierte der Ex-Fahrer.

Ferrari verkündet Zusammenarbeit mit Hewlett-Packard

Ob sich der 26-Jährige diese Härte noch angewöhnen kann, wird die Zeit zeigen. Eine andere Veränderung steht hingegen schon jetzt fest. Ferrari verkündete am Mittwoch die Zusammenarbeit mit dem Technikunternehmen Hewlett-Packard, der Rennstall heißt ab sofort offiziell Scuderia Ferrari HP.

"Unser Gründer hat uns seinen ständigen Willen zum Fortschritt weitergegeben. Daraus resultiert unser Streben nach Innovation auf der Straße und auf der Rennstrecke. In HP haben wir dieselben Werte gefunden, was das Unternehmen zu einem idealen Partner macht", kommentierte Ferrari-CEO Benedetto Vigna den Deal.

Auf den Rennanzügen der Fahrer prangen künftig zwei große HP-Logos, beide heben sich ob der blau-weißen Farbgebung deutlich vom roten Overall ab. Wie die neue Lackierung der Rennwagen aussieht, ist indes noch offen. Dies wird erst zum nächsten Rennen enthüllt.

Formel 1: Sergio Pérez massiv angezählt – Red-Bull-Boss bezieht Stellung

Sergio Pérez gibt sich weiter kämpferisch. Trotz nur 15 Punkten aus den vergangenen sechs Rennen hat der Red-Bull-Pilot vor dem Rennwochenende in Ungarn betont, dass er weiter an die Wende glaubt und sogar Motivation aus der Kritik an ihm zieht.

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