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Markus Mörl kämpft mit elf anderen Kandidat:innen um die Dschungelkrone.bild: rtl+
Dschungelcamp

Markus Mörl will der Camp-Papa werden

17.01.2023, 16:08

Wie in jedem Jahr startet im Januar das RTL-"Dschungelcamp". Dort kämpfen zwölf Prominente im australischen Busch darum, König oder Königin des Dschungels zu werden. Nach zwei Jahren Pandemie, in denen die Sendung in Deutschland und in Südafrika stattfand, wird "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" nun wieder in Australien produziert. Einer der Kandidat:innen der aktuellen Staffel ist der 63-jährige Sänger Markus Mörl.

Deswegen kennt man Markus Mörl

Markus Mörl ist als Musiker vor allem für den Neue-Deutsche-Welle-Hit "Ich will Spaß" aus den frühen Achtzigerjahren bekannt geworden. Ein weiterer Erfolg war der ruhigere Song "Kleine Taschenlampe brenn", den er im Kinofilm "Gib Gas – Ich will Spaß" gemeinsam mit Nena sang. Seitdem trat der Popsänger hin und wieder in TV-Sendungen auf. 2017 nahm er mit seiner Frau Yvonne König an der Reality-Show "Das Sommerhaus der Stars – Kampf der Promipaare" teil, in der die beiden sich den vierten Platz sicherten.

2020 heiratete er seine Partnerin Yvonne live im Fernsehen. Die Zeremonie wurde auf RTL Zwei übertragen.

Markus Mörls größter Hit: "Ich will Spaß"

Das sagt er zu seiner Dschungelcamp-Teilnahme

Markus Mörl hat ein klares Vorstellung, was seine Rolle im Dschungelcamp angeht: Er würde gern zum Camp-Papa werden. "Ich übernehme gern Verantwortung. Wenn einer in der Ecke steht, dann hole ich den dazu. Oder wenn jemand getröstet werden muss, dann könnte ich mir das auch vorstellen." Das passt zu seiner Rolle in seinem Privatleben: Denn der Popsänger hat selbst einen 23-jährigen Sohn.

Er gibt auch einen Einblick in die möglichen größten zwischenmenschlichen Herausforderungen. Probleme hat der 63-Jährige etwa mit "Hausmeistertypen", die ihm ihre Regeln aufzwingen wollen, erklärt er gegenüber RTL. "Ich bin Künstler und liebe die Freiheit. Die gestehe ich aber auch jedem anderen zu", sagt Mörl. Jeder könne so sein, wie er will. "Dann schaue ich, ob's passt."

Im Camp werde ihm vor allem sein Mobiltelefon fehlen, gibt Markus Mörl zu. "Vielleicht ist es auch mal nicht schlecht. Das ist ja wie eine Fastenzeit. Wenn man 24 Stunden angerufen werden kann, ist das schon belastend", sagt der Musiker. Trotzdem will er als Luxusgegenstand eine Handyattrappe mit ins Camp bringen. Was er damit vorhat, bleibt abzuwarten.

Chancen im Dschungelcamp

Markus Mörl hat sich zumindest körperlich auf den Dschungel vorbereitet, wie er erzählt: "Ich habe angefangen, Sport zu machen. Man weiß ja nie, was auf einen zukommt, vielleicht die eine oder andere sportliche Prüfung." Mit Regeln habe er jedoch laut eigener Aussage häufiger ein Problem, da sie seine Freiheit einschränkten. Darin sieht er einen möglichen Grund dafür, mit den anderen Camper:innen aneinandergeraten zu können.

Mörl bringt auf jeden Fall Star-Faktor mit in die Show. Wenngleich er eher bei Zuschauer:innen seiner eigenen Generation bekannt sein dürfte. Durch seine eher ruhige Art könnte er entweder tatsächlich zur Camp-Vaterfigur und zum Sympathieträger werden – oder aber im Hintergrund verschwinden. Das bleibt abzuwarten.

Das sind die anderen Kandidaten von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" 2023

Dschungelcamp: RTL-Team bejubelte verpassten Cordalis-Sieg

Über wohl keinen Promi der vergangenen Dschungelcamp-Staffel wurde in den letzten Tagen so viel diskutiert wie über Lucas Cordalis. Schien er in der ersten Woche abgetaucht zu sein, zog er später mit gleich mehreren Aussagen Kritik auf sich. So meinte er unter anderem im Dschungeltelefon, Djamila Rowe könne seine Beweggründe nicht verstehen, da sie im Heim aufgewachsen sei. Dies bezeichnete die spätere Show-Siegerin bei einer anschließenden Pressekonferenz als "widerlich", in sozialen Medien empörten sich zahlreiche Zuschauende. Am Ende belegte Cordalis dann "nur" den dritten Rang, auch Gigi Birofio landete noch vor ihm.

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