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Royals: Prinz Harry erhebt vor Gericht schwere Vorwürfe gegen die Familie

ARCHIV - 06.06.2023, Großbritannien, London: Prinz Harry verlässt nach seiner Aussage den High Court. (zu dpa «Harry scheitert mit Antrag auf Schnellverfahren gegen Boulevardblatt») Foto: Alberto Pezz ...
Prinz Harry hat mit einem Statement vor Gericht für Aufsehen gesorgt.Bild: AP / Alberto Pezzali
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Prinz Harry erhebt vor Gericht schwere Vorwürfe gegen die Royals

08.12.2023, 18:23
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Obwohl Prinz Harry dem Vereinigten Königreich schon lange den Rücken gekehrt hat, gibt es noch so einiges, was ihn mit seiner alten Heimat verbindet. Neben der Königsfamilie selbst sind das auch diverse Gerichtsprozesse, die Harry gegen die britische Presse führt.

Und noch aus einem anderen Grund beschäftigt Harry die Gerichte seiner Heimat: Der Herzog von Sussex möchte erreichen, dass er bei Besuchen in seiner Heimat wieder den für Royals üblichen Polizeischutz bekommt. Dieser wird durch Steuergelder finanziert. In einer Anhörung in der Sache hat seine Anwältin nun ein persönliches Statement von Harry verlesen. Der jüngste Sohn von König Charles III. stellt darin eine beachtliche Behauptung auf.

Prinz Harrys Rechtsstreit mit dem Innenministerium

2020 hatte die für den Schutz der Royals zuständige Stelle Ravec entschieden, dass Harry keinen Anspruch mehr auf Personenschutz durch die Regierung hat, wenn er zu Terminen in seine alte Heimat kommt.

Harrys Anwälte nennen die Entscheidung "unrechtmäßig und unfair", wie die "Daily Mail" jetzt berichtet. Harrys Anwältin Shaheed Fatima argumentiert, dass Harry eine "Sonderbehandlung" bekommen habe, die "weniger wohlwollend" ihm gegenüber sei.

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"Der Standpunkt des Klagenden war und bleibt, dass er staatlichen Schutz bekommen sollte, angesichts der Gefahren und Risiken, denen er ausgesetzt ist", argumentiert Fatima zu Beginn dieses Verhandlungstages. Später verliest sie ein Statement von Harry selbst, in dem der Herzog von Sussex die Hintergründe seiner Klage noch einmal erklärt. Darin spricht Harry darüber, dass Meghan und er ihre Posten als sogenannte "arbeitende Royals" vor einigen Jahren aufgaben. Er sagt:

"Mit großer Traurigkeit haben meine Frau und ich uns dazu gezwungen gefühlt, von dieser Rolle zurückzutreten und das Land 2020 zu verlassen."

In ihrer Netflix-Dokumentation hatten Harry und Meghan bereits durchblicken lassen, dass es immer ihr Ziel gewesen sei, auch nach ihrem Abschied aus Großbritannien weiter für die Königsfamilie zu arbeiten. Die Royals hätten das allerdings abgelehnt.

Dass Harry nun so konkret davon spricht, man habe ihn aus seiner Rolle gedrängt, ist allerdings neu. Die Anwältin argumentiert, Harry würde es nicht akzeptieren, dass es seine "Wahl" gewesen sei, kein "arbeitendes Mitglied" der Königsfamilie mehr zu sein. Er wirft den Royals nun also sehr direkt vor, ihn aus seiner Rolle gedrängt zu haben.

05.12.2023, Großbritannien, London: Ein Blick auf das Royal Court of Justice, wo der britische Prinz Harry die Entscheidung vom Februar 2020 anfechtet, sein Sicherheitspersonal herabzustufen, nachdem  ...
Vor einem Londoner Gericht kämpft Harry um staatlichen Personenschutz. Bild: AP / Alberto Pezzali

Harry sieht Meghan und seine Kinder in Gefahr

Harry argumentiert weiter, dass es auch im Interesse seiner Kinder sei, dass sie alle gemeinsam das Vereinigte Königreich besuchen könnten. Das ist wohl aber nur möglich, wenn die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen für ihn gegeben sind.

"Das Vereinigte Königreich ist mein Zuhause. Das Vereinigte Königreich ist für das Erbe meiner Kinder zentral und ein Ort, von dem ich will, dass sie sich dort genau so zu Hause fühlen, wie dort, wo sie im Moment leben, den Vereinigten Staaten", sagt Harry in seinem Statement.

Doch ohne den Polizeischutz sieht Harry wohl keine Chance auf eine Rückkehr. "Ich kann meine Frau nicht dieser Gefahr aussetzen und, vor dem Hintergrund der Erfahrungen in meinem Leben, zögere ich sehr, mich selbst dieser Gefahr auszusetzen", sagt er letztlich.

Harrys Anwältin wirft dem Innenministerium vor, die Gefahr, der Harry ausgesetzt ist, nicht richtig einzuschätzen. Sie fordert, dass das sogenannte "Risk Management Board" die Gefährdung von Harry bewerten müsse. Das sei bei der Bewertung in diesem Fall bisher nicht geschehen.

Die Regierung dagegen sagt, das Ravec habe das Recht, von Fall zu Fall, also bei jedem Besuch von Harry im Vereinigten Königreich, zu entscheiden, ob er den besonderen Polizeischutz bekommt oder nicht. Das Urteil soll zu einem späteren Zeitpunkt fallen.

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